Korrektur nimmt crashartige Züge an +++ Dieser Fonds erzielte in jedem Jahr Gewinne!

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Marktanalyse – Korrektur nimmt crashartige Züge an
  2. Fonds-Report – DWS Concept Kaldemorgen - In jedem Jahr ein positives Ergebnis

 

›› Marktanalyse
– Korrektur nimmt crashartige Züge an
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefeine Korrektur ist nach derart langen Trends, wie wir sie zuletzt vielfach und insbesondere an den Aktienmärkten gesehen haben, nicht negativ. Sie ist eigentlich sogar sehr nützlich, da sie die Grundlage für neue Kursanstiege bilden kann. Der Markt wird bereinigt, ängstliche Anleger aus dem Markt gespült und die Bewertungen finden auf ein Niveau zurück, wo sich ein Neueinstieg lohnen kann.

Doch was wir heute an den Aktienmärkten gesehen haben, nimmt inzwischen crashartige Züge an. Ist dies nun ein Grund in Panik zu geraten und der Börse wieder den Rücken zu kehren? Dazu zunächst ein Blick auf ein paar Charts:

Korrektur nimmt crashartige Züge an

So hat die Abwärtsbewegung im DAX nach dem Bruch des seit Oktober 2011 (!) gültig gewesenen Aufwärtstrends (roter Kreis), der zeitgleicht mit dem Ausbruch aus der Seitwärtsrange (blaues Rechteck) erfolgte, noch einmal richtig Fahr aufgenommen. Damit besteht nun die Gefahr eines Trendwechsels.

DAX - Chartanalyse

Ebenfalls sehr dynamisch läuft inzwischen die Abwärtsbewegung in dem US-Index S&P500 ab. Eine derart steile Bewegung hat man im Rahmen der vorangegangenen Aufwärtsrallye nicht gesehen. Und genau wie im DAX nahm der Absturz mit dem Bruch der Aufwärtstrendlinien, die ihren Ursprung im Herbst 2011 haben, richtig Schwung auf.

S&P500 - Chartanalyse

Im Dow Jones und Nasdaq100 (letzterer ist im folgenden Chart abgebildet) lassen sich ähnliche Kursentwicklungen feststellen.

Nasdaq100 - Chartanalyse

Und nicht zu vergessen der japanische Aktienindex Nikkei225, der im folgenden Chart zwar noch bei 14.936 Punkten angezeigt wird, außerbörslich aber bereits bei unter 14.500 Punkten notierte (roter Pfeil).

Nikkei - Chartanalyse

Damit reihen sich die Aktienmärkte in die Szenarien ein, die sich zuvor bereits am Devisenmarkt (am Beispiel EUR/USD im folgenden Chart)…

EURUSD - Chartanalyse

… und an den Rohstoffmärkten abspielten (am Beispiel des Ölpreises Brent im folgenden Chart).

Öl - Chartanalyse

Doch ist dies nun ein Grund in Panik zu geraten und der Börse wieder den Rücken zu kehren? Unsere Antwort lautet ganz klar: NEIN! Denn schaut man sich die langfristigen Charts der Aktienindizes an, dann wird man insbesondere in den US-Indizes feststellen, dass die langfristigen Aufwärtstrends noch vollkommen intakt sind. Und selbst wenn diese brechen sollten - sie hatten solange Bestand, dass einfach eine Korrektur von 10 oder gar 20 Prozent als völlig normal zu bezeichnen ist.

Wir waren auf diese Korrektur vorbereitet und nutzen Sie nun zum Einkaufen

Wir hatten Sie hier im Geldanlage-Brief längst auf diese Korrekturphase vorbereitet und dies insbesondere mit dem saisonal üblichen Verhalten begründet. Insofern nutzen wir nun die Kurse, um Aktien und andere Werte zu deutlich ermäßigten Preisen ins Depot zu holen.

Auch im „Geldanlage Premium Depot“ werden wir in Kürze Käufe tätigen. Das Schöne dabei: Durch einige Short-Trades und eine relativ geringe Investitionsquote am Aktienmarkt hat sich unser Depot recht stabil gehalten. Am Ende der Korrektur werden wir dann nach einer Erholung auf dicken Gewinnen sitzen.

