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2015: Das Jahr der platzenden Blasen? +++ Fahnenstange im DAX +++ S&P500 erreicht wichtige Widerstände

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Marktanalyse – 2015: Das Jahr der platzenden Blasen?
  2. US-Aktienmärkte in Übertreibung – S&P500 hat wichtige Widerstände erreicht
  3. Volatilitäts-Trade – Trade beendet, Gewinn in Höhe von 28,61% realisiert
  4. Termine der kommenden Woche

 

›› Marktanalyse
– 2015: Das Jahr der platzenden Blasen?
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefim Vergleich zur Situation vor einer Woche gibt es geopolitisch leichte Fortschritte. An die vereinbarte Waffenruhe in der Ukraine hält man sich offenbar inzwischen weitestgehend und Griechenland scheint tatsächlich mehr Zeit zu erhalten.

Griechenland erhält vier Monate Zeit

Die Finanzminister der Eurozone haben Griechenlands Reformvorschläge akzeptiert und diese zur Abstimmung an die verschiedenen Parlamente der einzelnen Länder der Eurozone weitergeleitet. Im Bundestag stimmte am Freitag trotz Kritik vor allem aus den Reihen von CDU und CSU bereits eine große Mehrheit dafür, dass Griechenland vier Monate Zeit erhält.
(Sie können das Schreiben aus Athen mit den Reformvorschlägen hier nachlesen.)

Untermauert das schuldengeplagte Land seine Zusagen bis April mit konkreten Zahlen, sollen weitere Milliarden aus dem laufenden bzw. nun verlängerten Hilfsprogramm überwiesen werden. Liefert Athen hingegen keine Beweise für seinen Reformwillen, dann wird laut Bundesfinanzminister Schäuble nichts mehr ausbezahlt.

Neue Regierung spielt mit dem Vertrauen der Geldgeber

Letzteres erscheint durchaus wahrscheinlich. Denn bereits kurz nach der Einigung auf weitere Rettungshilfen kündigte der griechische Energieminister Panagiotis Lafazanis an, laufende Privatisierungen im Strombereich zu stoppen. Dabei hatte die Regierung zuvor den europäischen Geldgebern zugesagt, dass keine laufenden Verkaufsvorhaben öffentlicher Firmen ausgesetzt werden.

Zudem brachte der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis am Mittwoch im Rundfunk erneut einen Schuldenschnitt ins Gespräch. „Ich spreche über Umschuldungen, die unsere Schuldenlast deutlich senken“, soll Varoufakis gesagt haben. Daraufhin konterte Schäuble im SWR, das südeuropäische Euro-Land müsse die Zusagen des laufenden Hilfsprogramms einhalten. „Erst wenn sie es voll erfüllt haben, wird bezahlt“, sagte er. „Es wird kein Euro vorher bezahlt.“

Griechenland wird noch deutlich mehr Geld brauchen

Griechenland spielt mit dem Vertrauen der Geldgeber. Ob die verbalen Fehltritte Absicht sind oder lediglich diplomatisches Ungeschick der Politik-Neulinge, ist unklar. Klar ist für mich hingegen, dass Griechenland noch deutlich mehr Geld brauchen wird, als die bisher bereits verlorenen Milliarden. Auch nicht wenige Experten erwarten inzwischen ein drittes Hilfsprogramm, das bereits ab Juli nötig werden könnte und einen Umfang von mindestens 20 Milliarden Euro haben müsse.

Das dicke Ende kommt erst noch

Machen wir uns nichts vor – Griechenland ist nur die Spitze des (Schulden-)Eisbergs. Das dicke Ende kommt erst noch, auch wenn es mit genügend Liquidität wohl noch einige Monate oder gar Jahre hinausgezögert werden kann.

Bislang war es vielfach schon so, dass auf einen durch (immer expansivere) Geldpolitik künstlich herbeigeführten Aufschwung ein (immer größerer) Crash folgte. Die Länge der Zyklen nahm dabei tendenziell ab. (Wir leben nun mal in einer immer schnelllebigeren Zeit.)

