Ölpreise – Neues Korrekturtief bringt Staaten in Bedrängnis +++ DAX – Übergeordneter Trend intakt

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Ölpreise – Neues Korrekturtief bringt Staaten in Bedrängnis
  2. DAX – So führen perfekte Markteinschätzungen zu hohen Gewinnen
  3. Mit den richtigen Transaktionen profitiert das Depot im schwierigen Umfeld
  4. So handeln Sie an der Börse kostenlos

 

›› Ölpreise – Neues Korrekturtief bringt Staaten in Bedrängnis
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefdie Ölpreise haben in dieser Woche neue Korrekturtiefs erreicht. Ende 2015 hatten wir genau davor gewarnt, als wir schrieben, dass das Thema Rohstoffpreise und hier insbesondere Ölpreise auch den Jahresbeginn 2016 begleiten dürfte.

Ölpreise bringen Staaten in Bedrängnis

Denn die Ölpreise bringen inzwischen diverse Staaten in Bedrängnis. Wegen des Preisverfalls ist zum Beispiel Saudi-Arabien im vergangenen Jahr erneut tief in die roten Zahlen gerutscht. Es ist das zweite Jahr in Folge, dass der weltgrößte Ölexporteur ein Minus im Staatshaushalt verbuchen muss. Der Staatshaushalt werde das Jahr mit einem Rekordminus von 98 Milliarden US-Dollar abschließen, hieß es in einer Erklärung des Finanzministeriums in Riad. Während sich die Ausgaben auf voraussichtlich 975 Milliarden Riyal summierten, beliefen sich die Einnahmen auf ca. 608 Milliarden Riyal (148 Milliarden Euro). Das sind 42% weniger als im Vorjahr und etwa 15% weniger als erwartet.

Der Ölverkauf sorgt normalerweise für mehr als 90% der saudi-arabischen Staatseinnahmen. Für 2016 rechnet das Finanzministerium daher mit einem Defizit von 87 Milliarden US-Dollar. Die Ausgaben sollen bei 840 Milliarden Riyal liegen, die Einnahmen bei schätzungsweise 513,8 Milliarden Riyal, was der niedrigste Wert seit 2009 wäre. Damals war der Ölpreis wegen der weltweiten Finanzkrise eingebrochen.

Russland steckt tief in der Rezession

Ein weiteres Beispiel für Probleme einzelner Länder durch den Ölpreisverfall ist Russland, das tief in der Rezession steckt. Für das abgelaufene Jahr 2015 rechnet die russische Zentralbank damit, dass die Wirtschaftsleistung um 3,7% zurückgegangen ist. Für 2016 geht sie davon aus, dass die Wirtschaft um mehr als 2% schrumpft, sollte der Ölpreis auf dem derzeitigen Niveau verharren.

Allerdings machen dem Land neben dem schwachen Ölpreis auch die im Zuge der Ukraine-Krise verhängten Sanktionen des Westens zu schaffen. Dadurch steht auch der Rubel kräftig unter Druck. Die russische Währung fiel auf aktuell 70,90 Rubel je US-Dollar und erreichte damit wieder die Tiefststände des Jahres (siehe Chart, steigende Kurse bedeuten hier einen fallenden Rubel).

USD/RUB - Kursverlauf des Rubel zum US-Dollar

Für einen Euro wurden zuletzt 80,67 Rubel fällig, was der höchste Stand seit August war. Das Problem für Russland: Der schwache Rubel heizt die hohe Inflation im Lande an, weil Importe teurer werden. Im November lag die Teuerungsrate bei 15%.

Hohe Inflation, schwache Wirtschaft – Russische Notenbank im Dilemma

Besonders die russische Notenbank steckt damit in einem Dilemma. Eine schwächelnde Wirtschaft bekämpft man am besten mit niedrigen Zinsen (siehe Fed und EZB), eine hohe Inflation jedoch mit hohen Zinsen. Im September und Oktober hatte die Notenbank den Leitzins in fünf Schritten auf 11% gesenkt. Für eine Wirtschaft, die in der Rezession steckt, sind derart hohe Zinsen schädlich. Sie wirken aber anti-inflationär.

