Entscheidung bis Donnerstag - Droht eine neue Finanzkrise?

Inhalt dieser Ausgabe:

  1. Marktanalyse - Entscheidung bis Donnerstag! - Droht eine neue Finanzkrise?
  2. Termine der Woche
  3. Marktüberblick - Chartanalyse wichtiger Märkte (im DAF-Interview)
  4. Gastbeitrag - Der "10.000 Euro in einer Stunde"-Trade - Vorsicht vor utopischen Gewinnversprechen!
  5. Einzelwert-Analyse - So erfolgreich sind die Analysen im Geldanlage-Brief

 



Marktanalyse
- Entscheidung bis Donnerstag! - Droht eine neue Finanzkrise?

von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

die Nachfolge Ben Bernankes, der seinen Chefposten bei der US-Notenbank Fed am 31. Januar aufgeben wird, scheint geklärt. Die bisherige Fed-Vizevorsitzende Janet Yellen soll die neue US-Notenbankchefin werden.

US-Notenbank Fed bekommt eine neue Chefin

Mit ihr würde in der 100-jährigen Fed-Geschichte erstmals eine Frau die mächtige US-Notenbank leiten. Die 67 Jahre alte Berkeley-Ökonomin ist eine enge Beraterin von Bernanke und gilt als ausgesprochene Verfechterin der aktuellen Politik des billigen Geldes („geldpolitische Taube“).

Die Börsen waren entsprechend begeistert. Allerdings hielt die Freude nur kurz und die Märkte schwenkten sehr schnell wieder, angesichts der weiterhin drohenden US-Staatspleite, in die abwartende Haltung zurück.

FOMC-Protokoll: Drosselung der Anleihekäufe wahrscheinlich ab Dezember

Auch das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung vom 17. bis 18. September, welches am Mittwochabend veröffentlicht wurde, spielte am Markt kaum eine Rolle. Mehrere Mitglieder des zehnköpfigen Offenmarktausschusses (FOMC) hätten sich bei der Sitzung im September äußerst schwer damit getan, in unverändertem Maße Staatsanleihen aufzukaufen, hieß es in dem Protokoll. Die US-Notenbank werde aber nach Einschätzung der meisten Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses noch in diesem Jahr mit der Drosselung der Anleihekäufe beginnen. Der wirtschaftliche Ausblick würde zudem dafür sprechen, Mitte 2014 die Käufe zu beenden, hieß es in dem Protokoll weiter.

Bilanz der Fed wurde auf 3,5 Billionen Dollar aufgebläht

Mit den als „Quantitative Easing“ (QE) bekannten Programmen hat die Fed ihre Bilanzsumme bislang auf mehr als 3,5 Billionen Dollar ausgeweitet. Seit Herbst 2012 kauft die Fed im Rahmen des Programms „QE3“ jeden Monat Staatsanleihen im Wert von 45 Milliarden Dollar und für 40 Milliarden Dollar Hypothekenpapiere. Ziel dieser Aktion ist es, die langfristigen Zinsen zu drücken, um den Immobilienmarkt zu stützen und damit die Wirtschaft in Schwung zu bringen.

Streit über die US-Schuldenobergrenze überschattet alles

Die US-Notenbank hatte im September, für viele völlig unerwartet, die unverminderte Fortsetzung dieses Anleihekaufprogramms verkündet. Geldanlage-Brief-Leser hingegen wurden von dieser Entscheidung nicht überrascht und kannten bereits die Gründe dafür.
Einer dieser Gründe war sicherlich der aktuelle Streit um die gesetzliche Schuldenobergrenze. Die USA rasen gerade darauf zu, dürfen diese aber nicht überschreiten. Am 17. Oktober, also am kommenden Donnerstag, wird sie nach Angaben des Finanzministeriums erreicht werden. Was dann geschieht, wenn bis dahin keine Einigung vorliegt, ist völlig unklar. Es wäre ein erstmaliges Ereignis in der Geschichte.

Kommt es bis Donnerstag zu einer Einigung?

Wie wichtig dieses Thema für die Finanzmärkte ist, zeigte sich bereits am vergangenen Donnerstag. Da reagierten die weltweiten Börsen sehr heftig auf einen Hoffnungsschimmer im US-Schuldenstreit. Republikanische Abgeordnete hatten eine Anhebung der Schuldenobergrenze um vorerst sechs Wochen angeboten. Und obwohl es mit diesem Angebot noch gar keine Lösung gab, machten die Börsen einen enormen Freudensprung. Der Dow Jones zum Beispiel erzielte den höchsten prozentualen Tagesgewinn seit Anfang Januar.
Wo werden die Märkte erst hintendieren, wenn eine finale Einigung erzielt wird?! Und wo, wenn es KEINE Einigung bis zum Donnerstag gibt?!

