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DAX vor Kreuzwiderstand +++ Fed oder Bank of Japan - Wer wagt den nächsten Schritt?

Inhalt dieser Ausgabe

  1. DAX auf dem Weg zum wichtigen Kreuzwiderstand
  2. Fed oder Bank of Japan – Wer wagt den nächsten Schritt? (USD/JPY)

 

›› DAX auf dem Weg zum wichtigen Kreuzwiderstand
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefvor dem heutigen Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zeigen sich die Aktienmärkte sehr stabil. Während die US-Indizes Dow Jones und S&P 500 schon seit knapp zwei Wochen auf dem Niveau ihrer neuen Allzeithochs seitwärts konsolidieren, konnte der DAX kontinuierlich weiter zulegen.

DAX über Vor-Brexit-Niveau

Inzwischen hat er sogar das Vor-Brexit-Niveau bei 10.257 Punkten überschritten und damit die riesige Abwärtslücke, die nach dem Brexit-Referendum vom 23. Juni gerissen wurde (rote Ellipse im Chart), vollständig geschlossen.

DAX - Chartanalyse

ifo-Index bestätigt Einkaufsmanagerindex

Dazu beigetragen hat auch der ifo-Index, der zu Wochenbeginn mit einem überraschend hohen Wert überzeugen konnte. Das Stimmungsbarometer, das auf einer monatlichen Umfrage unter rund 7000 Managern basiert und damit die Stimmung in den deutschen Chef-Etagen widerspiegelt, ging von 108,7 Zählern lediglich auf 108,3 Punkte zurück.

ifo-Index

Der nur leichte Rückgang bestätigt den Einkaufsmanagerindex und belegt die These, dass das Brexit-Votum kurzfristig keine tiefen Bremsspuren in der deutschen Wirtschaft hinterlassen wird (siehe auch „So ist die Stimmung nach dem Brexit“). Die Führungskräfte beurteilten die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate zwar ungünstiger als zuletzt (siehe orange Linie in der Grafik), ihre Lage aber besser (blaue Linie). Die Wachstumseinbußen der deutschen Wirtschaft durch den Brexit werden auf Sicht der kommenden Wochen also im überschaubaren Rahmen bleiben.

DAX auf dem Weg zum wichtigen Kreuzwiderstand

Daher verwundert es auch nicht, dass der DAX inzwischen die kurzfristigen Abwärtslinien durchbrechen konnte. Damit der Index nun das obere Ende seiner Seitwärtsrange (blau im Chart oben) bzw. die obere Abwärtstrendkanallinie erreichen kann, muss er nur noch die horizontalen Widerstandslinien überspringen.

Mehr als 1.000 Punkte binnen drei Wochen

Spätestens dort sollte man zunächst mit einer Gegenbewegung rechnen. Denn es ist nicht zu erwarten, dass der DAX diesen Kreuzwiderstand nachhaltig überspringen kann, nachdem er bereits seit dem 8. Juli von unter 9.400 auf dann über 10.400 mehr als 1.000 Punkte binnen knapp drei Wochen zurückgelegt hat. Zumal die aktuelle Aufwärtsbewegung nach wie vor unter tendenziell sinkenden Umsätzen stattfindet (siehe rote Pfeil im Chart oben).

Tradingchancen im DAX

Für weiter steigende Kurse im DAX könnte folgendes Produkt interessant sein:
DAX WAVE Unlimited Call, WKN: DX6X1U, aktueller Hebel: 5, Briefkurs: 20,46 Euro
Für wieder fallende Kurse im DAX könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten:
DAX WAVE Unlimited Put, WKN: XM3B20, aktueller Hebel: 7, Briefkurs: 14,84 Euro

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›› Fed oder Bank of Japan – Wer wagt den nächsten Schritt? (USD/JPY)
von Sven Weisenhaus

Die Märkte erwarten heute von der US-Notenbank Fed keine Änderung am aktuellen geldpolitischen Pfad. Sie erhoffen sich lediglich einen konkreteren Hinweis darauf, wann die nächste Zinsanhebung kommen könnte. (Ich betrachte diesen als längst überfällig und würde mich daher nicht wundern, wenn er heute bereits verkündet wird.) Anders sieht dies bei der japanischen Notenbank aus. Angesichts einer extrem schwachen Wirtschaft sieht man diese unter Zugzwang.

Japan leidet weiterhin unter einer extrem schwachen Wirtschaft

So sind die Exporte der japanischen Industrie im Juni den neunten Monat in Folge zurückgegangen. Im Jahresvergleich betrug das Minus bei den Ausfuhren dieses Mal 7,4 Prozent. Schon in der vergangenen Woche hatte die Regierung in Tokio ihre Wachstumsprognose für das bis März 2017 laufende Haushaltsjahr auf nur noch 0,9 Prozent drastisch nach unten revidiert. Anfang des Jahres hatte sie noch 1,7 Prozent veranschlagt. Schon seit Jahren leidet die Wirtschaft des Landes unter fallenden Preisen (Deflation), sinkenden Löhnen und stockenden Investitionen.

Neues Konjunkturprogramm soll helfen

Daher plant die Regierung nun ein weiteres Konjunkturprogramm im Volumen von mindestens 186 Milliarden Dollar. Die Summe entspricht mehr als vier Prozent des Bruttoinlandsproduktes der nach den USA und China drittgrößten Volkswirtschaft der Erde. Ziel des Pakets soll die Überwindung der Deflation und die Abwehr negativer Folgen eines Brexits sein. Zeitlich soll das Konjunkturprogramm auf das Haushaltsjahr 2017 und darüber hinaus ausgelegt werden. Ministerpräsident Shinzo Abe wolle das Programm Anfang August auf den Weg bringen, heißt es in Medienberichten. Abe hatte bereits ein Stimulus-Programm angekündigt, die Einzelheiten dazu aber bislang offengelassen.

Lockert die Bank of Japan ihre Geldpolitik noch weiter?

Berichten zufolge können weitere Zinssenkungen oder die Erhöhung des Zukaufes von japanischen Anleihen möglich verkündet werden. Die Bank of Japan (BoJ) könnte auch ihr Portfolio erweitern und ETFs hinzufügen. Investoren müssen sich allerdings in dieser Sache noch bis Freitag gedulden, denn erst dann verkündet die BoJ ihre Entscheidung.

USD/JPY hat Kursziele der SKS abgearbeitet

Da sich die Bank of Japan bislang zurückgehalten hat, zeigte der Yen zu anderen Währungen zuletzt Stärke. Die Kursziele, die sich aus einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) ergaben, hat der USD/JPY-Wechselkurs dadurch inzwischen abgearbeitet (siehe unter anderem Analyse vom 1. Mai 2016).

USD/JPY - Chartanalyse

Sollte es nun zu weiteren geldpolitischen Lockerungen der Bank of Japan oder einer Zinsanhebung der US-Notenbank Fed kommen, dann dürfte der US-Dollar stärker bzw. der Yen schwächer werden und der USD/JPY-Wechselkurs entsprechend wieder/weiter zulegen. Ansonsten wäre ein erneutes Ansteuern der Trendtiefs möglich.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

Tradingchancen im USD/JPY-Wechselkurs

Für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung könnte folgendes Produkt interessant sein:
USD/JPY WAVE XXL Call, WKN: DX4QJM, aktueller Hebel: 8,4, Briefkurs: 10,93 Euro
Für wieder fallende Kurse könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten:
USD/JPY WAVE XXL Put, WKN: XM4F1S, aktueller Hebel: 3,5, Briefkurs: 26,22 Euro


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