(Wenn auch Sie von unserer Strategie des „Geldanlage Premium Depot“ profitieren möchten, dann melden Sie sich auf unserer Homepage für ein kostenloses Probe-Abonnement an und machen Sie unsere Trades einfach mit. - Alternativ dazu könnte Sie das Investment im folgenden Artikel interessieren.)


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Fonds-Report
– DWS Concept Kaldemorgen - In jedem Jahr ein positives Ergebnis
von Sven Weisenhaus

Freute man sich zu Beginn des Sommers noch über neue Höchststände beim Deutschen Aktienindex DAX, kehrte inzwischen deutlich Ernüchterung an den Märkten ein. Neben geopolitischen Krisen, die uns schon einige Zeit begleiten, haben sich verschärfende Konjunktursorgen inzwischen zu heftigen Kursrücksetzern geführt.

Die fetten Aktien-Jahre könnten vorbei sein

Daher stellen sich Anleger nun unweigerlich viele Fragen: Droht ein Comeback der Euro-Krise? Kommt die Wirtschaft nicht richtig in Schwung oder droht sogar die Rückkehr in die Rezession? Verschärfen sich die geopolitischen Unruhen? Wird Ebola zu einem globalen Problem? Sind die Aktienmärkte schon zu teuer? Erhöht die US-amerikanische Notenbank bald die Zinsen? Auch vor dem Hintergrund, dass die US-Notenbank Fed wohl Ende Oktober die Anleihekäufe vollständig einstellen wird, könnten die fetten Jahre vorbei sein.

Kaldemorgen meistert die schwierigsten Marktphasen

Wie gut, dass es Menschen gibt, die sich seit Jahren den schwierigsten Marktphasen stellen und diese mit Bravour meistern. Ein solcher Mensch ist Klaus Kaldemorgen, der Manager und Namensgeber des Fonds „DWS Concept Kaldemorgen“.

Nicht ohne Grund hat sich innerhalb von nur einem dreiviertel Jahr das verwaltete Vermögen in diesem Fonds (WKN: DWSK00) auf mehr als eine Milliarde Euro verdoppelt. (Per 12.08.2014 betrugen die „Assets under Management“ 1,012 Mrd. Euro.) Denn diese schnelle Zunahme der Gelder spiegelt den aktuellen Trend in der Geldanlage hin zu Mischfonds wider. Immer mehr Investoren erwarten eine angemessene Beteiligung an steigenden Märkten bei einem gewissen Schutz des Kapitals bei fallenden Märkten. Und dieser Schutz nimmt aktuell offensichtlich wieder eine größere Rolle ein.

Chancen der Aktienmärkte unter wirkungsvoller Verlustbegrenzung wahrnehmen

„Viele Anleger wissen eine wirkungsvolle Verlustbegrenzung sehr viel mehr zu schätzen als die Ertragsmaximierung. Mit unserem Investmentkonzept kommen wir dem Bedürfnis der Anleger entgegen, die die Chancen der Aktienmärkte wahrnehmen möchten, deren Risiken aber nur in stark abgemilderter Form“, bilanziert in diesem Zusammenhang Klaus Kaldemorgen. An Aufwärtsbewegungen der Märkte soll das Fondsvermögen zu etwa zwei Dritteln teilhaben, Abwärtsbewegungen sollen dagegen nur zu einem Drittel nachvollzogen werden.

Verluste werden stets auf weniger als 10 Prozent begrenzt

In schwierigen Börsenjahren versucht das Fondsmanagement durch intelligente Anlagestrategien, mögliche Verluste auf weniger als 10 Prozent zu begrenzen. Und tatsächlich hat der Fonds seit seiner Gründung am 02.05.2011 bislang nie mehr als 10 Prozent an Wert verloren (siehe folgender Chart).

Kursentwicklung DWS Concept Kaldemorgen

Im Maximum betrug der Verlust 7,60 Prozent, als der Fondskurs im August 2011 leicht unter die Räder kam. Allerdings ist dazu anzumerken, dass in diesem Herbst die Aktienmärkte zeitgleich um teilweise mehr als ein Drittel (DAX und EuroStoxx50) einbrachen.

