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Archiv > Börse > Aktien > Qiagen |
Qiagen Biotechausrüster Qiagen sieht Nachfragebelebung |
| Nach zwei schwierigen Jahren spürt der Biotechausrüster Qiagen erste Vorboten einer Trendwende. Folge: CEO Peer Schatz peilt eine Anhebung der Gewinnziele an, stellt kleinere Zukäufe in Aussicht und gibt sich überhaupt optimistisch für das laufende Jahr. Die spekulative Aktie bleibt also weiter interessant. |
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Geldanlage-Brief −
Unternehmen: Egal ob es um HIV-Tests, Krebsdiagnosen oder um die Isolierung von Erbinformationen geht: Qiagens Produkte kommen fast überall zum Einsatz. Als weltweit führender Technologieanbieter für die Life Science-Branche bieten die Deutsch-Holländer den Biochemikern von Reagenzien über Chemiekästen bis hin zu hochwertigen Instrumenten alles, was sie an Handwerkszeug benötigen. Die Konzentration auf das Ausrüstergeschäft beschied der 1.600 Mitarbeiter-Company zunächst ordentliche Erfolge: Qiagen ist die erste deutsche Biotech-Company, die profitabel arbeitet und seine Marke weltweit etablieren konnte.
Zahlen: Doch wie Sie am Aktienkurs sehen, hat das Unternehmen schwierige Jahre hinter sich, in denen es unter einem Rückgang der Forschungsausgaben beinahe aller Kundengruppen litt. Dazu müssen Sie wissen: Qiagen erhält fast jeden zweiten Umsatzdollar von akademischen Einrichtungen. Der Investitionsstau scheint sich nun allerdings aufzulösen. Im kürzlich bilanzierten Erstquartal, das bei Qiagen traditionell schwach ist, stieg der Umsatz auf gut 96 Mio. US-Dollar (+21%) und das EBIT auf gut 18 Mio. US-Dollar (12,4%). Dennoch: Unterm Strich verblieben nur 11,4 Mio. US-Dollar (8 US-Cent je Aktie) - ein laues Plus von 3,9 Prozent. Gründe: Gestiegene Ausgaben für Forschung und Marketing (+20%) und ein durch Zusammenlegung des US-Vertriebs entstandener Kostenblock von knapp 1 Mio. US-Dollar. Beides soll sich jedoch in den Folgequartalen auszahlen: Fürs Gesamtjahr rechnet Schatz mit Erlösen von 400 Mio. US-Dollar und einem EPS von 0,40 US-Dollar. Überhaupt scheint 2004 ein gutes Jahr für die Zulieferer zu werden: Der Vorstand gibt sich mit Blick auf die Nachfragebelegung in der US-Pharmabranche optimistisch und stellt neben Zukäufen im Volumen von 50 Mio. US-Dollar (Cash derzeit: 115 Mio. US-Dollar) gleich mehrere Anhebungen der Gewinnprognosen in Aussicht.
Bewertung: Die Bewertung bewegt sich zurzeit eher im ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 19/2004 (pdf, 282 kB), erschienen am 04.06.2004.
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