Fazit

Auf diese Marktreaktionen hatten wir vor einer Woche hingewiesen, als wir im Fazit schrieben: „Käme es allerdings zur erhofften Einigung in Washington, dann dürften die Börsen mit einem Freudensprung reagieren.“.

Ebenfalls sind wir bereits auf den „Government Shutdown“ (Schließung der Regierung) und dessen finanzielle und wirtschaftliche Auswirkungen eingegangen. Hier ist die Situation unverändert. Die USA ziehen weiterhin alle Blicke der Börsianer auf sich. Und die Verwerfungen am Markt könnten in dieser Woche noch größer werden.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus



Termine der Woche

(KW 41: Handelswoche vom 14.10. bis 18.10.2013)


Montag, 14.10.2013

  • 11:00 - EU Industrieproduktion August


Dienstag, 15.10.2013

  • 08:00 - DE Außenhandelspreise August
  • 11:00 - DE ZEW Konjunkturerwartung Oktober
  • 14:30 - US NY Empire State Index Oktober


Mittwoch, 16.10.2013

  • 11:00 - EU Außenhandel August
  • 11:00 - EU Inflation September
  • 14:30 - US Verbraucherpreise September
  • 19:00 - US NAHB/WF Hausmarktindex Oktober
  • 20:00 - US Beige Book


Donnerstag, 17.10.2013

  • 10:00 - EU EZB Leistungsbilanz Eurozone August
  • 11:00 - EU Zahlungsbilanz 2. Quartal
  • 11:00 - EU Produktion Baugewerbe August
  • 14:30 - US Wohnbaubeginne September
  • 14:30 - US Wohnbaugenehmigungen September
  • 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
  • 15:15 - US Kapazitätsauslastung September
  • 15:15 - US Industrieproduktion September
  • 16:00 - US Philadelphia Fed Index Oktober


Freitag, 18.10.2013

  • 16:00 - US Frühindikatoren September


Marktüberblick
- Chartanalyse wichtiger Märkte (im DAF-Interview)

von Geldanlage-Brief-Team

Gewöhnlich erhalten Sie hier an dieser Stelle eine charttechnische Analyse zum DAX, zum S&P500, zum Wechselkurs EUR/USD und zum Goldpreis. Ihr Chefredakteur des Geldanlage-Briefs, Sven Weisenhaus, hat am Donnerstag wieder ein Experten-Interview für das Deutsche Anleger Fernsehen DAF geben. Dabei ging es unter anderem genau um die eben genannten Märkte, abgesehen vom Euro. Dafür wurden aber noch die Einzelaktien Infineon und Aixtron besprochen. Statt dem üblichen Marktüberblick erhalten Sie daher dieses Mal die Wiedergabe des Interviews.


Frage 1:
Herr Weisenhaus, der DAX hat gestern schon mal an der 8.500 geschnuppert. Noch ist der Aufwärtstrend intakt. Ab welcher Marke müsste man sich denn Sorgen machen?

Ich habe Ihnen dazu zwei Charts mitgebracht. Der erste zeigt meine Prognose, die ich hier im DAF im vorangegangenen Interview vor ca. 3 Wochen zum DAX abgegeben habe.  Ich hatte in den DAX-Chart den prognostizierten Kursverlauf mit blauen Pfeilen eingezeichnet.

DAX-Prognose

Wenn man sich genau diesen Chart aus heutiger Sicht einmal anschaut, dann erkennt man, dass sich der DAX ganz exakt an den eingezeichneten Kursverlauf hält.

DAX-Prognose 

Das anvisierte Kurshoch wurde ziemlich exakt getroffen und seit dem befindet sich der DAX in einer kleinen Abwärtsbewegung.

Die Probleme in den USA bezüglich der Schuldenobergrenze dürften die Kurse weiterhin belasten. Der grün eingezeichnete Aufwärtstrend verläuft inzwischen bei 8.250 Punkten. Dies ist mein aktuelles Kursziel für den DAX.

Ergibt sich eine Einigung in den USA, dann dürften die Aktienmärkte im Allgemeinen und der DAX im Speziellen davon profitieren und es zu steigenden Kursen kommen. Im Idealfall dauert dies noch ein wenig, so dass mit der Einigung eine Jahresendrallye eingeleitet werden könnte, die den DAX dann zurück auf das letzte Zwischenhoch von knapp 8.600 Punkten führt.


Frage 2:
Wie ist die Lage beim S&P 500?

Hier sieht man ganz klar, dass die Streitigkeiten in den USA Wirkung auf die Aktienmärkte haben. Während sich die europäischen Märkte trotz Eurokrise auf hohem Niveau halten - besonders sieht man dies am EuroStoxx50 – haben die US-Märkte bereits im Rahmen der saisonalen Herbstkorrektur deutlich Federn lassen müssen.

