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Archiv > Börse > Aktien > Hawesko |
Hawesko Saftige Rendite mit Trauben - Weinaktie Hawesko im Aufwärtstrend |
| Die Hauptlese ist zwar abgeschlossen. Doch ob dem Jahrhundertsommer ein Jahrhundertwein folgt, ist eher ungewiss. Ohnehin freuen sich Winzer und Händler zurzeit über etwas ganz anderes: Der Rebensaft hat dem Bier endgültig den Rang abgelaufen. Auch Sie als Anleger können sich daran berauschen. Wie? Etwa mit dem Griff zur Hawesko-Aktie. |
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Geldanlage-Brief −
Die Deutschen sind ein Volk von Weintrinkern. Rund 24 Liter des Traubensaftes trinken sie Jahr. Einkaufsvolumen aller 8,2 Mio. Konsumenten: stolze 2,3 Mrd. Euro. Mit rund 560 Mitarbeitern, etwa 250 Filialen und Erlösen von zuletzt 267 Mio. Euro ist das Hanseatische Wein- und Sektkontor (Hawesko) eine feste Größe unter Deutschlands Weinhändlern.
Analysten finden zunehmend Geschmack an Hawesko
Immerhin: Das Hanseatenpapier gehört zu den meist empfohlenen Titeln des S-Dax. Bei vier von sechs Analysten steht es zurzeit auf der Empfehlungsliste. Die Gründe sind zahlreich. Da ist zum einen die Ertrag-stabilisierende Drei-Säulenstrategie: Unter dem Dach der Hawesko Holding findet der Versandhandel ebenso Platz wie die eigene Einzelhandelskette ("Jacques' Weindepot") als auch die Großhandelsebene ("Wein Wolf"), die Wiederverkäufer und Spitzengastronomie mit edlen Tropfen versorgt.
Ein weiteres Kaufargument ist die Expansionsstrategie: Nachdem die Hamburger zunächst in Österreich Erfahrungen gesammelt haben, wollen sie nun auch andere Länder ins Visier nehmen.
Auf dem Gaumen zergehen lassen sollten Sie sich auch diese Eckdaten: Mit gerade einmal acht Mio. Hektolitern liegt die diesjährige Traubenernte um rund zwanzig Prozent unter dem Vorjahr - ein sicheres Rezept gegen die Preiserosion.
Und weiter: Im Gegensatz zu manch' anderem Mittelständler hängt Hawesko nicht am Tropf der Banken. Die Bilanz steht stattdessen auf gesunden Beinen. Sie sehen das an der Eigenkapitalquote. Die liegt nämlich bei beachtlichen vierzig Prozent. Die Dividendenrendite übertrifft mit hochprozentigen fünf Prozent die Rendite von Bundesanleihen um rund siebzig Basispunkte. Das bietet Ihnen bei sinkenden Kursen ein nettes Sicherheitspolster. So weit, so genüsslich.
Folgt der Durststrecke im Sommer nun der Geldregen?
Dennoch gibt es einige Wermutstropfen, die Sie kennen sollten. Der heiße Sommer ließ zwar die Trauben schneller als sonst reifen. Er führte aber auch zu ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 32/2003 (pdf, 86 kB), erschienen am 14.11.2003.
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