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Neuemission Solarpraxis
IPO-Kandidat Solarpraxis: "Wichtigstes Unternehmen" der Branche

Ungeachtet der jüngsten Korrektur rangieren Solarwerte in der Anlegergunst weit oben: Die Branche verspricht glänzendes Wachstum und hat sich bei Fondsmanagern einen festen Platz im Depot erobert. Am 7. August erblickt ein weiterer Sonnensegler "das Licht der Börse": Solarpraxis.
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Geldanlage-Brief − Falls Sie von dem Unternehmen bislang noch nichts gehört haben sollten, so liegt es wohl an der Größe des Unternehmens: Acht Jahre nach Gründung beschäftigen die Berliner kaum 20 Mitarbeiter. Dennoch bezeichnet Vorstandschef Karl-Heinz Remmers sein Unternehmen als "wichtigstes Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen der Solarbranche". Das Geschäft: Solarpraxis berät Anlagenbauer und Konzerne bei ihren Investitionen, hilft beim Markteintritt im Ausland, publiziert über einen hauseigenen Verlag Fachliteratur und organisiert Fachkongresse.

Fundamentales: Seit 2003 arbeiten die Berliner profitabel. Seitdem verdoppelten sich Umsatz und Gewinn. 2005 erlöste Solarpraxis 2,1 Mio. Euro, 80 Prozent davon im Inland. Unter dem Strich verblieb ein Gewinn je Aktie von 0,16 Euro. Geht es nach der (sehr optimistischen) Studie, die Solarpraxis bei der Kayenburg AG in Auftrag gab, dürften in 2006 0,14 und in 2007 0,26 Euro je Anteilschein hängen bleiben.

Börsengang: Die Berliner boten in öffentlicher Privatplatzierung mit anschließender Notierung im Freiverkehr 415.000 Aktien feil - zum Preis von 7 Euro. Nach Abzug der IPO-Kosten, die wir auf 300.000 Euro veranschlagen, fließen Solarpraxis für die geplanten Akquisitionen rund 2,65 Mio. Euro an frischem Eigenkapital zu.

Fazit: Ungeachtet der gesunden Bilanzstruktur (allein die Eigenkapitalquote liegt bei mehr als 50 Prozent) raten wir ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 15/2006 (pdf, 220 kB), erschienen am 04.08.2006.

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