Kursvergleich

Um diese anspruchsvollen Ziele zu erreichen, wird das Fondsvermögen entsprechend der Markteinschätzung und der konjunkturellen Entwicklung flexibel auf verschiedene Anlageklasse wie Aktien, Unternehmens- und Staatsanleihen, Wandelanleihen, Währungen (über Terminkontrakte), Gold und Termineinlagen verteilt.

In jedem Jahr ein positives Ergebnis

Zudem soll der Wert des Fondsvermögens nur relativ geringen Schwankungen unterworfen ist. Und ein weiteres Ziel Kaldemorgens ist es, mittels dieser dynamischen, der Marktentwicklung angepassten Allokation verschiedener Anlageklassen in jedem Jahr ein positives Ergebnis zu erzielen. Auch diese beiden Ziele hat der Fonds seit Auflegung erreicht:

Wertentwicklung in den vergangenen 12-Monats-Perioden:
13.10.2013 - 13.10.2014: 6,20%
13.10.2012 - 13.10.2013: 6,62%
13.10.2011 - 13.10.2012: 12,90%

Seit Mai 2011 ist er bei einer durchschnittlichen jährlichen Volatilität von rund 5 Prozent um insgesamt 23 Prozent angestiegen, was einer jährlichen Rendite von 6,27 Prozent entspricht.

Besser als der DAX bei geringerer Volatilität

Auch wenn Kaldemorgen unabhängig von herkömmlichen Benchmark-Konzepten agieren möchte, so zeigt dennoch ein Vergleich mit unserem bekanntesten Aktienindizes, dem DAX, dass der Fonds trotz seiner leicht defensiveren Ausrichtung den deutschen Leitindex schlagen konnte, und dies bei deutlich geringerer Volatilität.

Kursvergleich

Gelungen ist dies durch das geschickte einsetzen von Long-Positionen und synthetische Short-Positionen, die von der Über- bzw. Unterbewertung verschiedener Anlageklassen/-instrumente profitieren konnten. Zudem wurden Anlagen in Derivate zur Absicherung von Marktrisiken getätigt.

Morningstar stuft Kaldemorgen-Fonds hoch

Vor diesem Hintergrund verwundert es auch nicht, dass Morningstar, ein führender Anbieter unabhängiger Investmentanalysen, den Kaldemorgen-Fonds kürzlich hochgestuft hat. seit Anfang Oktober trägt er das „Morningstar Analyst Rating Bronze“.

Zuvor trugen bereits die in der Vergangenheit von Kaldemorgen gemanagten Aktienfonds „DWS Akkumula“ und „DWS Vermögensbildungsfonds I“ bis November 2012 die zweitbesten Rating-Note "Silver", was das Können dieses Fondsmanagers untermauert. (Nachdem der Wechsel bei den beiden Aktienfonds von Kaldemorgen zu Andre Köttner erfolgte, tragen die Ex-Kaldemorgen-Aktienfonds heute „nur noch“ die Note "Bronze".)

Fazit

Ein Fonds, der stark in Aufwärtsbewegungen der Märkte ist und dabei sogar den DAX schlägt, gleichzeitig aber in Abwärtsbewegungen deutlich weniger Verluste hinnehmen muss, erscheint in der aktuellen Marktsituation so etwas wie der heilige Gral für defensivere Anleger zu sein.

Fonds-Kennzahlen DWS Concept Kaldemorgen

Fonds: DWS Concept Kaldemorgen
ISIN: LU0599946893
Fondsmanager: Klaus Kaldemorgen
Fondsauflegung: 02.05.2011
Wertzuwachs 1 Jahr: 6,20%*
Wertzuwachs 3 Jahre: 27,84%*
Fondsvermögen: 1,2 Mrd. EUR*
Ausgabeaufschlag: 5,00%
Kostenpauschale: 1,61% p.a.

(Zahlen per 13.10.2014)


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus


P.S.: Risikohinweis, Haftungsausschluss

An dieser Stelle möchten wir betonen, dass die Analysen lediglich der Information unserer Leser dienen. Sie stellen keinesfalls eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf dar. Die genannten Wertpapiere sind nur beispielhaft aufgeführt. Ausdrücklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschäft vorhandenen Risiken hin, bei denen auch ein Totalverlust nicht ausgeschlossen werden kann.

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