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Archiv > Börse > Aktien > BASF |
BASF Neues Logo, neuer Chef, neue Zuversicht |
| Springt der Konjunkturmotor an, ziehen Chemietitel meist als erste davon. Die Ludwigshafener BASF macht da keine Ausnahme. Im Gegenteil: Während die Konkurrenz noch auf die Wende wartet, sprießen in der Pfalz schon erste Knospen. |
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Die Situation präsentierte sich ambivalent. Während sich Volkswirte schon seit Monaten optimistisch zeigen, dämpft die Branche den Optimismus. Nur ja keine falschen Hoffnungen wecken, so die Devise der zyklischen Chemieindustrie. Nun jedoch scheint es endlich so weit: Seit Oktober zieht die Nachfrage an. Der BASF-Vorstandsvorsitzende Jürgen Hambrecht (57), seit Mai im Amt und für seine Prognosezurückhaltung bekannt, lässt durchblicken, dass Sie in 2004 sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis Besserung erwarten können. Während Hambrecht in Europa den "Hauch einer Erholung" spürt, füllen sich in Asien die Auftragsbücher. Der schnellst wachsende Markt ist China. Dort ist BASF aktuell mit 3.000 Mitarbeitern präsent. Neues Projekt: Eine 830 Mio. Euro teure Anlage zur Kunststoffproduktion für die Bauindustrie. Das Jointventure, an dem die Ludwigshafener siebzig Prozent halten, wird ab 2006 seine Tore öffnen.
Zahlen: Das zurückliegende Jahr glich einer ökonomischen Achterbahnfahrt. Noch im November rechnete CFO Kurt Bock mit einem um Sondereinflüsse bereinigten Ergebnis unter Vorjahr. Dank dem Nachfrageschub aus Asien konnte die "Anilin", wie der Chemieriese von der größtenteils pfälzisch-badischen Belegschaft liebevoll genannt wird, letztlich doch noch passabel abschließen. Der Umsatz stieg souverän auf 33,4 Mrd. Euro (+4%) und das Ergebnis zog proportional um knapp vier Prozent auf drei Mrd. Euro an. Allerdings: Eine hohe Steuerquote, massiv gestiegene Rohstoffpreise, ein mieses Finanzergebnis und nicht zuletzt der Wegfall von Sondereinnahmen, die noch 2002 die Bilanz angereichert hatten, ließen das Nachsteuerergebnis drastisch um 39,5 Prozent auf 910 Mio. Euro absacken. Das ist zwar der schlechteste Wert seit neun Jahren, zugleich aber auch die Ertragswende. Grund:...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 13/2004 (pdf, 180 kB), erschienen am 16.04.2004.
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