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Börsen wechseln in den Krisenmodus +++ Gold und Silber als Kriseninvestment

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Gesunkene Ölpreise bringen immer mehr Probleme
  2. Börsen im Krisenmodus – Edelmetalle profitieren als Krisenwährung

 

›› Gesunkene Ölpreise bringen immer mehr Probleme
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefdie Internationale Energieagentur (IEA) rechnet für das vierte Quartal 2016 mit einem weltweiten Bedarf an Öl von 96,59 Millionen Barrel pro Tag. Das wären mehr als eine Million Fass mehr als noch Ende 2015. Eigentlich sind das positive Nachrichten für die Bullen, denn an einer steigenden Nachfrage nach Öl mangelt es offenbar nicht. Doch das Problem ist das Öl-Angebot: Aktuell überschwemmen 96,88 Millionen Barrel Öl den Markt. Bleibt die Produktion derart hoch, besteht auch Ende dieses Jahres noch ein Überangebot.

Gesunkene Ölpreise bringen immer mehr Probleme

Derweil bringen die gesunkenen Ölpreise schon jetzt immer mehr Probleme mit sich. BP berichtete in der vergangenen Woche mit 6,5 Milliarden Dollar über den schlimmsten Verlust seit mehr als zwei Jahrzehnten. Selbst als das Unternehmen im Jahre 2010 Belastungen aus der verheerenden Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko verbuchte, war das Ergebnis nicht so schlecht.

Der Konkurrenz geht es nicht besser: Chevron, die Nummer zwei in den USA, hatte zuletzt den ersten Quartalsverlust seit mehr als 13 Jahren ausgewiesen. Und bei Exxon Mobil stürzte im vierten Quartal der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 58% von 6,6 auf 2,8 Milliarden Dollar (2,5 Mrd. Euro) ab. Es ist das schlechteste Quartalsergebnis seit 2002.

Russische Volkswirtschaft befindet sich im Abwärtsstrudel

Die russische Volkswirtschaft befindet sich längst in einer schweren Rezession. Wie die nationale Statistikbehörde Rosstat in der vergangenen Woche mitteilte, ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vergangenen Jahr um 3,7 % gesunken. Für das laufende Jahr wird mit einer abermaligen Schrumpfung gerechnet. Denn die für den Schlussmonat 2015 vorgelegten Daten signalisieren, dass sich die Rezession zuletzt sogar nochmals verstärkt hat. Die Industrieproduktion fiel in der Jahresrechnung von -3,5% im November auf -4,5% zurück. Die Umsätze im russischen Einzelhandel sackten von minus 13,1% auf -15,3% ab.

Zugleich bleibt der Spielraum für wirtschaftspolitische Gegenmaßnahmen gering, weil die niedrigen Ölpreise auch den russischen Staatshaushalt belasten. Mit einer Rekordölförderung will man offenbar derzeit gegensteuern. Nach vorläufigen Zahlen pumpte das Land im Januar täglich 10,88 Millionen Barrel (159 Liter) aus dem Boden – so viel wie seit dem Ende der Sowjetunion nicht mehr. Dennoch: Ohne eine kräftige Erholung der weltweiten Ölpreise wird die russische Wirtschaft nicht vor 2017 zu Wachstum zurückkehren.

Diverse Länder stecken in massiven Schwierigkeiten

Anderen Ländern geht es noch schlechter: Venezuela steckt derzeit ebenfalls in massiven wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Ein Staatsbankrott droht und das Land kämpft mit einer immer weiter steigenden Inflation. Der Internationale Währungsfond (IWF) fürchtet, dass sie in diesem Jahr auf 720 Prozent (!) steigen könnte. Nigerias Staatseinnahmen hängen zu 70% vom Öl ab. Am Montag bat das Land die Weltbank sowie die Afrikanische Entwicklungsbank um einen 3,5 Milliarden Dollar Notkredit. Aserbaidschan, dessen Wirtschaft ebenso stark vom Öl abhängt, verhandelt mit dem IWF und der Weltbank über einen vier Milliarden Dollar Kredit.

Bilanz 2016: Ölpreis -25%, DAX -17%

In der letzten Ausgabe des Geldanlage-Briefs im vergangenen Jahr lautete die Überschrift „Sinkende Ölpreise – Ab einer gewissen Grenze überwiegen negative Effekte“. Da stand der Ölpreis bei knapp über 35 USD. Unsere Prognose lautete zu diesem Zeitpunkt, dass die Entwicklung an der Börse auch in 2016 zumindest teilweise vom Ölpreis abhängen. So werden steigende Ölpreise mit steigenden Aktienkursen einhergehen – und umgekehrt. Inzwischen notiert der Ölpreis bei weniger als 30 USD (WTI, siehe Chart) und der DAX ist seit Jahresbeginn im Tief um 17% gefallen.

WTI - Kursverlauf in 2016

Doch inzwischen können wir uns vorstellen, dass die Korrektur ein Ende findet – sowohl beim Ölpreis als auch an den Aktienmärkten.

So profitieren Sie von einer Bodenbildung

Im „Geldanlage Premium Depot“ haben wir uns entsprechend positioniert und jüngst wieder Schnäppchenkäufe getätigt. Auch im Ölpreis sind wir investiert. Und hier konnte trotz all der oben genannten schlechten Nachrichten unser zuletzt gekaufter Öl-Trade deutlich zulegen und sich von seinen Korrekturtiefs erholen.

