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Archiv > Börse > Zertifikate > Kapitalgarantierte Zertifikate |
Kapitalgarantierte Zertifikate Hase oder Igel? |
| In der letzten Ausgabe des Geldanlagebriefs (Nr. 09/2003 vom 11. April) hatten wir Sie über das neue, attraktive Garantiezertifikat der HypoVereinsbank informiert. Noch am selben Tag erreichte uns eine Pressemitteilung vom Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim. Die Privatbankiers haben ein praktisch identisches Produkt aufgelegt. |
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Geldanlage-Brief −
Hase oder Igel - wer war zuerst da? Fakt ist, dass uns die Pressemitteilung der HypoVereinsbank zuerst erreichte. Fakt ist aber auch, dass Sal. Oppenheim mehr als nur nachgezogen hat. Denn während sich das HVB BONUS ZERTIFIKAT noch (bis 2. Mai) in der Zeichnungsphase befindet, wird das PROTECT-BONUS-ZERTIFIKAT (WKN 951517, ISIN DE 0009515171) der Rheinländer bereits an den Börsen gehandelt.
Und so funktioniert das Oppenheim-Papier: Fällt der Euro STOXX 50-Preisindex bis zum Ausübungstag am 8. April 2009 zu keinem Zeitpunkt auf bzw. unter 1.130 Punkte (aktueller Stand: 2.328), erhalten die Anleger zum Laufzeitende mindestens den Nominalbetrag (2.260 Euro) zuzüglich eines Bonus in Höhe von 904 Euro ausgezahlt. Ingesamt also 3.164 Euro.
Notiert der Index am Ausübungstag über 3.164 Punkten, erhält der Inhaber der Schuldverschreibung den vollen Indexstand in Euro ausgezahlt - er partizipiert also eins zu eins an der Entwicklung des Basiswerts. Wie beim Konkurrenzprodukt der Münchener HypoVereinsbank gibt es nur einen Haken. Wird die Marke von 1.130 Punkten während der Laufzeit nur einmal erreicht, erlischt die Garantiefunktion und das Protect-Bonus-Zertifikat wird zum normalen Indexzertifikat.
Fazit: Der Anleger hat die Qual der Wahl, interessant sind ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage brief 10/2003 (pdf, 69 kB), erschienen am 25.4.2003.
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