DAX hat Jahresendrally gestartet - Risiken für den bullishen Ausblick

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Elliott-Wellen im DAX vs. „rounding Top“ in US-Indizes
  2. So erzielen Sie mit der Jahresendrally 44% Gewinn
  3. Wie oft wird die Fed den Leitzins in 2016 anheben?
  4. So handeln Sie an der Börse kostenlos
  5. Termine der kommenden Woche

 

›› Elliott-Wellen im DAX vs. „rounding Top“ in US-Indizes
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefder DAX hält sich weiterhin perfekt an unser Elliott-Wellen-Szenario. Zur Erinnerung: Eine Korrekturwelle A (siehe blaue Buchstaben im folgenden Chart) hatten wir im Vorfeld der EZB-Sitzung erwartet (siehe „DAX schöpft Restpotential aus“). Die EZB schickte die Märkte anschließend tatsächlich gen Süden. Im Rahmen der Gegenbewegung (Welle B) blieben wir skeptisch und verwiesen auf eine sich noch auszubildende Welle C (siehe „DAX hat vorgezeichneten Weg eingeschlagen“), die man anschließend live miterleben konnte. Vor einer Woche sahen wir in der pessimistischen Stimmung „eine gute Basis für eine Wende“ (siehe „DAX-Kursmuster – Gute Basis für eine Wende“). Und tatsächlich kam es exakt am 61,80%-Fibonacci-Retracement zum Ende der ABC-Korrektur im DAX.

DAX - Chartanalyse

Das Prinzip der Wellengleichheit

Vielleicht erinnern Sie sich auch noch an das Prinzip der Wellengleichheit, dass wir vor einer Woche ins Spiel gebracht haben?! Nimmt man die erste Abwärtswelle vom Hoch bei 11.430,87 bis zum Tief bei 10.632,77 Punkten (linkes Rechteck im folgenden Chart) und projiziert man dies auf die zweite Abwärtswelle (rechtes Rechteck), die bei 10.992,55 Punkten begann, dann ist der DAX im zweiten Kursrutsch nur unwesentlich tiefer gefallen, als beim ersten (vernachlässigbare 70 Zähler).

DAX - Prinzip der Wellengleichheit

Auch dies spricht dafür, dass die (ABC-)Korrektur abgeschlossen wurde. Daher ist nun davon auszugehen, dass ein neuer 5-gliedriger Aufwärtstrend gestartet ist, dessen Welle 1 an der roten Abwärtslinie bereits zu Ende gegangen sein könnte. Solange das Tief der Welle C nun nicht mehr unterschritten wird, können wir an dem Szenario einer gestarteten Jahresendrally, mit der kaum noch jemand gerechnet hatte, festhalten. Diese könnte in noch zwei Aufwärtswellen (3 und 5) den DAX sogar bis auf über 11.400 Punkte zurückführen.

Risiken für den bullishen Ausblick

Damit sieht eigentlich kurzfristig alles bullish aus – wenn da nicht die Rohstoffpreise (siehe „Auf dem Weg zum Niveau der Finanzkrise 2008/2009“) und insbesondere die US-Indizes Dow Jones (siehe Chart) und S&P500 mit ihren potentiellen „rounding-tops“ wären (siehe unter anderem „Darum sind die Korrekturen am Aktienmarkt noch nicht beendet“).

Dow Jones - Chartanalyse, mögliches

Um die Rohstoffpreise machen wir uns allerdings inzwischen weniger Sorgen. Hier erwarten wir, insbesondere bei Öl, eine baldige Gegenbewegung, die dann auch mit steigenden Aktienkursen quittiert werden sollten. Das begrenzte Potential bei den US-Indizes macht uns da schon mehr Kopfzerbrechen.

Aber „begrenzt“ heißt ja nicht, dass die Kurse hier nicht auch noch leicht steigen könnten. Es gilt also weiterhin, das im DAX vorhandene Kurspotential zu nutzen, die vorhandenen Risiken aber nicht aus den Augen zu verlieren.