Der Dow Jones hat seit seinem Hoch am 18. September ganze 6,3 Prozent verloren, der SP500 immerhin knapp 4,7 Prozent. Der EuroStoxx hat im selben Zeitraum gerade mal 1,8 Prozent verloren.

Das schöne ist, dass ich meine Leser in unserem kostenlosen Börsennewsletter Geldanlage-Brief genau auf diese Entwicklung hingewiesen habe. Insbesondere habe ich vor einer Keilformation im S&P500 gewarnt und mehrfach geschrieben, dass wohl der Aufwärtstrend, der seit November 2012 anhielt, nach unten gebrochen wird. Genau das ist nun mit dem Unterschreiten von 1.670 Punkten geschehen.

S&P500 - Chartanalyse

Man muss also einfach davon ausgehen, dass die charttechnisch angeschlagene Lage die Belastungen durch die Schuldenprobleme nun noch verstärkt.

ABER: Eine Einigung in den USA kann jederzeit eine schnelle Gegenbewegung einleiten. Jedem sollte also klar sein, worauf er derzeit besonders achten muss.


Frage 3:
Schauen wir auf Einzelwerte: Infineon befindet sich seit dem Hoch im September auf Konsolidierungskurs. Welches Ziel sehen Sie hier?

Infineon ist eine Aktie, die mir einfach nicht gefällt. Sie ist seit Jahren ein Spielball von Spekulanten, bewegt sich sehr dynamisch, dabei aber immer auf einem hohen Bewertungsniveau.

Ich meine, ein KGV von irgendwo zwischen 12 und 15 ist nicht teuer für einen DAX-Wert, aber die Umsätze stagnieren und die Gewinne sind unbeständig. Es mischen sich immer wieder Verluste ein, die das günstige KGV sehr schnell drastisch ansteigen lassen.

Die Aktie ist also in meinen Augen zu teuer. Sie bietet sich für mich daher eher für Short-Spekulationen an, wenn wieder das hohe Kursniveau aus der Seitwärtsbewegung der letzten Jahre angesteuert wurde. Und genau dies ist hier aktuell der Fall.

Infineon - Chartanalyse

Das muss man sich mal vorstellen: Wir sprechen hier über eine Handelsspanne von rund 5 Euro bis knapp 7,50 Euro – also einer Tradingrange von knapp 50 Prozent, in der diese Aktie seit mehr als 3 Jahren hin und herpendelt – Und das bei einem DAX-Unternehmen!
Die stagnierenden Umsätze und Gewinne spiegeln sich also in der jahrelangen Seitwärtsrange wider. Für Trader ist dies ein Paradies, für langfristige Anleger eine absolute Katastrophe.

Aber gut, als Trader hat man ja Möglichkeiten, und ich sehe die Möglichkeit, auf aktuellem Niveau Short-Positionen aufzubauen. Wir sehen hier im kurzfristigen Bereich im Chart einen ähnlichen Keil wie im S&P500. Insbesondere wenn die kurzfristige Aufwärtstrendlinie, die derzeit bei 7,18 Euro verläuft, gebrochen wird, lautet das Kursziel locker 6 Euro.


Frage 4:
Auch die Aktie von Aixtron stand in den letzten Tagen deutlich unter Druck. Ist die Turnaround-Story aus charttechnischer Sicht weiter intakt?

Aixtron ist ein ganz ähnlicher Fall – hat schon diverse Male sehr hohe Bewertungen erreicht und mindestens genauso oft seine Investoren enttäuscht. Nach diversen Gewinn-Jahren, in denen der Jahresüberschuss im Durchschnitt bei knapp 70 Millionen Euro lag, wurde zuletzt für das vergangene Jahr ein Verlust von satten 150 Mio. Euro verkündet. Entsprechend katastrophal sieht der Kursverlauf aus.

Aixtron - Chartanalyse 

Und das Unternehmen ist immer noch mit über 1 Milliarde bewertet, obwohl die Umsätze nur bei etwas mehr als 200 Millionen Euro in 2012 lagen und zudem auch noch stark eingebrochen sind von fast 800 Mio. in 2010.

Die Aktie scheint einen Boden bei 8,50 Euro gefunden zu haben, der Deckel liegt bei etwa 13,5 Euro drauf. Der Kurs befindet sich zurzeit genau in der Mitte bei etwa 11 Euro. Da lohnt sich aktuell weder ein Kauf noch ein Verkauf. Ich würde hier abwarten und bei 8,50 Euro vorsichtig kaufen, bei 13,50 Euro aber definitiv verkaufen.

Aixtron ist also, genau wie Infineon, auch eher ein Short-Kandidat für mich.


Frage 5:
Schauen wir abschließend noch auf die Edelmetalle. Der Goldpreis wieder unter 1.300 Dollar – wird’s jetzt kritisch?

