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Archiv > Börse > Aktien > Mensch und Maschine |
Mensch und Maschine Software-Aktie für Schnäppchenjäger |
| Die verlustreichen Jahre bei Mensch und Maschine sind Geschichte. Der Softwarehersteller schreibt wieder schwarze Zahlen und blickt optimistisch in die Zukunft. Nur der Aktienkurs, der will bislang nicht mitziehen. Für Anleger eine durchaus interessante Konstellation. |
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Geldanlage-Brief −
Zum Unternehmen: In Mensch und Maschine (MuM) finden Sie ein hoch spezialisiertes Softwarehaus: 350 Mitarbeiter entwickeln und vertreiben branchenspezifische und -übergreifende CAD-Lösungen. Angefangen vom einfachen zweidimensionalen Zeichentool bis hin zur State-of-the-Art-Lösung in 3D. Mit einem beachtlichem Track-record: 22 Jahre nach Gründung durch den heutigen Hauptaktionär und Vorstandschef Adi Drotleff hat das Unternehmen (WKN 658080) nicht weniger als eine halbe Million Arbeitsplätze bei insgesamt 50.000 Kunden ausgestattet. Diese Erfolgsbilanz macht Mensch und Maschine heute zu einem der führenden Anbieter von Konstruktionssoftware.
Fundamentales: Seit 2005 arbeitet Mensch und Maschine profitabel. Unterstützt auch durch das Abstoßen von Randbereichen, verbuchte das Unternehmen in 2005 bei Umsätzen von 147 Mio. Euro auf EBITA-Basis einen Gewinn von gut 10 Mio. Euro. Wobei - und das ist das eigentlich Erfreuliche hinter den Zahlen - der Aufschwung von allen Segmenten getragen wurde: Eigenentwicklungen, Fremdprodukte, Inland- und Auslandsgeschäft.
Und so soll es auch weitergehen. Drotleff, der nach den Verlustjahren von 2002 bis 2004 eher zu tief als zu hoch stapelt, rechnet für 2006 und 2007 mit einem Umsatzwachstum von jeweils etwa zehn Prozent. Der operative Gewinn soll sich in 2006 auf 6,5 bis 8 Mio. Euro verdoppeln und in 2007 auf bis zu 9,5 Mio. Euro klettern.
Dass die Projektionen alles andere als unrealistisch sind, sehen Sie an den Zahlen zum Erstquartal (die des Zweitquartals gibt MuM am 31.07.06 bekannt): Demnach kletterten die Erlöse um zwanzig Prozent auf 46,4 Mio. Euro und das EBITA überproportional um 87 Prozent auf gut 3 Mio. Euro.
Wertung: MuM's Verlustjahre sind Geschichte, die Trendwende geschafft und die Eigenkapital-Quote mit fast 28 Prozent wieder im grünen Bereich. In der Würdigung dieser Tatsachen zeigt sich der Markt allerdings stur: Auf Basis der konservativen Schätzungen für 2007, die in einem EPS von 0,62 Euro resultieren sollten, bezahlen Sie die Aktie mit einem KGV von nicht einmal acht. Zum Vergleich: Die Wettbewerber Cenit und Nemetschek, die die Branchenkrise knapp zwei Jahr zuvor überwunden hatten, kosten bereits das 12- beziehungsweise 13-fache ihrer Gewinne. So gesehen impliziert allein das Schließen der Bewertungslücke ein Kurspotenzial von reichlich fünfzig Prozent. Unternehmensgründer Drotleff sieht das im Übrigen wohl ähnlich: bei Kursen um 4,40 bis 4,70 Euro orderte er mehrere tausend Aktien.
Interessant auch dieser Aspekt: MuM zahlt Ihnen eine attraktive Dividende. Für 2005 gibt es 0,10 Euro je Aktie, für 2006 und 2007 wohl 0,15 und 0,20 Euro je Anteilsschein.
Fazit: Das eigentümergeführte Unternehmen verfügt über eine starke Marktstellung und birgt keine Einzelkunden-Risiken. Dennoch kostet die Aktie kaum ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 14/2006 (pdf, 204 kB), erschienen am 21.07.2006.
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