Fazit

Das sind nur zwei konkrete Beispiele für die Probleme, die wir hier schon mehrfach beschrieben haben – nämlich dass bei niedrigen Ölpreisen ab einer gewissen Grenze die negativen Effekte überwiegen. Es bleibt daher bei den Themen für 2016: Angesichts niedriger Zinsen bleiben Aktien interessant, die gesunkenen Rohstoffpreise machen aber zunehmend Probleme und könnten ein Anzeichen für eine neuerliche Rezession sein – auch in wichtigen Märkten wie den USA.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› DAX – So führen perfekte Markteinschätzungen zu hohen Gewinnen
von Sven Weisenhaus

Fällt Ihnen an unseren jüngsten Analysen (siehe Newsletter-Archiv) etwas auf? Die Korrektur des Jahres 2015 setzt sich im Jahr 2016 fort. Als Gründe dafür werden China und die Ölpreise genannt. – Bereits in der ersten Geldanlage-Brief-Ausgabe des Jahres 2016 schrieben wir am 06.01.2016, dass ein Teil unserer Prognose aus 2015 bereits mit dem Kurseinbruch in China eingetreten ist. Mit den neuen Korrekturtiefs bei den Ölpreisen, die zusätzlich auf die Aktienkurse gedrückt haben, ging inzwischen auch der zweite Teil unserer Prognose auf. Konkret lautete unsere Annahme: „Die Risiken gehen daher in 2016 von den Schwellenländern aus, die unter den niedrigen Rohstoffpreisen und der geringeren Nachfrage Chinas leiden.

Weltbank senkt Prognose wegen Schwellenländern

Erst am Mittwochabend vor einer Woche hat die Weltbank ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum 2016 von 3,3% auf 2,9°% gekappt. Als Grund dafür wurde angegeben, dass sich einige Schwellenländer schwächer als noch im Juni gedacht entwickeln und sich dies erheblich auf den Rest der Welt auswirken könne. So werde in Russland das Bruttoinlandsprodukt um 0,7% und in Brasilien um 2,5% schrumpfen. Im Sommer hatte die Weltbank für beide Länder noch Wachstum vorhergesagt. – Auch dies passt exakt zu unserer Markteinschätzung von Ende 2015.

Perfekte Markteinschätzungen können zu hohen Gewinnen führen

Es steht also außer Zweifel, dass wir die Märkte zuletzt extrem gut eingeschätzt haben. So folgen die Kurse derzeit nicht nur den fundamentalen Problemen, die wir als belastend für die Märkte ausgemacht hatten, sondern der DAX folgte auch jeweils genau den Elliott-Wellen-Szenarien, die wir im Vorfeld jeweils in die Charts eingezeichnet hatten.

Wenn dies so weiter geht, dann werden sich die jüngst getätigten Transaktionen in unserem „Geldanlage Premium Depot“ (siehe unten) sehr schnell in hohe Gewinne verwandeln. Dazu wäre eine Marktberuhigung bereits ausreichend (Volatilitätstrades), eine stärkere Gegenbewegung würde sogar den Gewinnturbo zünden.

DAX – Übergeordnete Aufwärtstrends sind völlig intakt

Und eine solche Entwicklung wäre zum Beispiel im DAX durchaus möglich. Denn einige innere Aufwärtstrends wurden zwar längst gebrochen, doch der übergeordnete Trend und die Aufwärtslinie, die ihren Ursprung im Jahr 2011 hat (dicke grüne Linie im Chart) und aktuell bei 9.707,39 Punkten verläuft, sind noch vollkommen intakt.

DAX - Chartanalyse

Es gibt daher noch längst keine ausreichenden Gründe nun alles zu verkaufen. Vielmehr gibt es genügend Gründe an unserer Strategie festzuhalten und in die fallenden Notierungen das Depot weiter auszubauen, um dann am Ende der Korrektur hohe Gewinne zu erzielen.

Tradingchancen im DAX

Am vergangenen Sonntag hatten wir Ihnen für eine wahrscheinlich gewordene Gegenbewegung im DAX folgendes Produkt präsentiert: DAX WAVE Unlimited Call, WKN: DX6X1U, aktueller Hebel: 5,14
Stand der Briefkurs am Sonntag noch bei 17,12 Euro, so ist er inzwischen auf 19,82 Euro gestiegen – ein möglicher Gewinn von über 15% in nur drei Tagen!