Ne, kritisch wird hier nix - „Langweilig“ wäre der bessere Begriff. Ich kommuniziere meinen Lesern im Geldanlage-Brief und auch Ihren Zuschauern hier in den ganzen letzten Interviews schon seit Wochen, dass Gold völlig uninteressant ist, weil es sich im Bereich von 1.300 USD einpendelt und in eine Seitwärtsbewegung zwischen 1180 und 1430 USD schwenken wird. Inzwischen zeichnet sich eindeutig ab, dass ich mit dieser Einschätzung im wahrsten Sinne des Wortes „goldrichtig“ liege.

Gold - Chartanalyse

Das Interview wurde bereits ausgestrahlt. Sie können es sich jederzeit HIER ansehen.

 



Gastbeitrag
- Der „10.000 Euro in einer Stunde“-Trade
- Vorsicht vor utopischen Gewinnversprechen!

von Matthias Mecina

Matthias Mecina ist Trader und Experte auf dem Gebiet des Volume Profiling und der Auktionsmarkt-Theorie. Er ist auf den US-amerikanischen Märkten aktiv, wo er Aktien, Futures und ETFs analysiert und handelt.

Verehrte Leserinnen und Leser,

Matthias MecinaSie werden es kennen: Beim Surfen im Internet schauen uns Google & Co. stets über die Schulter. Und auf geradezu magische Art werden plötzlich die von uns aufgerufenen Seiten mit Anzeigen versehen, deren Inhalt sich an unseren Surfgewohnheiten orientiert.

Personalisierte Werbung

Für mich als Trader bedeutet dies, dass auf meinem Bildschirm häufig Banner-Werbung von Brokern, Fonds, Emittenten und einer Reihe anderer Finanzakteure auftaucht.

Im Allgemeinen schenke ich solchen Bannern keine Beachtung. Manchmal jedoch stolpere ich über eine Website oder ein Video, das in leicht variierender Form zu Hunderten im Internet zu finden ist und mich auf eine peinlich-faszinierende Weise anzieht.

"So machen Sie an der Börse 500% Gewinn in nur 4 Wochen!"

Hier nämlich wird mit stolzgeschwellter Brust behauptet, man könne Ihnen zeigen, wie Sie in sehr kurzer Zeit ein Vermögen an der Börse verdienen können. Meist werden dazu einzelne Trades gezeigt, mit denen der jeweilige Verfasser angeblich (!) bereits in meist wenigen Tagen oder Wochen sehr hohe Gewinne (oft im dreistelligen Bereich) erzielt hat.

Entsprechend selbstbewusst lauten die Titel der Werbeanzeigen etwa: „How I made 5,000 $ in 1 hour“, oder „Mit Trading aus 100 Euro 10.000 Euro machen“. Nicht selten ist in diesem Zusammenhang von einem ganz besonderen „Börsen-System“ oder einem Videokurs die Rede. Und weil der Erfinder nicht alleine das große Geld machen will, bietet er diese natürlich für ein kleines Entgelt auch Ihnen an.

Leider fallen gerade Börsenneulinge auf solche Anzeigen herein, weil viele Einsteiger an der Börse glauben, hier ziemlich schnell ziemlich viel Geld machen zu können, gepaart mit der Vorstellung, der erfolgreiche Handel sei vor allem auf ein bestimmtes geheimes System zurückzuführen, welches zu lüften die Aufgabe des Traders sei. Und dieser Irrglaube wird durch die Häufigkeit eben solcher utopischer Werbeversprechen noch genährt.

Sind derartige Gewinne wirklich realistisch?

Doch nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, was so manchem Anfänger jedoch erst nach heftigen finanziellen Verlusten und einer Menge Frustration klar wird.

Wichtige Parameter des langfristigen Börsenerfolgs sind Marktverständnis, Erfahrung und Intuition, die von echten Tradern in langer und harter Arbeit angeeignet und perfektioniert werden. Dies ist keinesfalls gleichzusetzen mit einem Patentrezept, welches man, sozusagen auf den Bierdeckel gekritzelt, von einem Trading-Guru höchstpersönlich überreicht bekommt, um damit sein Ticket zum ewigen Reichtum einzulösen.

Hinter vielen Werbeanzeigen versteckt sich Bauernfängerei

Leider verbirgt sich hinter reißerischen Werbeanzeigen häufig schlichte Bauernfängerei, die sich auf das Unwissen und die Fehlvorstellungen von Börsenneulingen verlässt, welche auf der Suche nach einer Anleitung zum Börsenhandel sind.

