|
|
|
|
 |
| Jahrgänge:
2010
2009
2008/2
2008/1
2007/2
2007/1
2006/2
2006/1
2005/2
2005/1
2004/2
2004/1
2003/2
2003/1 |
Archiv > Börse > Aktien > Fresenius Medical Care |
Fresenius Medical Care FMC liefert Langfristanlegern überzeugende Argumente |
| Immer mehr Personen leiden an Diabetes, Bluthochdruck und anderen Zivilisationskrankheiten, die auf Dauer – im wahrsten Sinne des Wortes – auf die Nieren schlagen können. Die Folge: Immer mehr Patienten benötigen ein Nieren-Ersatzverfahren, auch als „künstliche Niere“ bekannt. Gut, dass der hessische Gesundheitskonzern Fresenius Medical Care Lösungen bereit hält, die die Lebensqualität der Betroffenen deutlich steigern können. Und was gut für Patienten ist, ist auch gut für die Aktionäre. |
|
Apple, Nokia oder Intel?
Haben Sie sich vor 12 Monaten Apple-Aktien ins Depot gelegt? Dann können Sie sich heute über ein Kursplus von 180 Prozent freuen. Welche IT-Aktien, Fonds und ETFs in Zukunft Gewinne versprechen, lesen Sie im neuen Geldanlage-Brief – jetzt kostenfrei anmelden!
Geldanlage-Brief −
Zum Unternehmen: Die Erfolgsgeschichte von FMC (WKN 578580) begann 1996. Damals schlossen Fresenius und National Medical Care ihr weltweites Dialysegeschäft zusammen. Zehn Jahre später schluckte die FMC-Gruppe den US-Konkurrenten Renal Care und stieg zum weltweit führenden Anbieter von Dialysedienstleistungen (Umsatzanteil 2007: 74 Prozent) und -produkten (26 Prozent) auf. Mit rund 36 Prozent aller Aktien ist Fresenius Hauptaktionär des DAX-Unternehmens. In mehr als 2.200 eigenen Dialyse-Kliniken in Nordamerika, Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika betreut FMC derzeit rund 175.000 Patienten. Der Dax-Konzern bietet Dialyse-Produkte wie Blutwäsche-Maschinen, künstliche Nieren und damit verbundene Einweg-Produkte an. Gut zwei Drittel des Umsatzes entfallen auf Nordamerika, weshalb FMC in US-Dollar bilanziert.
Fundamentales: FMC bietet Ihnen vor allem eines: langfristiges Wachstum. Von 2002 bis 2007 kletterte der Umsatz um 91 Prozent, das operative Ergebnis sogar um 127 Prozent. Die Dividende soll zum elften Mal in Folge angehoben werden: Nach der Hauptversammlung am 20. Mai ist die Ausschüttung von 54 Cents je Stammaktie vorgesehen, ein Plus von 7 Cents. Für 2008 stellt das Management ein Umsatzplus von über sieben Prozent auf mehr als 10,4 Mrd. US-Dollar in Aussicht, wobei der Überschuss überproportional um zwölf bis fünfzehn Prozent auf 805 bis 825 Mio. Dollar klettern soll.
Wertung: Die FMC-Aktie überzeugt aus drei Gründen. Erstens: Der Konzern ist Marktführer. Die Bad Homburger behandeln weltweit jeden zehnten Dialysepatienten und verfügen über die größte Zahl an Dialysekliniken. Bei den Dialyseprodukten beträgt der Marktanteil rund 30 Prozent, bei den Schlüsselprodukten Dialysatoren und Dialysemaschinen sogar über 40 Prozent bzw. über 50 Prozent. Zweitens wächst der Branchenführer seit Jahren zweistellig – in einem durchschnittlich um fünf bis sechs Prozent per annum wachsenden Markt. Die immer höhere Lebenserwartung und ein nicht abebbender Trend zu fettreicher Ernährung sind langfristige Treiber des Dialysemarktes. Punkt drei betrifft die Kostenkontrolle – ein wichtiger Schlüssel für starke Ergebnisse. Beispiel viertes Quartal 2007: Indem FMC die Behandlungskosten in den USA um 5 US-Dollar senkte, konnte der Rückgang der Durchschnittsvergütung von 328 auf 325 US-Dollar je Behandlung reduziert werden. Die operative Gewinnmarge im wichtigen Nordamerika-Geschäft kletterte im Schlussquartal sogar um sieben Prozentpunkte auf 17,8 Prozent.
Ein Unsicherheitsfaktor bleibt der seit 2003 laufende Patentstreit mit dem US-Wettbewerber Baxter. Bei den Querelen geht es um die Benutzeroberfläche der meistverkauften Dialysemaschine in den USA. Anfang April untersagte ein Gericht den US-Vertrieb des FMC-Gerätes ab 2009 und sprach Baxter für die Zeit ab November 2007 Lizenzzahlungen zu. Sollte das Urteil Bestand haben, ist FMC nach eigener Darstellung darauf vorbereitet, das Gerät auch mit einer alternativen Benutzeroberfläche zu verkaufen. Auch Analysten sehen durch dieses Urteil nur marginale Auswirkungen für FMC.
Unser Fazit: FMC dürfte 2008 umgerechnet rund 1,75 Euro pro Aktie verdienen. Ergo bezahlen Sie das Papier derzeit mit dem 18-fachen Gewinn. Das ist auf den ersten Blick nicht gerade günstig. Sie sollten aber bedenken, dass ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 06/2008 (pdf, 204 kB), erschienen am 18.04.2008.
Weitere spannende Investment-Ideen finden Sie im Geldanlage-Brief – jetzt kostenfrei anmelden!
|
|
|
|
Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Vervielfältigung und Weiterverbreitung mit Quellenangabe einschließlich Link auf diese Website gestattet. Belegexemplar erbeten.
Haftungshinweise/Disclaimer
|
Jahrgänge:
2010
2009
2008/2
2008/1
2007/2
2007/1
2006/2
2006/1
2005/2
2005/1
2004/2
2004/1
2003/2
2003/1
Partnersites:
Geldanlage
Berufsunfähigkeit / Berufsunfähigkeitsversicherung
Private Krankenversicherung
Altersvorsorge |
|
|
|
Lieber Leser,
nehmen Sie das Thema Geld- anlage selbst in die Hand? Dann informieren auch Sie sich jetzt mit dem Geldanlage-Brief kostenfrei per E-Mail über
- chancenreiche Aktien,
- spannende Zertifikate,
- die besten Investmentfonds,
- geldwerte Steuer-Tipps für
- Privatanleger.
Tragen Sie einfach Ihre E-Mail- Adresse ein und Sie sind dabei!
Ja, ich möchte den Geldanlage- Brief ab der nächsten Ausgabe kostenfrei per E-Mail erhalten. .
PS. Der Geldanlage-Brief wurde mehrfach als 'Best-Newsletter der Kategorie Finanzen' aus- gezeichnet. Melden auch Sie sich jetzt kostenfrei an!
|