Für wieder fallende Kurse im DAX könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten: DAX WAVE Unlimited Put, WKN: XM3B20, aktueller Hebel: 5,43, Briefkurs: 18,76 Euro.

Brauchen Sie Unterstützung bei der Umsetzung dieser Trades? Sie möchten wissen, wann und wie wir mit der Situation im DAX umgehen? Dann testen Sie unseren Börsendienst „Geldanlage Premium Depoteinen vollen Monat lang kostenlos im Probe-Abonnement. Melden Sie sich jetzt hier an.

 



›› Mit den richtigen Transaktionen profitiert das Depot im schwierigen Umfeld
von Geldanlage-Brief-Team

Für unser „Geldanlage Premium Depot“ bedeuten die vergangenen Tage, dass auf einen versöhnlichen Jahresabschluss ein schwieriger Start ins neue Jahr folgte. Keine Frage, beim Blick auf den aktuellen Stand unseres Depots kann einem Angst und Bange werden. Viele Positionen sind derzeit tief rot. Da kann man nicht von einer positiven Entwicklung sprechen. Oder?

Bilanz 2015: Trefferquote 89,6%

Insgesamt gab es in 2015 an den Märkten wenig Licht und viel Schatten. Dabei gehören deutsche Aktien noch zu den Gewinnern. Ganz anders sieht es zum Beispiel beim Blick in die USA aus. Die Indizes Dow Jones und S&P500 konnten kaum Gewinne verbuchen.
In unserem Depot war es anders. Zwar gab es auch hier etwas Schatten, wie aktuelle Minuszeichen im Depot, betrachtet man aber die in 2015 abgeschlossenen Trades, dann gab es umso mehr Licht. Denn insgesamt konnten wir von 48 abgeschlossenen Trades stolze 43 im Gewinn beenden eine Trefferquote von 89,6%!

Versöhnlicher Jahresausklang 2015

Das Jahresende 2015 begann für unser Depot sehr gut, war aber am Ende leider nicht ganz perfekt. Es gab keine Jahresendrallye, womit unsere Befürchtung von Anfang November wahr wurde, dass wir mit dem Anstieg bis Anfang Dezember bereits eine vorgezogene Jahresendrallye gesehen haben. Und am letzten Handelstag des Jahres bröckelten die Kurse auf breiter Front noch einmal deutlich ab, so dass auch unser Depot einen Teil des Gewinns der Vorwoche in Höhe von satten 621,65 Euro wieder abgeben musste. Mit 192,22 Euro hielt sich der Verlust aber angesichts der vorangegangenen Zuwächse in Grenzen. Schließlich hatte das Depot in den zwei Wochen zuvor insgesamt sogar 1.000 Euro zugelegt.

Jahresstart 2015 – 5% Outperformance

Der DAX ist innerhalb der ersten Handelswoche auf im Tief 9.810 Punkte gefallen. Damit lag die Jahresbilanz 2016 bei fast -9%. Unser Depot hat im selben Zeitraum 1.052,84 Euro verloren. Bezogen auf das fiktive Gesamtkapital von 30.000 Euro bedeutet dies einen Verlust von 3,5%. Im Vergleich zum DAX standen wir also nach nur einer Woche schon rund 5% besser da. – Es ist nun mal alles relativ.

Der Grund für die Outperformance von 5% auf Wochensicht: Wir waren nur zu zwei Dritteln investiert. Unser Aktienanteil lag sogar mit etwas mehr als 9.300 Euro nur bei weniger als einem Drittel.

Kaufen, wenn die Kanonen donnern!

