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Sal. Oppenheim Take 10 Warrants
Oddset für Börsenspekulanten

Die neuen Turbo-Optionsscheine von Sal. Oppenheim haben es in sich: Entweder der Einsatz ist weg oder der Anleger erzielt, je nach Schein, in drei Monaten eine Rendite zwischen knapp zwanzig bis hin zu fast siebenhundert Prozent. Der Geldanlage-Brief erklärt, wie das Hebelinstrument funktioniert und für wen es sich eignet.
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Geldanlage-Brief − Spekulative Anlagevehikel wie Turbo-Optionsscheine oder Knock Out-Produkte stehen in der Beliebtheitsskala der Anleger nach wie vor weit oben. Bereits seit Monaten zählen sie zu den Umsatzspitzenreitern an der Deutschen Börse. Ihr Erfolgsrezept: Sie sind einfach strukturiert. Durchbricht der zugrunde liegende Index eine zuvor vereinbarte Schwelle nicht, winkt am Laufzeitende Bares. Reißt der Index die Barriere, ist der Einsatz weg - ohne Wenn und Aber.

Mit einem neuartigen Optionsschein können Anleger dieses Prinzip nun umdrehen. Er heißt Take 10, kommt vom Kölner Privatbankhaus Sal. Oppenheim und ist so einfach strukturiert, dass er sich in zwei Sätzen erklären lässt: Erreicht der Deutsche Aktienindex (Dax) ein zuvor vereinbartes Kursniveau, zahlt der Emittent prompt zehn Euro und beendet die Laufzeit des Scheines. Erreicht das Kursbarometer die Schwelle während der Laufzeit hingegen nicht, ist der Einsatz de facto weg. Um den Verlust für die Einkommenssteuer geltend machen zu können, schreiben die Rheinländer jedoch am Laufzeitende einen Betrag von 0,001 EUR je Schein gut.

Die Take 10-Familie eignet sich für Optimisten und Pessimisten gleichermaßen

Verfügbar sind die neuen Hebelprodukte sowohl als Up- und als Down-Variante. Bei den Up-Scheinen - im weitesten Sinne vergleichbar mit einem herkömmlichen Call-Optionsschein - werden 10 EUR gezahlt, wenn der Index die Schwelle erreicht oder überschreitet. Die Take 10-Down-Papiere hingegen sind das Instrument für den Baissier. Dessen Kasse klingelt immer dann, wenn der DAX auf oder unter die vereinbarte Schwelle sackt.

Insgesamt umfasst das aktuelle Angebot der Kölner fünf Up-Scheine mit Basispreisen zwischen 3.600 und 4.000 Indexpunkten sowie acht Papiere für Dax-Pessimisten. Sie können zwischen Basispreisen von 2.700 und 3.400 Zählern wählen.

Die Laufzeit aller Papiere endet bereits in drei Monaten, konkret am 25. November.

Aus der vergleichsweise kurzen Laufzeit leitet sich die Erkenntnis ab: Die Take 10-Scheine eignen sich insbesondere für Kurzfristanleger mit ausgeprägter Neigung zum Trading. Denn: Auch wenn der DAX die vereinbarte Barriere nicht erreicht oder überwindet, lassen sich mit den Take 10-Scheinen bei einem geschickten Timing attraktive Renditen erzielen.

Auch Take 10-Scheine orientieren sich an Schwankungsbreite und Restlaufzeit

Dazu ein Blick auf die wichtigsten Preisbildungsfaktoren. Ähnlich wie beim klassischen Optionsschein, gleich ob Call oder Put, hat während der Laufzeit die Volatilität des Basiswertes (hier: Dax) einen gewichtigen Einfluss. Der beste Indikator ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 24/2003 (pdf, 57 kB), erschienen am 29.8.2003.

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