Tradingchancen im DAX

Für steigende Kurse im DAX erscheint weiterhin folgendes Produkt geeignet: DAX WAVE Unlimited Call, WKN: DX6X1U, aktueller Hebel: 4,35, Briefkurs: 24,19 Euro

Sollten Sie von weiter fallenden Kursen im DAX ausgehen, könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten: DAX WAVE Unlimited Put, WKN: XM3B20, aktueller Hebel: 7,12, Briefkurs: 14,75 Euro

 



›› So erzielen Sie mit der Jahresendrally 44% Gewinn
von Geldanlage-Brief-Team

Da wir uns beim Trading und Investieren natürlich an unsere eigenen Analysen halten, ging es auch für unser „Geldanlage Premium Depot“ in dieser Woche wieder deutlich aufwärts. Geholfen haben dabei auch Zukäufe, die wir nahe am DAX-Tief getätigt haben. Denn diese konnten im Rahmen der aktuellen Kurserholung schon ordentlich Gewinne beisteuern, auch weil der DAX weiter unserer Elliott-Wellen-Analyse folgte und knapp 700 Punkte zulegte. Eine am Freitag vor einer Woche gekaufte Aktien-Position notierte innerhalb kürzester Zeit schon zwischezeitig mehr als 3% im Gewinn, ein am vergangenen Montag neu hinzugekommener Volatilitätstrade lag am Donnerstag schon mit mehr als 20% vorne.

Über den Volatilitätstrade hatten wir hier im Geldanlage-Brief übrigens schon mehrfach berichtet (siehe zum Beispiel „Darum sind die Korrekturen am Aktienmarkt noch nicht beendet“). Während die Aktienkurse im August dramatisch purzelten, konnten wir für unsere Abonnenten des „Geldanlage Premium Depotmit diesem Volatilitätstrade ganze 5 Mal hohe Gewinne erzielen (siehe Tabelle, wir berichteten, siehe „20 % Gewinn in volatilen Märkten“).

Erfolgreiche Trades auf die Volatilität

Nun befindet sich dieser Trade schon wieder in unserem Depot. Und dieses Mal liegt unser Kursziel bei 44,68% Gewinn.

Möchten auch Sie von diesem Trade profitieren? Dann melden Sie sich jetzt zu unserem Börsendienst „Geldanlage Premium Depot“ an und kaufen Sie die Wertpapiere noch schnell nach! Sie können uns übrigens einen vollen Monat lang kostenlos im Probe-Abonnement testen.

 



›› Wie oft wird die Fed den Leitzins in 2016 anheben?
von Sven Weisenhaus

Die US-Notenbank Fed hat am vergangenen Mittwoch um 20:00 Uhr deutscher Zeit eine Epoche der US-Geldpolitik zu Ende gehen lassen. Sie erhöhte die Leitzinsen zum ersten Mal seit mehr als neun Jahren und leitete damit das Ende der Ära des billigen Geldes ein. Das sogenannte Zielband für den Leitzins steigt von 0,0% bis 0,25% auf 0,25% bis 0,5%. Die Erwartungen der Märkte (und auch unsere) wurden dabei voll erfüllt.

Fed-Strategie für die nächsten Zinsschritte unverändert

Viel mehr müssen wir über den Zinsentscheid der Fed gar nicht schreiben. Einerseits waren die Medien bereits voll mit diesem Thema, andererseits hatten wir Ihnen im Vorfeld dazu längst alles Wichtige berichtet. Auch was die zukünftige geldpolitische Strategie angeht, wiederholte Fed-Chefin Janet Yellen auf der Pressekonferenz zum Zinsentscheid nur das, was sie den Märkten im laufenden Jahr schon so oft mitgeteilt hat. So werden die nächsten Zinsschritte in Abhängigkeit von den wirtschaftlichen Daten erfolgen. Das war aber schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben. Es scheint aber dennoch offenbar immer wieder erwähnenswert zu sein – weil es die Märkte beruhigt. Es sei zudem wichtig, die Bedeutung der ersten Zinserhöhung nicht zu dramatisieren, da auch nach dieser Zinserhöhung die Geldpolitik stimulierend für die US-Wirtschaft bleibe, sagte Yellen – ebenfalls nicht zum ersten Mal.

Wie oft werden die Zinsen in 2016 angehoben?