Inzwischen waren wir in der allgemeinen Marktkorrektur zu Jahresbeginn 2016 nicht untätig und haben die Grundlage dafür gelegt, dass das Depot schon in kurzer Zeit wieder deutlich besser dastehen wird:

  • Mit dem Verkauf einer Teilposition von Aktien der SHW AG hatten wir noch vor dem Kurseinbruch schon am Montag, den 04.01.2016, den Aktienanteil reduziert und einen Gewinn in Höhe von 10% erzielt. (Die Aktien der SHW AG hatten wir übrigens auch hier im Geldanlage-Brief als „extrem günstig“ und damit als „klarer Kauf“ bezeichnet – siehe: „SHW AG – Opfer des Abgasskandals oder übertriebene Kursverluste?“.)
  • Mit dem neuen S&P500-Short, über den wir am Mittwoch vor einer Woche hier berichteten (siehe „US-Indizes wechseln in den Korrekturmodus“), profitierten wir sogar von den fallenden Kursen.
  • Und durch den Rückkauf unseres oft schon hier besprochenen Volatilitätstrades (siehe zum Beispiel „So erzielen Sie mit der Jahresendrally 44% Gewinn“) haben wir wieder die Wertpapiere im Depot, mit denen wir zuvor schon so oft bei kurzzeitig heftigen Korrekturen Gewinne erzielt haben.

Erinnern Sie sich, was wir im August und September 2015 geschrieben und wie wir damals agiert haben. Mit einigen kurzfristigen Trades, insbesondere mit den gerade zurückgekauften Volatilitätstrades, haben wir innerhalb weniger Wochen (24.08. bis 13.10.2015) 1.339,09 Euro Gewinn erwirtschaftet (siehe Tabelle).

Kurzfristige Trades brachten in der Korrektur hohe Gewinne

Wichtig ist, wie schon im August 2015, sich von der Panik nicht anstecken zu lassen. Kaufen, wenn die Kanonen donnern!

Brauchen Sie Unterstützung bei der Umsetzung dieser Trades? Sie möchten auch innerhalb kurzer Zeit hohe Gewinne erzielen? Dann testen Sie unseren Börsendienst „Geldanlage Premium Depoteinen vollen Monat lang kostenlos im Probe-Abonnement. Melden Sie sich jetzt hier an.

 



›› So handeln Sie an der Börse kostenlos
von Geldanlage-Brief-Team

Die OnVista Bank bietet ihren Kunden ab sofort den börslichen Handel mit QUOTRIX an. Dadurch ergibt sich eine Reihe von Vorteilen:

Quotrix - Wegfall aller börslichen Kosten

Mit dem elektronischen System der Börse Düsseldorf kann man Kosten sparen und dabei alle Vorteile eines modernen Tradings mit attraktiven Ordertypen und nachweislich hoher Preisqualität nutzen. QUOTRIX ist ein vollüberwachtes Börsensystem, welches die Börse Düsseldorf bereits seit 2001 betreibt. Wesentliche Vorteile sind unter anderem der Wegfall aller börslichen Kosten, also Courtage und Transaktionsentgelt, Deutschlands längste Börsenhandelszeiten von 8 bis 23 Uhr und die Referenzmarktgarantie.

Letztere sichert Anlegern zu den Xetra-Öffnungszeiten mindestens so gute Kurse wie das elektronische System der Frankfurter Börse. Unabhängige Auswertungen von Banken, so genannte Best Execution-Prüfungen, haben QUOTRIX bereits in bestimmten Wertpapierkategorien die besten Konditionen bestätigt.

OnVista Bank - Wertpapiere ohne Orderprovision kaufen

Mit dem neuen Marktteilnehmer OnVista Bank haben nun Anleger die Chance, diese Vorteile zu nutzen und Kosten bei Wertpapiergeschäften einzusparen. Rund 60.000 Depots verwaltet die OnVista Bank für ihre Kunden und hat ihren Fokus auf den preiswerten Handel mit Wertpapieren gerichtet. Mit dem OnVista-Depot können Sie durch den Einsatz von sogenannten FreeBuys (Freikäufen) Wertpapiere ohne Orderprovision kaufen.

Anzeige:
OnVista Bank - Die neue Tradingfreiheit

 


 

Liebe Leser,

der "Geldanlage-Brief" ist Ihr kostenloser Newsletter für Geldanlage, Börse und Finanzen.

Tragen Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein und Sie sind kostenlos dabei!




Datenschutzhinweise anzeigen...