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Archiv > Börse > Aktien > Primion Technology |
Primion Technology Primion beteiligt Sie am Wachstumsmarkt Sicherheitstechnik |
| Zeit ist bekanntermaßen ein knappes Gut. Nicht so bei Primion Technology. Ganze fünf Jahre ließ sich das Unternehmen Zeit, um zu wiederholen, was 2001 nicht gelang: den Börsengang. Für Sie als Anleger dennoch eine gute Entscheidung, wie die Unternehmens-Entwicklung seither zeigt. |
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Geldanlage-Brief −
Primions Grundgeschäft ist der Wachstumsmarkt Sicherheit. Das in Stetten an der Schwäbischen Alb ansässige Unternehmen (WKN 511700) entwickelt und vertreibt Systeme für Zutrittskontrolle und Zeiterfassung. Auf der Kundenliste finden Sie vornehmlich große Namen. Den Fußball-Weltverband Fifa zum Beispiel. Oder die Deutsche Telekom mit ihren Töchtern. Für Toll Collect etwa stattete Primion Mauthäuschen und Kontrollbrücken mit Kontroll- und Alarmsystemen aus. Auf Großprojekte wie diese entfielen im vorigen Geschäftsjahr (30.09.) rund 45 Prozent der Umsätze.
Doch das Unternehmen ist gut unterwegs, seine Abhängigkeit von Einzelkunden und -projekten zu reduzieren: Vor dem Börsengang am 13.02.2006 kaufte Primion für 11 Mio. Euro die beiden Wettbewerber Digitek und Dr. Städler. Und mit ihnen den Zugang zu Großkunden wie VW, Porsche und BMW. Pünktlich zum IPO der nächste Paukenschlag: Das Unternehmen präsentiert einen Auftrag der Bundeswehr zur Ausrüstung von 67 Standorten mit Sicherheitstechnik. Volumen: 2,8 Mio. Euro.
Bedenken Sie: Übernahmen wie diese sind für Primion sehr wichtig. Vorstandschef Heinz Roth will (und muss) in dem stark fragmentierten Markt als Konsolidierer auftreten. Bislang belegt man mit einem Anteil von sechs Prozent am 455 Mio. Euro großen Markt lediglich den siebten Platz. Auf den Marktführer Interflex entfallen dagegen rund zwölf Prozent. Primions Ziel ist es, den eigenen Anteil auf zehn Prozent zu erhöhen.
Die Richtung dorthin stimmt: In den vergangenen drei Geschäftsjahren kletterten die Erlöse von 12,6 über 15,8 auf 22,1 Mio. Euro. In diesem Geschäftsjahr sollen laut Schätzung der Emissionsbank Equinet schon fast 42 Mio. Euro durch die Bücher gehen und der Ertrag um 86 Prozent auf gut 9 Mio. Euro springen.
Die Soll-Seite: Durch die Akquisitionen stiegen die Verbindlichkeiten auf 16 Mio. Euro. Etwa ein Viertel des Emissionserlöses von etwa 20 Mio. Euro soll daher in die Schuldentilgung fließen.
Fazit: Durch die Synergie-Effekte aus den Übernahmen und der neuen Kunden-Struktur wächst Primion in eine neue Größenordnung. Mit einem Kursgewinnverhältnis von 14 auf Basis der Gewinnschätzungen für 2006/07 ist die Aktie zudem moderat bewertet. Was uns weniger gefällt: Primion will auch künftig ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 03/2006 (pdf, 277 kB), erschienen am 17.02.2006.
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