Die tatsächliche Performance, die sich hinter den beworbenen Diensten verbirgt, ist in dem dort geführten Gesamtdepot meist deutlich geringer, als die so erfolgreichen einzelnen Trades, welche für die Werbung aus dem Depot herausgepickt und besonders hervorgehoben werden. Neben diesen einzelnen dreistelligen oder ausnahmsweise auch vierstelligen Gewinntrades finden sich meist auch sehr viele Verlusttrades oder Positionen, welche schon seit Monaten nur sehr geringe Kursgewinne vorweisen können. Doch dies wird in den Werbeanzeigen natürlich nicht erwähnt.

Im Internet ist es extrem schwierig, hochwertige Börsen- und Handelsinformationen aus der Masse herauszufiltern. Die zusätzliche Irreleitung durch die hauptberuflichen „Traum-Verkäufer“ erschwert die Suche nur zusätzlich.

Rendite und Risiko sind untrennbar verbunden

Was die meisten von uns im Alltag intuitiv begreifen, nämlich das Risiko und Rendite miteinander untrennbar verbunden sind, gilt auch an der Börse. Doch scheint hier bei vielen der Zusammenhang zu verschwimmen.

Um es deutlich zu sagen: Jeder, ich und auch Sie, können ohne Weiteres an der Börse 10.000 Euro in einer Stunde verdienen – selbst mehr, wenn es denn mit dem nächsten Lamborghini schnell gehen muss! Es ist nur die Frage eines entsprechend großen Hebels bzw. der Positionsgröße und eines – ich wiederhole, eines – erfolgreichen Trades. Was aber, wenn Sie dieselbe Summe binnen Minuten verlieren? Ein einziger Trade sollte doch nicht über eine gesamte Börsenlaufbahn entscheiden! 

Wichtig ist nicht ein einzelner großer Gewinn, sondern kontinuierliche Gewinne


Und genauso unsinnig ist es, von einem oder auch einer Handvoll im Nachhinein sorgfältig ausgewählter Trades auf die Qualität eines Traders oder Trading-Systems zu schließen. Erfolgreich ist an der Börse nur, wer kontinuierlich Gewinne erzielt. Und die Gewinne von Profitradern sind nur selten drei- oder vierstellig. Erfahrene Trader wissen das und können über die im Internet stolz gezeigten „Hau-Ruck“-Trades nur müde lächeln.

Daher noch einmal im Klartext: Das Ziel eines professionellen Traders ist es nicht, mit einem einzelnen Trade möglichst schnell möglichst viel zu verdienen. Vielmehr geht es darum, im Rahmen eines klaren Plans verantwortungsvoll zu agieren und sein Risiko zu managen, und dies über eine große Anzahl an Trades hinweg.


 

Einzelwert-Analyse
- So erfolgreich sind die Analysen im Geldanlage-Brief!


von Sven Weisenhaus

Im Rahmen der „Einzelwert-Analyse“ möchte ich heute auf den obigen Gastartikel von Herrn Matthias Mecina eingehen, der wirklich interessant und durchaus humorvoll geschrieben ist, dabei aber auf ein ernstzunehmendes Thema eingeht. Ich möchte daher die Warnung, die diesem Artikel innewohnt, nämlich dass Sie nicht auf utopische Gewinnversprechen bezüglich der Börse hereinfallen sollten, noch einmal ganz deutlich unterstützen.

Und ich möchte auch das Fazit noch einmal zitieren, denn es hätte auch aus meiner Feder stammen können: „Das Ziel eines professionellen Traders ist es nicht, mit einem einzelnen Trade möglichst schnell möglichst viel zu verdienen. Vielmehr geht es darum, im Rahmen eines klaren Plans verantwortungsvoll zu agieren und sein Risiko zu managen, und dies über eine große Anzahl an Trades hinweg.

Wie erfolgreich sind die Analysen im Geldanlage-Brief?

Vor einer Woche habe ich hier an dieser Stelle ein Update zu unserer Analyse der Aktie von Thyssen-Krupp geliefert und Ihnen gezeigt, dass man bei Anwendung der richtigen Strategie gute Gewinne erzielen konnte, auch wenn diese Aktie seit längerer Zeit eigentlich nur seitwärts tendiert.
Zudem schrieb ich, dass wir Ihre Investmententscheidungen mithilfe unserer Analysen nicht nur erleichtern, sondern diese auch durch Updates begleiten wollen.

Passend zu dem heutigen Gastbeitrag möchte ich daher auch heute einmal nachsehen, was aus unseren bisherigen Analysen geworden ist. Denn sicherlich ist die Frage für Sie nicht uninteressant (und vielleicht haben Sie sich diese Frage auch schon gestellt), ob denn wir vom Geldanlage-Brief in der Lage sind, nicht nur „mit einem einzelnen Trade möglichst schnell möglichst viel zu verdienen“, sondern „im Rahmen eines klaren Plans verantwortungsvoll zu agieren … und dies über eine große Anzahl an Trades hinweg.“

Was ist aus den bislang 23 analysierten Werten geworden?

