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M&G Japan Smaller Companies Fund
Investieren am japanischen Aktienmarkt

Lange Zeit kannte der japanische Aktienmarkt nur die Richtung nach unten. Doch nun mehren sich die Anzeichen für eine nachhaltige Trendwende. Der Geldanlage-Brief erklärt das Neue am nunmehr sechsten Erholungsversuch und stellt Ihnen einen attraktiven Nebenwertefonds vor.
Geldanlage-Brief − Wirtschaftskommentatoren hatten in den letzten Jahren ein leichtes Spiel. Wann immer sie ein abschreckendes Beispiel suchten, konnten sie auf Japan verweisen. Das Land stand so ziemlich für alles Negative: Fallende Börsenkurse, verschuldete Banken, wirkungslose Konjunkturpakete und zurückhaltende Konsumenten. Vor allem aber stand es für die schaurigste aller Entwicklungen: die Deflation. Doch dieses Gespenst könnte bald ausgedient haben. Denn: Bestätigen sich die Indikatoren, wandelt sich das Land der aufgehenden Sonne zurzeit grundlegend.

Der Aufschwung steht auf vielen Beinen

Ablesen können Sie das am Nikkei 225. Der Standardwerteindex hat sich vom 20-Jahrestief bei etwa 7.600 Punkten schon um gut vierzig Prozent erholt und die 10.000-Punkte-Hürde genommen. Und anders als sonst ist der Aufschwung marktbreiter. Getragen wird er von zwei Investorengruppen. Die erste: Globale Aktienfonds. Sie ziehen Geld aus den USA ab und bringen es nach Japan. Im zweiten Quartal waren es 36 Mrd. Euro. Die zweite: Zum ersten Mal seit über zehn Jahren treten auch Japaner selbst als Nettokäufer auf. Ursache der neuerlichen Einkaufslust: Der Sinkflug ihrer Löhne ist zum Stillstand gekommen, weil viele Unternehmen der zweitgrößten Volkswirtschaft wieder optimistisch in die Zukunft schauen. Die größten 195 Konzerne erwarten für 2003 einen durchschnittlichen Gewinnzuwachs von 23 Prozent. Folge: Viele Firmen entlassen nicht mehr, sondern stellen ein.

Die privaten Haushalte bergen noch großes Potenzial

Bedenken Sie: Die neue Zuversicht könnte einiges in Gang setzen. Die Privathaushalte haben insgesamt 1.400 Bio. Yen auf der hohen Kante, also etwa 11 Bio. Euro, davon beachtliche fünfzig Prozent in Cash und acht Prozent in Aktien. Kenichi Ura, Manager des M&G Japan Smaller Companies Fund, macht nun folgende einfache Rechnung auf: Schichtet der Japaner nur ein Prozent seines Vermögens in Aktien um, entspräche das einem Wert von 14 Bio. Yen. Da der Aktienmarkt selbst nur mit 260 Bio. Yen kapitalisiert ist, hätte das einen "spürbaren Effekt" auf die Kurse, so der 39jährige. Vergleichen Sie: In den USA kommt die Aktie auf 37 und liquide Mittel auf elf Prozent.

Analysten müssen neu rechnen

Und tatsächlich sind die Bedingungen für die Aktien nicht die schlechtesten. Der Tankan-Index erholte sich im zweiten Quartal von minus zehn auf minus fünf Zähler. Als Vorlaufindikator ist er einer der wichtigsten Signalgeber für die nächsten Monate. Im weitesten Sinne können Sie ihn auch mit dem hiesigen ifo-Index vergleichen. Und weiter: Industrieproduktion und Auftragseingänge steigen; das Bruttoinlandsprodukt übertrifft mit einem Plus von 0,6 Prozent die Erwartungen gar um das Dreifache. Einige Volkswirte müssen daher neu rechnen. Zum Beispiel Goldman Sachs: Neue Wachstumsprognose für 2004: 1,2 Prozent (zuvor: +0,4%).

Kleine Werte sind bislang die größten Gewinner

Vom erwarteten Wachstum dürften jedoch nicht alle Werte in gleichem Maße profitieren. Sie sehen das an den Aktienindizes. Zwar sind alle gängigen Barometer seit einigen Monaten aufwärts gerichtet. Doch ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 31/2003 (pdf, 84 kB), erschienen am 31.10.2003.

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