DAX - Wechsel zwischen Aufschwung und Crash
Abbildung: Auf große Aufwärtsbewegungen folgten große Crashs

Seit dem letzten markanten Tief der Aktienmärkte, welches nach der Finanzkrise im März 2009 markiert wurde, sind inzwischen sechs Jahre vergangen – sechs Jahre fast ununterbrochen steigender Aktienkurse. Lediglich eine größere Korrektur hat es gegeben – im Herbst 2011. Auch das ist nun schon wieder 3,5 Jahre her.

Dem Dax gelang inzwischen die siebte Gewinnwoche in Folge! Der Abstand zur 200-Tage-Linie (grün im folgenden Chart), die aktuell bei 9.767 Punkten verläuft, liegt dadurch inzwischen bei über 16%.

DAX - Wechsel zwischen Aufschwung und Crash

Börsen reagierten mit Freudensprung

Vor einer Woche hatten wir für ein Ende der abwartenden Haltung der Börsen endgültige Entscheidungen verlangt. Da sich diese nun (vorerst) abzeichnen, konnten die Aktienmärkte zu dem hier beschriebenen Freudensprung ansetzen und weiter zulegen. Zudem schrieben wir bislang, dass die Börsen die optimistischsten Szenarien schon weitestgehend eingepreist hatten. Da die Kurse seitdem noch weiter gestiegen sind, zeichnen sich nun aus unserer Sicht erste Blasen ab.

2015 – Das Jahr der platzenden Blasen?

Die Aktienmärkte befinden sich zwar erst auf dem Weg in eine Blase, hier zeichnen sich aber schon klare Übertreibungen ab (siehe auch rote Ellipse im folgenden DAX-Chart).

DAX - Übertreibung im Kursverlauf

An den Anleihemärkten hingegen ist der Ballon schon prall aufgepustet und steht kurz vor dem zerbersten (siehe Bund Future-Chart).

Bund Future - massive Übertreibung im Kursverlauf

Kein Crash, aber eine deutliche Korrektur

Ob 2015 ein Jahr der platzenden Blasen wird, muss abgewartet werden. In jedem Fall wird es eins der inzwischen offensichtlichen Übertreibungen sein. Wir erwarten im aktuellen fundamentalen Umfeld, bei dem die Notenbanken nach wie vor extrem expansiv vorgehen, sicherlich keinen Crash. Aber eine scharfe Korrektur werden wir in 2015 sehen.

Es ist unklar, wann sie kommt und von welchem Kursniveau aus. Denken Sie aber an unser Elliott-Wellen-Szenario zum DAX (siehe „DAX – Nicht ob, sondern wann kommt die große Korrektur?“ und Chart nächsten Kapitel)! Und beachten Sie auch unbedingt, was wir voraussuchtlich am kommenden Mittwoch zum Bund Future schreiben werden (Unsere Abonnenten des „Geldanlage Premium Depot“ haben diese Informationen bereits)!

Bei steigenden Kursen kann jeder Gewinne erzielen!

Keine Frage, bei steigenden Kursen kann quasi jeder Börsenlaie hohe Gewinne erzielen. Doch trauen Sie es sich zu, Geld an den Aktienmärkten zu verdienen, wenn sich die Trends plötzlich umkehren oder es zumindest zu heftigen Korrekturen kommt? Oder wollen Sie lieber auf einen Börsendienst setzen, der nachweislich alleine im Februar 2015 von 5 beendeten Trades 5 Mal Gewinn erzielen konnte und seinen Abonnenten damit insgesamt 785,19 Euro erwirtschaftete?!

Zögern Sie nicht! 2015 könnte das Jahr der platzenden Blasen werden! Melden Sie sich jetzt hier zum „Geldanlage Premium Depot“ an.