Seit dem 18. April, also seit der Geldanlage-Brief unter neuer Führung und im neuen Gewand erscheint, haben wir für Sie 21 Unternehmen unter die Lupe genommen. Darunter waren auch zahlreiche Wunschanalysen von Lesern, bei denen wir nicht immer zu einem eindeutig positiven Ergebnis gekommen sind. Zusätzlich haben wir Ihnen aufgezeigt, wie Sie die Situation im DAX und im Währungspaar EUR/USD mithilfe von bestimmten Wertpapieren geschickt ausnutzen können. Insgesamt wurden also 23 Analysen erstellt. Doch was ist aus diesen Werten geworden?

Die folgende Tabelle gibt Ihnen auf diese Frage einen schnellen Überblick. Wir haben hier aufgelistet:
- in welcher Ausgabe des Geldanlage-Briefs
- wir welche Aktie
- bei welchem Kurs analysiert haben,
- wo die Aktie heute notiert und
- was der seit der Analyse höchste Kurs war.
- Daraus resultiert die mögliche Rendite.

 Mögliche Renditen aus den Analysen des Geldanlage-Briefs

Das Ergebnis dieser Rückschau: Jede der 11 Analysen ist im Gewinn gelandet!

Die durchschnittliche Rendite, die Sie damit hätten erwirtschaften können, beträgt 26,33 Prozent – und dies in einem Zeitraum von rund 7 Monaten!

Der DAX schaffte in diesem Zeitraum, also seit dem 18. April 2013 übrigens nur einen Anstieg von 8,75 Prozent. Er stieg von rund 8.000 auf 8.700 Punkte.

DAX - Performance seit 18- März 2013

Nachfolgend werden wir Ihnen noch etwas genauer erläutern, wie es zu dieser beeindruckenden Rendite von durchschnittlich 26,33 Prozent bzw. den einzelnen Renditen von bis zu 62 Prozent gekommen ist.

1. ThyssenKrupp

Was die Aktie von ThyssenKrupp angeht, so haben wir Ihnen bereits vor einer Woche aufgezeigt, dass Sie hier bei Befolgung unserer Analysen vom 18. März und 22. April Gewinne von bis zu 35 Prozent erzielen konnten.


2. E.ON

Am 25. März (siehe blaue Linie im folgenden Chart) sprach aus unserer Sicht nichts gegen einen sofortigen Kauf der E.ON-Aktie. Allerdings hatten wir dazu geraten, auf ein Wertpapier mit der WKN AA6W5E zu setzen.

E.ON - Chartanalyse

Die Aktie tendierte bislang nur seitwärts. Der Kurs zum Zeitpunkt der Empfehlung lag bei 13,90 Euro. Aktueller Kurs: 13,94 Euro. Der Höchstkurs lag bei fast 15 Euro. Demnach war die Aktie bereits zwischenzeitig fast 7,34 Prozent im Gewinn.

Wer auf das Zertifikat gesetzt hat, hätte am 25. September sogar den Maximalbetrag ausgezahlt bekommen und damit einen Gewinn von ca. 17,6  Prozent bzw. mehr als 30 Prozent pro Jahr erwirtschaftet.


3. Daimler

Die Daimler-Aktie hatten wir am 1. April (siehe blaue Linie im folgenden Chart) bei einem Kurs von 42,65 Euro analysiert und sahen hier bei einem Ausbruch über 46 Euro einen klaren Kauf.

Daimler - Chartanalyse

Der Ausbruch erfolgte und die Aktie stieg auf aktuell 58,32 Euro. Dabei wurde unser erstes Kursziel von 49 Euro angesteuert und es folgte eine Korrektur. Dann stieg der Kurs erneut an und erreichte unser zweites Kursziel von 59 Euro.
Von 46 Euro aus gesehen bedeutet dies einen möglichen Gewinn fast 30 Prozent.

Als alternatives Investment hatten wir ein Capped-Bonus-Zertifikat (DE000DZ3F6F3) vorgeschlagen, welches den höchsten Rückzahlungsbetrag fast erreicht hat und damit knapp 12 Prozent im Gewinn liegt. Wer gemäß unserer Analyse mit dem Kauf noch etwas gewartet hat, konnte das Zertifikat sogar bei unter 52 Euro einsammeln. Dies erhöht den möglichen Gewinn auf 15,4 Prozent.


4. Continental

Bei der Aktie von Continental war bis heute sogar ein Gewinn von 56 Prozent drin. Zum Zeitpunkt der Analyse am 8. April stand die Aktie bei 89 Euro und notiert aktuell bei 133,60 Euro. Wir rieten allerdings erst bei 85,50 Euro zu ersten Käufen. Bevor sich der Aufwärtstrend fortsetze, wurde dieses Niveau sogar im Rahmen einer kleinen Korrektur noch erreicht.

