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Griechenland kann den Markt noch hart treffen +++ Gigaset – Kursziel überschritten!

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Marktanalyse – Griechenland und Russland können den Markt noch hart treffen
  2. Franken-Schock zeigt – Es kommt auch auf die Wahl des richtigen Broker an
  3. Gigaset – Kursziel überschritten!

 

›› Marktanalyse
– Griechenland und Russland können den Markt noch hart treffen
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefinzwischen dürfte es bis in die letzten Ecken vorgedrungen sein, dass aus der griechischen Parlamentswahl die linke Syriza-Partei von Alexis Tsipras als Wahlsieger hervorgegangen ist. Dies wurde aufgrund von Umfragen kurz vor der Wahl so erwartet, auch wenn der deutliche Wahlsieg dann doch etwas überraschte.

Absolute Mehrheit verfehlt

Auch dürfte inzwischen bereits hinlänglich bekannt sein, dass die absolute Mehrheit im Parlament verfehlt wurde und Tsipras daher auf einen Koalitionspartner angewiesen war. Nach Auszählung fast aller Stimmen lag Syriza bei rund 36% und 149 Mandaten. Für die Bildung einer Regierung sind jedoch 151 der 300 Parlamentssitze nötig.

Aber ein Partner war schnell gefunden: Der Syriza-Chef Alexis Tsipras einigte sich mit den rechtspopulistischen „Unabhängigen Griechen“ (ANEL) auf eine Koalitionsregierung. Die „Unabhängigen Griechen“ lagen nur bei 4,8% und stellen somit 13 Abgeordnete.

(Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die bisherige Regierungspartei des scheidenden Ministerpräsidenten Antonis Samaras, die konservative Partei Nea Dimokratia, bei der Griechenland-Wahl auf knapp 28% der Stimmen kam.)

Anti-EU-Haltung als einzige Gemeinsamkeit

Es ist schon eine merkwürdige Ehe auf Zeit, die da nun eingegangen wurde. Denn hierbei handelt es sich um eine Allianz zwischen zwei ideologisch völlig gegensätzlichen Parteien. Die einzige Gemeinsamkeit besteht in ihrer Anti-Haltung zur Politik der EU gegenüber Griechenland im Hinblick auf die zu erfüllenden Rahmenbedingungen, die zur Rettung des Landes gesteckt wurden.

Nicht ohne Grund hat sich Tsipras daher wohl für ANEL entschieden, denn mit nur 4,8% der Stimmen wurde der kleinste aller möglichen Partner ins Boot geholt. Dadurch ist kaum zu erwarten, dass ANEL mehr als nur die kleine Schnittmenge auf die Agenda bringen kann.

Es stehen schwierige Verhandlungen an

Und die besteht darin, dass nicht nur die Rückzahlungsmodalitäten neu verhandelt werden sollen, die Syriza plant auch bei den strukturellen Reformen eine zumindest teilweise Kehrtwende. Entsprechend schwierig dürften sich die anstehenden Verhandlungen mit der Troika über die Auszahlung der noch verbleibenden Hilfszahlungen aus dem bestehenden Hilfsprogramm in Höhe von 7,5 Mrd. Euro gestalten. Diese dürften noch vor Ende Februar beginnen, denn das Hilfsprogramm läuft am 28.2.2015 aus.

QE-Programm der EZB könnte Wahl-Turbulenzen verhindert haben

Zum Glück hatte EZB-Präsident Mario Draghi am vergangenen Donnerstag mit dem QE-Programm die Markterwartungen übererfüllt, ansonsten wäre es wohl angesichts der aktuellen Rhetorik der neuen griechischen Regierung zu Turbulenzen an den Börsen gekommen.
Sollte sich jedoch abzeichnen, dass es zu keiner Einigung zwischen Griechenland und der Troika kommt, und sollten bald schärfere Sanktionen gegen Russland verhängt werden und die US-Indizes weiterhin eher Schwäche zeigen, dann könnte die Freude über die neuen Allzeithochs im DAX bald der Trauer über eine Trendwende im DAX weichen.

EZB hält den Druck auf Griechenland geschickt hoch

Die EZB hat den Druck auf Griechenland geschickt hoch gehalten hat, indem sie mit der 33%-Klausel verhindert, dass der griechische Staat in den Genuss der beschlossenen Staatsanleihekäufe kommt. Denn die EZB hält derzeit schon rund 40% der griechischen Anleihen und hat somit ihre selbst definierte Grenze überschritten.