Übrigens: Wenn Sie bislang auf ein Abonnement verzichtet haben, weil Sie Ihre Bankdaten im Internet nicht preisgeben wollen, dann haben wir nun Lösungen für Sie geschaffen. Seit kurzem bieten wir als Zahlungsmöglichkeit auch Überweisung und Paypal an.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› US-Aktienmärkte in Übertreibung
– S&P500 hat wichtige Widerstände erreicht
von Sven Weisenhaus

In einer Übertreibung befinden sich auch die US-amerikanischen Aktienmärkte, allerdings aus unserer Sicht schon seit längerem. Der S&P500 hat wieder wichtige Widerstände erreicht. Zwischenzeitig war er kurzzeitig sogar aus seinem mittelfristigen Aufwärtstrend ausgebrochen, aber wieder zurückgefallen (roter Kreis im Chart). Wir können uns daher vorstellen, dass es bald wieder zu heftigen Rücksetzern kommt.

S&P500 stößt an Widerstände

Zu dieser Annahme kommen wir auch beim Blick auf längerfristige Chartausschnitte. Alleine wenn man sich den Trendkanal im Chart oben einmal in voller Länge anschaut (siehe folgender Chart), also ab dem Startzeitpunkt im Oktober 2013, kann einem schon schwindelig werden.

S&P500 - langfristiger Aufwärtstrend

Aber so richtig offenbart sich die lange Zeit, in der wir keine deutliche Korrektur im S&P500 mehr gesehen haben, erst beim Blick auf einen Mehrjahreschart. Im folgenden Chart zeigt sich, dass keine der vorherigen Aufwärtsbewegungen (blau, rot, gelb) so lang anhielten wie die aktuelle, die im Oktober-Tief des Jahres 2011 bei unter 1.100 Punkten startete. Innerhalb von nur 3,5 Jahren hat sich der S&P500 also glatt verdoppelt, ohne dass es zwischenzeitig zu einer nennenswerten Korrektur gekommen wäre.

S&P500 - langfristige Aufwärtstrends

Die Gefahr von Kursrücksetzern halten wir inzwischen für unglaublich hoch. Auch angesichts der Tatsache, dass der DAX seit dem 16. Oktober 2014 um über 34 % angestiegen ist – also innerhalb von nur knapp 4 Monaten! Und seit dem 6. Januar beträgt das Plus mehr 20 % in nur 1,5 Monaten! Wir haben es also mit einer klaren Übertreibung zu tun. Im folgenden DAX-Chart ist inzwischen klar eine Fahnenstange (grüner Pfeil) zu erkennen.

DAX - Elliott-Wellen-Analyse

In diesem Zusammenhang erinnern wir auch gerne an unser Elliott-Wellen-Szenario, welches uns in der Vergangenheit nahezu perfekt den Weg gewiesen hat und welches am Ende der derzeit laufenden Welle 5 auf eine heftige (ABC-)Gegenbewegung (rote Pfeile) hindeutet.

Wir rechnen also immer stärker mit Kursverlusten im S&P500, die einhergehen dürften mit einer Korrektur auch im DAX.


Trauen Sie es sich zu, an den Aktienmärkten auch dann Geld zu verdienen, wenn sich die Trends plötzlich umkehren oder es zumindest zu heftigen Korrekturen kommt? Oder wollen Sie lieber auf einen Börsendienst setzen, der nachweislich alleine im Februar 2015 von 5 beendeten Trades 5 Mal Gewinn erzielen konnte und seinen Abonnenten damit insgesamt 785,19 Euro erwirtschaftete?!

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›› Volatilitäts-Trade
– Trade beendet, Gewinn in Höhe von 28,61% realisiert
von Sven Weisenhaus

Erinnern Sie sich an den Volatilitätstrade, den wir im „Geldanlage Premium Depot“ durchgeführt und über den wir hier im „Geldanlage-Brief berichtet haben, zuletzt vor einer Woche? Da der S&P500 wichtige Widerstände erreicht hat und wir daher nicht mehr mit steigenden Kursen rechnen, haben wir den Trade inzwischen vollständig beendet. Nachdem wir durch einen Teilverkauf bereits am 19.02.2015 über 12% Gewinn innerhalb von nur 36 Tagen realisiert hatten, haben wir nun mit dem Verkauf der restlichen Position noch einmal innerhalb von nur 43 Tagen zusätzlich einen sehr ordentlichen Gewinn in Höhe von 28,61 % erzielt.