Continental - Chartanalyse

Mit dem alternativ aufgezeigten Capped-Bonus-Zertifikat (DE000UA1KX43) konnte man bereits am 27. September den Maximalbetrag von 130 Euro einnehmen und damit einen Gewinn von immerhin 15 Prozent erzielen in nur 5,5 Monaten – und das bei einem recht defensiven Investment.


5. Bauer AG

Bei der Bauer AG zeichnete sich ein Turnaround ab. Analysiert am 15. April bei 20 Euro, rieten wir in die fallenden Kurse hinein zu kaufen (Zitat: “Es könnte sich lohnen, innerhalb der aktuell stattfindenden allgemeinen Marktschwäche erste Positionen aufzubauen.“), da bei rund 16 Euro ein solider Boden zu erkennen war. Zwischenzeitig erreichte die Aktie ein Hoch von 22,70 Euro, immerhin ein Anstieg um 13,5 Prozent seit der Analyse.

Bauer AG - Chartanalyse

Danach fiel die Aktie leider wieder zurück, womit der Turnaround noch nicht ganz geglückt ist. Doch genau für dieses Szenario hatten wir eine defensivere Strategie mit einem Capped-Bonus-Zertifikat (DE000BP4MV30) präsentiert. Dieses Zertifikat hat aus heutiger Sicht, ausgehend vom damaligen Kurs von 22,20 Euro, einen Gewinn von immerhin fast 7 Prozent gebracht (Kurs heute: 23,76 Euro) – und das bei einem gefallenen Aktienkurs im Basiswert Bauer AG.


6. Mensch und Maschine

Bei der Analyse vom 29. April, in der es um Mensch und Maschine Software SE ging, waren wir skeptisch und entsprechend vorsichtiger. Hier rieten wir dazu, erst bei einem Anstieg über 5,50 Euro die Aktie ins Depot zu holen.

Mensch und Maschine - Chartanalyse

Die Aktie fiel vom damaligen Kurs bei 5,28 Euro zurück, ohne unser Kauflimit zu erreichen. Ein Kauf wurde somit nicht ausgeführt und der potentielle Anleger vor Kursverlusten bewahrt.

Wir rieten lediglich dazu, bei 4,80 Euro einzusteigen, um kurzfristige Trading-Gewinne zu erzielen. Wer dem gefolgt ist, sitzt nun auf einem kleinen Gewinn von 1,5 Prozent, hätte aber auch schon wieder Kurse von 5 Euro gesehen. Kurs aktuell: 4,87 Euro.


7. Analytik Jena

Für Analytik Jena waren wir dann am 6. Mai schon wieder etwas optimistischer, insbesondere aufgrund der charttechnischen Situation.

Analytik Jena - Chartanalyse

Der Aktienkurs stand damals bei 10,65 Euro, heute bei über 15 Euro. Daraus resultiert ein möglicher Gewinn von fast 44 Prozent.


8. Cancom

Ähnlich spektakulär ist der mögliche Gewinn bei der Aktie von Cancom, die wir am 16. Mai unter die Lupe genommen haben. Kurs damals: 17 Euro, Kurs heute: 23,63, Kurshoch: 26 Euro.

Cancom - Chartanalyse

Demnach war auch hier, genau wie bei Analytik Jena, ein Gewinn von bis zu 50 Prozent möglich.


9. KHD Humboldt Wedag International

Am 21. Mai haben wir erstmalig eine Aktie aufgrund einer Leser-Mail analysiert. Das untersuchte Unternehmen KHD Humboldt Wedag International war uns bei einem damaligen Aktienkurs von 4,52 Euro allerdings nicht zwingend ein Kauf wert. Lediglich für Trader und für Anleger, die auf das hohe Cash-Vermögen setzen wollten, war der Wert aus unserer Sicht interessant. Folglich rieten wir Anlegern mit einem langen Atem den Einstieg.

KHD Humboldt Wedag International - Chartanalyse

Lange dümpelte die Aktie nur vor sich hin. Erst am vergangenen Freitag und damit fast 5 Monate nach der Analyse, kam Schwung in die Aktie. Unsere Einschätzung stellt sich damit als goldrichtig heraus. Einen langen Atem benötigte man bei dieser Aktie definitiv. Doch dieser hat sich nun ausgezahlt. Die Aktie liegt gegenüber dem Kurs im Mai nun über 42 Prozent im Gewinn.


10. Glencore Xstrata

Am 27. Mai haben wir dann gleich die nächste Wunschanalyse für einen Leser erstellt. Bei dem Rohstoffkonzern Glencore Xstrata fiel eine fundamentale Bewertung mangels verfügbarer Informationen schwer. Die charttechnische Situation wirkte so, als würde bald eine Unterstützungslinie, die wir bei 3,579 Euro sahen, nach unten hin gebrochen (siehe folgender Chart).