Öl-Trade

Während der Ölpreis (WTI) zum Kauftag am 11.12.2015 noch bei fast 35,7 USD schloss und aktuell bei weniger als 29 USD rund 7 USD bzw. 20% niedriger notiert, liegt unser Zertifikat dagegen nur weniger als 9% im Minus. Es zeigt sich also, dass man mit den richtigen Wertpapieren eine deutliche Outperformance erzielen kann. Und wir sind inzwischen optimistisch, dass wir die Tiefs bei den Ölpreisen gesehen haben und wir mit dem Trade daher bald schöne Gewinne erzielen werden.


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Tradingchancen im Ölpreis

Für eine Gegenbewegung im Ölpreis könnte folgendes Produkt interessant sein: Brent Crude Oil Future (ICE) WAVE XXL Call, WKN: XM93XJ, aktueller Hebel: 3,7, Briefkurs: 7,34 Euro

Für weiter fallende Kurse im Ölpreis könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten: Brent Crude Oil Future (ICE) WAVE XXL Put, WKN: XM9TV3, aktueller Hebel: 2,25, Briefkurs: 11,98 Euro

 



›› Börsen im Krisenmodus – Edelmetalle profitieren als Krisenwährung
von Sven Weisenhaus

Die Börsen sind in den vergangenen beiden Tagen in den Krisenmodus gewechselt. In einer dramatischen Berg- und Talfahrt zeigten letztlich die Bären deutlich mehr Stärke als die Bullen. Sie schickten den DAX auf neue Korrekturtiefs weit unter 9.000 Punkten. Und auch hierfür war der Ölpreis der Grund. Zu den anhaltend schwachen Rohstoffmärkte und den wachsenden Problemen in den Schwellenländern (siehe oben) kamen Befürchtungen über Risiken in der Bankenbranche hinzu.

Edelmetalle profitieren als Krisenwährung

Da ist es naheliegend, dass das Krisenmetall Gold entsprechend profitieren konnte. Dem Preis gelang es endlich, sich aus den diversen Abwärtstrendkanälen zu befreien und die relativ wichtige 1.180 USD-Marke (grüne Linie) in einem dynamischen Anstieg zurückzuerobern.

Gold - Chartanalyse

Vom Tief bei 1.046 USD aus beträgt der Kursgewinn inzwischen rund 15%. Genauso positiv entwickelte sich der Silberpreis. Dieser konnte sich inzwischen oberhalb von 15 USD festsetzen und sich ebenfalls deutlich von seinem Tief bei 13,614 USD absetzen.

Silber - Chartanalyse

Allerdings konnte weder der Goldpreis seine (rote) übergeordnete Abwärtstrendlinie brechen noch der Silberpreis nachhaltig in seine ehemalige (blaue) Range zurückkehren.

Wenn die Korrekturen am Aktienmarkt vorüber sind…

Und es ist fraglich, ob die Bullen bei ihren Goldinvestments bleiben, wenn die Korrekturen am Aktienmarkt vorüber gehen. Denn langfristig bleibt es dabei, dass Gold als Investment uninteressant bleiben dürfte. Diese hier wiederholt geäußerte Einschätzung hat sich längst eindrucksvoll bestätigt.

Gold-ETF +50%, Silver Standard Resources +53%

Entsprechend hatten wir am 20. Januar dazu geraten, lieber auf Silber zu setzen (siehe „Gold als Kriseninvestment? – Setzen Sie lieber auf Silber!“). Gleichzeitig verrieten wir Ihnen, wie man aber von einer kurzfristigen Aufwärtsbewegung sowohl im Silber- als auch im Goldpreis profitieren könnte. So verwiesen wir auf unsere bisherigen Trades mit einem Gold-ETF und den Aktien von Silver Standard Resources. Der Gold-ETF hat seit dem Bericht und dem Kauf am 19.01.2016 von 9,40 Euro auf über 14 Euro im Hoch zugelegt. Bis zu 50% Gewinn wären damit drin gewesen.

Trade auf Goldpreis mit Gold-ETF

Die Aktien von Silver Standard Resources haben sich ähnlich positiv entwickelt. Hier konnte sogar ein Gewinn von mehr als 50% erzielt werden, weil die Aktien von 3,40 auf 5,19 Euro gestiegen sind.

Trade auf Silberpreis mit Silver Standard Resources

Inzwischen haben wir unseren Abonennten des „Geldanlage Premium Depot“ zu Gewinnmitnahmen geraten. Einerseits stehen die Edelmetalle vor wichtigen Widerständen, andererseits könnte sich ein Ende der Korrektur am Aktienmarkt abzeichnen, womit die Rallye bei den Edelmetallen ebenfalls enden könnte. Zudem haben wir noch einen Silber-Long im Musterdepot, so dass wir von weiter steigenden Silberpreisen noch profitieren würden.

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Tradingchancen im Goldpreis

Für steigende Kurse im Goldpreis könnte folgendes Produkt interessant sein: Gold WAVE XXL Call, WKN: DX8JU7, aktueller Hebel: 3, Briefkurs: 34,38 Euro

Für fallende Kurse im Goldpreis könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten: Gold WAVE XXL Put, WKN: DX5CJ3, aktueller Hebel: 3, Briefkurs: 35,55 Euro


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus


 

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