Volatilitätsindex VIX - Trade auf Rückgang der VolatilitätGelungen ist uns dies, weil der Volatilitätsindex VIX (oberer Kursverlauf im Chart) von einem 3-Jahres-Hoch bei über 21 Punkten auf die Marke von 16 Punkten gefallen ist und wir mit einem speziellen Wertpapier (unterer Kursverlauf) von diesem Kursrückgang profitieren konnten.

Keine Frage, wenn die US-Indizes weiter steigen, dann könnte der VIX auch noch auf 14 Punkte fallen und uns so mit dem nun verkauften Trade Gewinne entgehen, doch

  1. soll man entgangenen Gewinne nicht nachtrauern,
  2. können wir uns über mehr als 28 % Gewinn nach nur 43 Tagen freuen,
  3. haben wir noch genügend Aktienpositionen im Depot, die von weiter steigenden Kursen profitieren und
  4. ist die Gefahr von Kursrücksetzern inzwischen unglaublich hoch.

Unser „Geldanlage Premium Depot“ ist daher längst krisenfest. Hieran haben wir in den vergangenen Wochen Stück für Stück gearbeitet, indem wir insbesondere unsere Aktienquote reduziert haben. Und mit unseren jüngsten Aktivitäten in dieser Woche haben wir erneut dazu beigetragen. Durch den Verkauf des Volatilitäts-Trades haben wir unsere Long-Positionierung auf die Aktienmärkte erneut gesenkt. Und durch ein Anziehen des Stopps beim USD/JPY-Trade haben wir uns weitere Gewinne (statt 60% nun 90%) gesichert.


Wenn Sie unserem Tradingplan noch folgen und vom erwarteten Kursanstieg auf 128 USD/JPY profitieren möchten, dann testen Sie doch unseren Börsendienst „
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›› Termine der kommenden Woche

(KW 10: Handelswoche vom 02.03.2015 bis 06.03.2015)


Sie können die „Termine der kommenden Woche“ auch auf unserer Homepage einsehen. Dort haben wir für Sie einen
Wirtschaftskalender implementiert, der Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen (aktuelle und prognostizierten Werte, Erklärungen und Charts zu den einzelnen Daten) liefert.


Montag, 02.03.2015

  • 08:00 - DE Einzelhandelsumsatz Januar
  • 08:00 - DE Großhandelsumsatz 4. Quartal
  • 09:55 - DE Einkaufsmanagerindex Februar
  • 11:00 - EU Arbeitslosigkeit Januar
  • 11:00 - EU Vorabschätzung Inflation Eurozone Februar
  • 14:30 - US Persönliche Auslagen Januar
  • 14:30 - US Persönliche Einkommen Januar
  • 16:00 - US ISM Index Februar
  • 16:00 - US Bauausgaben Januar

Dienstag, 03.03.2015

  • 11:00 - EU Erzeugerpreise Industrie Januar

Mittwoch, 04.03.2015

  • 09:55 - DE Dienstleistungsindex Februar
  • 10:00 - EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Februar
  • 11:00 - EU Einzelhandel Januar
  • 14:15 - US ADP-Arbeitsmarktbericht Februar
  • 16:00 - US ISM Dienstleistungsindex Februar
  • 16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche)
  • 20:00 - US Beige Book

Donnerstag, 05.03.2015

  • 12:00 - DE Auftragseingang Industrie Januar
  • 13:00 - GB BoE Sitzungsergebnis
  • 13:30 - US Challenger Report Februar
  • 13:45 - EU EZB Sitzungsergebnis
  • 14:30 - EU EZB PK zur Ratssitzung
  • 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
  • 16:00 - US Industrieaufträge Januar

Freitag, 06.03.2015

  • 11:00 - EU BIP 4. Quartal
  • 12:00 - DE Produktion prod. Gewerbe Januar
  • 14:30 - US Beschäftigte ex Agrar Februar
  • 14:30 - US Arbeitslosenquote Februar
  • 14:30 - US Wochenstunden Februar
  • 14:30 - US Stundenlöhne Februar
  • 14:30 - US Lohnstückkosten 4. Quarta

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