Und daher kann man den Zinsschritt schon abhaken. Die Märkte wurden monatelang darauf vorbereitet, hatten ihn daher zuletzt zu weit mehr als 80% erwartet und entsprechend bereits eingepreist. Nun stellt sich vielmehr die Frage, wie viele Zinsanhebungen es in 2016 geben wird. Die aktuellen Schätzungen reichen von zwei bis vier. Die Augen und Ohren sind daher bereits auf die nächste Fed-Sitzung gerichtet, weil man sich dann Antworten auf diese Frage erhofft.

Die Zinsen können auch wieder gesenkt werden

Andererseits stellt man sich an der Börse schon seit längerem die Frage, ob die US-Notenbank möglicherweise nicht zu spät gehandelt hat. Vielleicht erinnern Sie sich, dass wir schon vor Monaten für den Sommer eine erste Zinsanhebung befürwortet hatten (siehe zum Beispiel Analyse vom 14. Juni: „Geldpolitik der Fed – Die Märkte sollten eine frühe Zinsanhebung fürchten!“). Denn die nächste Abschwächung der US-Wirtschaftsleistung könnte bereits vor der Tür stehen. So ist die US-Industrieproduktion im November saisonbereinigt um 0,6% zum Vormonat gefallen. Und weil der November bereits der neunte Monat (!) mit rückläufigen Industrieproduktionszahlen im Jahr 2015 ist, wurde nun auch der Vorjahresvergleich zum ersten Mal seit Dezember 2009 negativ.

Und daher lautete am vergangenen Mittwoch (siehe „So wird das Börsenjahr 2016“) eine unserer Thesen für die Zukunft: „Vielleicht wird Janet Yellen die Zinserhöhung am 16. Dezember benötigen, damit sie den Leitzins dann später wieder senken kann.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus


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›› So handeln Sie an der Börse kostenlos
von Geldanlage-Brief-Team

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›› Termine der kommenden Woche
von Geldanlage-Brief-Team

(KW 52: Handelswoche vom 21.12.2015 bis 25.12.2015)


Sie können die „Termine der kommenden Woche“ auch auf unserer Homepage einsehen. Dort haben wir für Sie einen Wirtschaftskalender implementiert, der Ihnen neben den Terminen auch noch zusätzliche Informationen (aktuelle und prognostizierten Werte, Erklärungen und Charts zu den einzelnen Daten) liefert.

Montag, 21.12.2015

  • 06:00 - JP BoJ-Monatsbericht
  • 08:00 - DE Erzeugerpreise November
  • 12:00 - DE Bundesbank-Monatsbericht Dezember
  • 14:30 - US Chicago Fed National Activity Index November
  • 15:45 - EU Volumen der EZB-Käufe von Staatsanleihen, Pfandbriefen und ABS

Dienstag, 22.12.2015

  • 03:00 - CH Index der Frühindikatoren November
  • 14:30 - US BIP 3. Quartal (endgültig)
  • 16:00 - US FHFA Hauspreisindex Oktober
  • 16:00 - US Richmond Fed Herstellerindex Dezember
  • 16:00 - US Verkauf bestehender Häuser November

Mittwoch, 23.12.2015

  • 14:30 - US Persönliche Einkommen November
  • 14:30 - US Persönliche Auslagen November
  • 14:30 - US Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter November
  • 15:55 - US Verbraucherstimmung Uni Michigan Dezember (endgültig)
  • 16:00 - US Verkäufe neuer Häuser November
  • 16:30 - US EIA Ölmarktbericht (Woche)

Donnerstag, 24.12.2015

  • Heilig Abend
  • Feiertagsbedingt bleiben die Börsen in Deutschland geschlossen
  • Verkürzter Handel am US-Aktienmarkt und US-Anleihemarkt
  • 00:50 - JP Protokoll der geldpolitischen Notenbanksitzung
  • 14:30 - US Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
  • 16:30 - US EIA Erdgasbericht (Woche)

Freitag, 25.12.2015

  • 1. Weihnachtstag
  • Feiertagsbedingt bleiben die Börsen in Europa und den USA geschlossen
  • 00:30 - JP Verbraucherpreise Tokio Dezember
  • 00:30 - JP Verbraucherpreise November
  • 01:30 - JP Arbeitsmarktdaten November

 


 

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