Gold als Kriseninvestment? – Setzen Sie lieber auf Silber!

Inhalt dieser Ausgabe

  1. Gold als Kriseninvestment? – Setzen Sie lieber auf Silber!
  2. Gold – So können Sie dennoch Gewinne erzielen

 

›› Gold als Kriseninvestment? – Setzen Sie lieber auf Silber!
von Sven Weisenhaus

Verehrte Leserinnen und Leser,

Sven Weisenhaus, Chefredakteur Geldanlage-Briefwo bleibt eigentlich die Stärke des Krisenmetalls Gold? Am vergangenen Sonntag berichteten wir über einen „Käuferstreik“ und eine „Flucht in Anleihen“. Im Fazit schrieben wir, dass sich eine schlechte Nachricht an die andere reihte. Während dabei der Bund-Future als sicherer Hafen und Index für den Renten- bzw. Anleihenmarkt wieder ein Trendhoch nach dem anderen markieren kann, fristet Gold, das lange Zeit ebenfalls als sicherer Hafen galt, ein Schattendasein.

Einzelne Signale der Stärke wurden nicht genutzt

Grundsätzlich folgt der Goldpreis damit durchaus unseren Erwartungen. Nur ein einziges Mal berichteten wir in den vergangenen Monaten über „erste Signale neuer Stärke“ bei den Edelmetallen. Das war am 7. Oktober 2015. Doch diese wurden bis heute nicht bestätigt, so dass es bei einzelnen Signalen blieb. Und in den sämtlichen Analysen davor hatten wir uns stets skeptisch bezüglich der Kurschancen von Gold geäußert. Am 5. August 2015 hatten wir Gold sogar den Status als „sicherer Hafen“ aberkannt.

Setzen Sie lieber auf Silber!

Größere Chancen sahen und sehen wir bei Silber, weil es sich hierbei nicht nur ebenfalls um ein Edelmetall handelt, sondern auch um ein in der Industrie verstärkt genutztes Metall, bei dem sogar das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage auf steigende Kurse hindeutet.

Laut dem neuesten Bericht des Silver Institute ist das Gesamtangebot an Silber im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um 3% auf 1.014,4 Millionen Unzen gefallen. Die physische Gesamtnachfrage ist im selben Zeitraum um 2,5% auf 1.057,1 Millionen Unzen gesunken. Daraus ergibt sich ein Angebotsdefizit bzw. ein Nachfrageüberhang von 42,7 Millionen Unzen. Laut dem Silver Institute war es das dritte Jahr in Folge, in dem die Nachfrage das Angebot übersteigt.

Silbermarkt

Derweil stiegen die Verkäufe von Silbermünzen im dritten Quartal 2015 auf eine neue Rekordhöhe von insgesamt 32,9 Mio. Unzen, ein Zuwachs von 95% gegenüber dem Vorjahresquartal.

Trotz der hohen Münznachfrage und des Angebotsdefizit ist der Silberpreis nicht gestiegen. Im Gegenteil: Der Silberpreis lag im Jahr 2015 im Durchschnitt bei 15,91 USD und damit 18,3% niedriger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2014.

Silber - Chartanalyse

Silberpreis hat Aufholpotential

Wir gehen aber davon aus, dass dies kein anhaltender Zustand ist und der Silberpreis entsprechendes Aufholpotential hat. Dies ist auch die Sichtweise des Silver Institute. In dessen Bericht ist zu lesen, dass das Angebotsdefizit kurzfristig keinen Einfluss auf den Preise habe, doch mehrere Jahre mit Nachfrageüberhang zu einem Aufwärtsdruck auf die Preise führen könnten. Das GFMS Team von Thomson Reuters prognostiziert für das Jahr 2016 einen durchschnittlichen Silberpreis von 15,51 USD. Vom aktuellen Niveau aus (derzeit rund 14 USD) bedeutet dies immerhin ein Anstieg um fast 11%. Mit einem leicht gehebelten Produkt wird da schnell deutlich mehr draus.

Tradingchancen mit Silber

Wenn Sie von einem steigenden Silberpreis ausgehen, könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten: Silber WAVE Unlimited Call, WKN: DT8M7Z, aktueller Hebel: 3,01, Briefkurs: 4,30 Euro

Für weiter fallende Kurse bei Silber könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten: Silber WAVE Unlimited Put, WKN: DT6PBA, aktueller Hebel: 2,98, Briefkurs: 4,31 Euro.

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Ihr
Sven Weisenhaus

 



›› Gold – So können Sie dennoch Gewinne erzielen
von Geldanlage-Brief-Team

Vielleicht erinnern Sie sich noch, dass im Geldanlage-Brief schon einmal eine Zwischenüberschrift „Gold – So können Sie dennoch Gewinne erzielen“ lautete. Am 5. August berichteten wir, dass in unserem „Geldanlage Premium Depot“ bislang kein einziges Direktinvestment auf Gold aufgenommen wurde. „Stattdessen haben wir lediglich spezielle Situationen ausgenutzt, indem wir zum Beispiel über Inline-Optionsscheine Seitwärtsrenditen erzielt haben oder den Umweg über ETFs und Aktien aus dem Edelmetallbereich gegangen sind, mit denen wir kurzfristig hohe Gewinne erzielen konnten (siehe Tabelle)“, hieß es in der Analyse. Dazu zeigten wir folgende Tabelle:

Gewinne mit Edelmetall-Trades

Nach wie vor kein einziger Verlust mit Edelmetalltrades

Alleine mit sechs Edelmetalltrades hatten wir unseren Kunden im Zeitraum von Dezember 2013 bis Januar 2015 Gewinne in Höhe von 896,92 Euro beschert (bezogen auf jeweils 1.000 Euro pro Trade). „Noch kein einziges Mal haben wir mit einem Edelmetallinvestment einen Verlust realisieren müssen, obwohl die Preise seit fast 4 Jahren tendenziell nur fallen“, schrieben wir weiter. Und das ist bis heute unverändert. Zwischenzeitig haben wir allerdings erneut mit dem Gold-ETF 10% Gewinn erzielt, als wir ihn am 20.07.2015 ins Depot holten und am 28.10.2015 wieder verkauften.

Auf Schnäppchenjagd

Und gerade heute haben wir erneut zugeschlagen. Dabei haben wir sehr viel Geduld bewiesen, die sich nun ausgezahlt hat. So können wir den erneuten Rückkauf des Gold-ETF deutlich günstiger verbuchen, mit einem Kaufkurs, der rund 21,60% unter dem letzten Verkaufskurs und 13,76% unter dem Kaufkurs vom 20.07.2015 liegt. Mit einer tief liegenden Limit-Kauf-Order und einem neuen Kursziel haben wir den Trade an die aktuellen Entwicklungen angepasst und nun deutlich optimiert ins Depot zurückgeholt.

Gold - Trades mit einem Gold-ETF

Wir hatten hier an dieser Stelle zuletzt wiederholt berichtet, dass wir in die fallenden Kurse hinein keine Panik bekommen, sondern stattdessen auf Schnäppchenjagd gehen. Und heute haben wir dies erneut in die Tat umgesetzt.

Tradingchancen mit Gold

Wenn Sie von einem steigenden Goldpreis ausgehen, könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten: Gold WAVE Unlimited Call, WKN: DT8M6V, aktueller Hebel: 3, Briefkurs: 33,61 Euro

Für weiter fallende Kurse bei Silber könnte sich folgendes Tradinginstrument anbieten: Gold WAVE Unlimited Put, WKN: DX6E9L, aktueller Hebel: 3, Briefkurs: 33,71 Euro.

 

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