Erst im Juli steht die Rückzahlung einer Anleihe im Volumen von 3,5 Mrd. Euro an. Wird diese zurückgezahlt, könnte die EZB ab diesem Zeitpunkt auch griechische Anleihen erwerben. Die Notenbank akzeptiert griechische Anleihen allerdings nur, solange sich das Land in einem Hilfsprogramm befindet. Sollte also Griechenland die Rückzahlung von Schulden verweigern, dürfte das Land vor der Pleite stehen und dies den Markt dann sicher nicht mehr kalt lassen.

Beiße nie die Hand, die dich füttert

Athen hat aktuell Schulden in Höhe von 320 Mrd. Euro bzw. mehr als 175% des Bruttoinlandsproduktes hat, was der zweithöchste Stand weltweit (nach Japan) ist. Die EU und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben Griechenland bislang mit Darlehen in Höhe von rund 240 Milliarden Euro geholfen.

Man muss nun halt abwarten, ob Griechenland wirklich die Hand (Troika) beißt, die es füttert. Wir werten den Ausbruch im DAX zumindest noch nicht als nachhaltig. Entsprechend agieren wir weiterhin vorsichtig und investieren nun nicht unser gesamtes Geld in den Aktienmarkt.

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Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Franken-Schock zeigt
– Es kommt auch auf die Wahl des richtigen Broker an
von Sven Weisenhaus

Am Donnerstag, den 15. Januar, löste die Schweizer Nationalbank (SNB) völlig unerwartet die Bindung des Franken (CHF) an den Euro (EUR) auf. Binnen Sekunden reagierten die Märkte und es kam zu mächtigen Kursschwankungen. Der EUR/CHF-Wechselkurs brach zeitweise um 35% ein. Unter den Händlern brach Chaos aus und einige Broker bekamen große Probleme. (Hierüber berichteten wir bereits am 18. Januar: „Marktanalyse – Ein Donnerwetter mit crashartigen Szenarien zog über die Märkte“).

SNB-Entscheidung versetzt Forex-Broker in Schieflage

Direkt am Folgetag der Entscheidung wurde gemeldet, dass der Broker FXCM, der größte Retail-Broker der USA, 225 Millionen US-Dollar Verlust zu verzeichnen hatte. Die Saxo Bank und Interactive Brokers verloren jeweils 100 bis 120 Millionen US-Dollar. Zudem wurden Details zu Verlusten bei Großbanken wie Deutsche Bank, Citigroup (jeweils 150 Mio. Euro) und Barclays (100 Mio. Euro) bekannt. Ein Hedgefonds, der "Global Fund" des Unternehmens Everest Capital, verlor durch die Franken-Aufwertung beinahe sein gesamtes Vermögen (830 Mio. US-Dollar). Und der britische Broker Alpari verkündete sogar die Insolvenz.

Mangelndes Risikomanagement und geringe Kapitalausstattung

Der Grund für die massiven Probleme war offenbar mangelndes Risikomanagement und eine zu geringe Kapitalausstattung. Viele Broker hatten zu geringe Margin-Anforderungen, um ihren Kunden möglichst hohe Hebel anbieten zu können.

In vielen Internetforen beklagen sich Trader darüber, dass sie Verluste erlitten haben, welche über die Kontoeinlage hinausgehen, und nun Negativsalden gegenüberstehen. Für diese Trader kommt es darauf an, ob der Broker die Forderung eintreibt oder aus Kulanz erlässt. Daher sollten Kunden bei der Brokerwahl darauf achten, ob eine Nachschusspflicht besteht.

IronFX – Der Fels in der Brandung

Vielleicht sind Ihnen hier im Geldanlage-Brief oder auf unserer Internetseite schon die Werbebanner des Brokers Iron FX aufgefallen?! Das Unternehmen teilte zu der Entscheidung der SNB und dem Schock an den globalen Finanzmärkten mit, dass IronFX in keiner Weise einen finanziellen Schaden erlitten hat und die Geschäftstätigkeit wie gewohnt fortgesetzt werden kann.

Zudem sicherte der Broker seinen Kunden zu, dass alle Negativsalden, die durch das jüngste SNB Ereignis entstanden sind, zu Gunsten der Kunden kompensiert werden und auch weiterhin ein Risikoschutz für negative Salden angeboten erfolgt. Die Kunden von IronFX profitieren durch striktes Risikomanagement von keiner Nachschusspflicht.

Der Schutz des Kundenkapitals sei zudem ein zentrales Standbein der Geschäftstätigkeit, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Trader bei IronFX können laut Unternehmensangaben sicher sein, dass ihre Vermögenswerte geschützt werden.

Bis zu 3.000,- USD Bonus auf sämtliche Guthaben!

