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Archiv > Börse > Aktien > Berkshire Hathaway |
Berkshire Hathaway Warren Buffett erzielt seit 40 Jahren 22 Prozent pro Jahr |
| Warren Buffett ist eine lebende Börsenlegende. Sein Unternehmen Berkshire Hathaway zählt heute zu den wertvollsten auf dem Globus. Doch mit Kursen um 85.000 US-Dollar ist die Aktie für viele unbezahlbar. Die Abhilfe: ein Derivat. |
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Geldanlage-Brief −
Unternehmen: Wenn Sie den Erfolg der nur 14 Mitarbeiter zählenden Berkshire Hathaway verstehen wollen, brauchen Sie sich nur die bizarre Biographie des Firmengründers anzuschauen: Mit elf kauft er seine erste Aktie, geht auf die Uni und macht dort die Bekanntschaft des Lebens. Der Name: Benjamin Graham, Begründer der Fundamentalanalyse. Von dessen Standardwerk "Der intelligente Investor" ist Buffett so fasziniert, dass er es in praxi erproben will. Mit 32 kauft er die marode Textilfirma Berkshire Hathaway (ISIN US0846701086), formt sie zum Investmenthaus um und geht auf Einkaufstour. Ganz Graham, der er nun ist, macht er keine Kompromisse. Er erwirbt nur Firmen mit aktionärsfreundlichem Management, hoher Eigenkapitalrendite, geringer Verschuldung und stabil hohem Cashflow. Und die auch nur dann, wenn sie unter Wert zu haben sind. Was er kauft, bleibt lange im Depot. Prominenteste Vertreter heute: Coca-Cola, American Express, Gillette und der nach Münchener Rück und Swiss Re weltweit drittgrößte Rückversicherer General Re. Stichwort Versicherer: Sie sind in den 90er Jahren zum Buffett'schen Steckenpferd geworden. Mit Berkshire Hathaway Insurance betreibt Buffett sogar eine eigene Assekuranz. Laut der Forbes-Liste ist der Vorzeigeinvestor heute mit einem Vermögen von rund 40 Mrd. US-Dollar der zweitreichste Mensch der Welt.
Fundamentales: Analysten können der Holdingstruktur von Berkshire Hathaway kaum etwas abgewinnen. Weil sich die Ertragskraft des Imperiums (derzeit vierzig Firmen) nur noch schwer beurteilen lässt, haben viele ihr Coverage eingestellt. Mit Morgan Stanley liegt dennoch eines der Top-Analysehäuser auf der Lauer. Das Investmenthaus prognostiziert für 2004 und 2005 Gewinne von 3.700 und 3.955 US-Dollar je Aktie. Auf Basis des Kurses von 85.000 US-Dollar errechnen sich akzeptable Multiples von 23 bzw. 21,5. Apropos Dollar: Buffett hat eine nicht näher benannte Short-Position im Dollar aufgebaut. Und das, obwohl er in Derivaten kürzlich "Massenvernichtungswaffen" zu erkennen glaubte. Beachtlich ferner: Berkshire schiebt Barreserven von gut 40 Mrd. US-Dollar vor sich her. Grund: Buffett sind Aktien und Anleihen derzeit zu teuer. Zudem erwartet er in den nächsten zehn Jahren eine schwere Börsenkrise. Sein Rat, um die zu überleben: "Keine Schulden!"
Anlageurteil: Mit einer durchschnittlichen Rendite von gut 22 Prozent pro Jahr über einen Zeitraum von vierzig Jahren hat sich das Vertrauen in den Investmentguru für seine Anhänger buchstäblich tausendfach ausgezahlt. Da sich Buffett aber gegen Dividenden und Aktiensplitts sträubt, sind die A-Anteile mit Kursen um 85.000 US-Doller für Normalsterbliche einfach zu teuer.
Für jene, denen auch noch 2.827 US-Dollar für die B-Anteile (WKN US0846702076) zu viel sind oder die bei Berkshire den Hebel ansetzen wollen, gibt es nun eine weitere Alternative: Sie kommt in Form ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 25/2004 (pdf, 188 kB), erschienen am 27.08.2004.
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