Wir rieten dazu, im Falle eines Bruchs dieser Marke zunächst abzuwarten, wo der Kurs einen neuen Boden findet. Den Anlegern, die unbedingt ein Investment in diese "Black Box" wagen wollten, gaben wir den Tipp im Bereich von 3,60 Euro kleine Positionen zu eröffnen, „entweder mit dem Kursziel Abwärtstrendlinie oder gar (längerfristig) mit dem Ziel eines Ausbruchs bzw. Trendwechsels“.

Glencore Xstrata - Chartanalyse

Im Chart ist schön zu sehen, wie der Kurs tatsächlich die Unterstützung nach unten hin durchbrach. Bei 3 Euro bildete sich dann ein Boden bzw. eine Trendwende und der Kurs stieg bis auf über 4 Euro an.

Wer tatsächlich den Bruch abgewartet hat und im Bereich des Bodens eingestiegen ist, der konnte Gewinne von bis zu 38 Prozent erzielen. Wer bereits bei 3,60 Euro eingestiegen ist, der liegt nach der kleinen Durststrecke aber heute ebenfalls wieder im Gewinn – beim aktuellen Kurs immerhin 8,3 Prozent, am Kurshoch sogar über 15 Prozent.


11. Qualcomm

Die dritte Wunschanalyse für einen Leser nahmen wir eine Woche später am 3. Juni vor. Bei der Aktie von Qualcomm sahen wir ein Kursziel von 82 USD.

Qualcomm - Chartanalyse

Zwar wurde dieses Ziel noch nicht erreicht, doch mit einem aktuellen Kurs von 67,55 USD und einem Kurshoch von zwischenzeitig bereits 70,37 USD waren immerhin bei einem damaligen Kaufkurs von 63,49 USD im Juni Gewinne von bis zu 10,84 Prozent möglich.

 
Zwischenfazit

Wir haben uns heute die ersten 11 von bislang 23 analysierten Werten angesehen, welche wir seit den großen Veränderungen im Geldanlage-Brief (Änderung des Herausgebers und des Designs) erstellt haben. Und wir haben geschaut, ob mit den besprochenen Aktien bzw. Wertpapieren aus heutiger Sicht Gewinne möglich waren.

Dieses Update haben wir mit Bezug auf den heutigen Gastbeitrag erstellt, in dem Sie vor utopischen Gewinnversprechen gewarnt werden. Vielfach werden in Werbeanzeigen im Internet einzelne Trades, die besonders hohe Gewinne gebracht haben, herausgepickt und besonders beworben. Wichtig ist an der Börse jedoch nicht ein einzelner Gewinn, sondern kontinuierlich mehr Gewinne als Verluste (die es auch immer mal geben wird) zu erzielen.

Daher sind wir für Sie heute auch der Frage nachgegangen, ob denn wir vom Geldanlage-Brief in der Lage sind, nicht nur „mit einem einzelnen Trade möglichst schnell möglichst viel zu verdienen“, sondern „im Rahmen eines klaren Plans verantwortungsvoll zu agieren … und dies über eine große Anzahl an Trades hinweg.“

Unser eindeutiges Zwischenergebnis: Jede der 11 Analysen ist im Gewinn gelandet!

Es ist also eindeutig möglich, bei einer umfangreichen fundamentalen und charttechnischen Analyse, gute Ergebnisse an der Börse zu erzielen. Doch unsere Gewinne liegen zwischen 1,5 und mehr als 60 Prozent und wurden über den Zeitraum von zum Teil mehreren Wochen erzielt. Schnellere und höhere Gewinne sind IMMER mit entsprechend höheren Risiken verbunden. Und diese Risiken führen auch meist zu häufigeren Verlusten.
 

Transparent und nachvollziehbar - unsere Gewinne im Geldanlage-Brief

Unser positives Ergebnis des heutigen Rückblicks auf unsere bisherigen Analysen ist für Sie als Leser übrigens absolut transparent nachvollziehbar. Denn Sie haben alle Analysen von uns jeweils per E-Mail erhalten und können das hier Geschriebene somit in Ihrem Postfach nachlesen und nachprüfen. Bei den meisten Werbeanzeigen im Internet haben Sie diese Möglichkeit nicht. Da werden Sie erst im Nachhinein feststellen, meist im Laufe von kostenpflichtigen Dienstleistungen, ob die Anbieter ihre teils recht hohen (oder gar utopischen) Gewinnversprechen auch wirklich einhalten können.

Seien Sie gewarnt und vertrauen Sie Ihr Geld nur seriösen und nachweislich dauerhaft erfolgreichen Dienstleistern an!


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg an der Börse
Ihr
Sven Weisenhaus

Liebe Leser,

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