Vielleicht denken Sie vor diesem Hintergrund einmal darüber nach, Ihren Broker zu wechseln oder bei Iron FX ein Konto zu eröffnen?! Zumal IronFX aktuell noch neue und bestehende Kunden mit bis zu 3.000,- USD Bonus auf sämtliche Guthaben belohnt! Diese exklusive Werbeaktion endend mit dem 31. Januar 2015 um 23:59 Uhr (GMT+2)! Sichern Sie sich Ihren 60%-BONUS JETZT!

 



›› Gigaset
– Kursziel überschritten!
von Geldanlage-Brief-Team

Die Gigaset AG (WKN 515600) war schon einmal Thema hier im Geldanlage-Brief. Bereits am 19. November 2014 sah der Aktienanalyst Christian Lohmer rund 30% Gewinnpotenzial in der Aktie und riet zum spekulativen Kauf.

Seitdem ist der Aktienkurs von ca. 0,75 Euro auf aktuell über 1,00 Euro angestiegen. Leser des Geldanlage-Briefs konnten also tatsächlich das erwartete Gewinnpotential in Höhe von 30% voll mitnehmen.

Gigaset - Kursziel erreicht

Inzwischen hat Herr Lohmer die neuesten Entwicklungen analysiert und ein Update zu der Aktie erstellt, welches wir Ihnen nachfolgend gerne zukommen lassen.


Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre
Ihr Team von www.geldanlage-brief.de



von Christian Lohmer, Lohmer Research LR

Christian Lohmer, Lohmer Research LRGeschäftstätigkeit

Die Gigaset AG (WKN 515600) aus München ist ein international agierendes Unternehmen im Bereich der Kommunikationstechnologie. Die Gesellschaft ist Europas Marktführer bei DECT-Telefonen. Weltweit rangiert der Premiumanbieter mit etwa 1.400 Mitarbeitern und einer Marktpräsenz in ca. 70 Ländern an zweiter Stelle.

Gigaset entwickelt intelligente Lösungen für den Privat- und Geschäftskundenmarkt. Zum Produktportfolio zählen sowohl Endgeräte als auch dazu passende Software-Anwendungen. Weltweit gibt es Millionen Haushalte mit installierten Gigaset-Basisstationen. Unabhängige Produkttests bestätigen regelmäßig, dass die Produkte in punkto Qualität, Ausstattung und Bedienbarkeit an der Spitze liegen.

Zu den Beteiligungen zählt die Gigaset Communications GmbH. Diese ist Markenlizenznehmer der Siemens AG und auf Design, Entwicklung, Produktion sowie die Distribution von Qualitätsprodukten für die Kommunikation zu Hause spezialisiert.

Gigaset steigt ins Smartphone-Geschäft ein!

Gigaset, bisher vor allem im Bereich der Schnurlostelefone aktiv, hat schon vor einiger Zeit angekündigt, mit neuen Produkten an den Markt zu kommen. Nun wird es konkret: Der Konzern will nach Aussagen von Unternehmenschef Charles Fränkl gegenüber der „Süddeutsche Zeitung“ als erster deutscher Hersteller in das Smartphone-Geschäft einsteigen.

Hergestellt und entwickelt werden die Geräte zum Großteil in einem Gemeinschaftsunternehmen in China. Partner ist der neue Gigaset-Haupteigentümer Pan Sutong aus Hongkong. Verkaufsstart soll noch dieses Jahr sein.

Die Wachstumschancen sind erheblich. Der Markt für Smartphones ist über eine Milliarde Geräte groß, während nur 60 Millionen Schnurlosfestnetztelefone pro Jahr verkauft werden. Im Bereich der normalen Schnurlostelefone für Festnetz kommt Gigaset auf einen erheblichen Marktanteil von über 60%.

Sagenhafte Story!

Man muss sich mal vorstellen, dass die Aktie in 2001 noch bei wenigen Cent notierte und 2007 - also kurz vor der Finanzkrise - bei über 30 Euro. Das Unternehmen firmierte bis 2011 unter dem Namen Arques Industries und war ursprünglich als reine Beteiligungsgesellschaft tätig. Zwischenzeitlich ist der Aktienkurs wieder in den Pennystock-Bereich abgerutscht. Die jüngste Meldung hievte die Aktie über unser vom 11.11.2014 bekannt gegebenes Kursziel von 1 Euro.

Gigaset - Kursverlauf seit 1992

Auf Ertragsbasis ist die Aktie im Grunde nicht mehr wert. Und mit dem Einstieg ins Smartphone-Geschäft müssen die Münchner erstmal beweisen, ob hier wirklich gutes Geld verdient werden kann.

Gigaset - Geschäftszahlen

Da dennoch enorm viel Fantasie in der Aktie steckt, empfehlen wir nur einen Teil der Kursgewinne zu realisieren und mit dem Restbestand die Stoppkurse nachzuziehen.

Gigaset - Kennzahlen zur Aktie


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