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Archiv > Börse > Zertifikate > Diskontzertifikate |
Diskontzertifikate Aktien mit Rabatt? |
| von Steffen Scheuble, X-markets-Team der Deutsche Bank AG |
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Geldanlage-Brief −
Im Leben gibt es nichts geschenkt. Diese Erkenntnis ist allgemein bekannt und scheint auch für die Börse ihre Gültigkeit zu besitzen. Doch tatsächlich gibt es eine beliebte und effektive Methode, mit der man Aktien zu einem günstigeren Preis erwerben und attraktive Renditen erzielen kann. Dabei gibt es für konservative wie auch für chancenorientierte Anleger die passende Strategie. Doch was haben Diskontzertifikate - so werden Aktien mit Rabatt allgemein genannt - was Aktien nicht haben?
Diskontzertifikate bieten den Vorteil, eine Aktie billiger als an der Börse zu kaufen und dennoch an der Wertentwicklung dieser Aktie teilzuhaben. Durch den günstigeren Einstieg bieten sie einen Puffer in fallenden und stagnierenden Märkten. Es gibt aber nicht alles umsonst. Wenn man zum einem den Vorteil eines günstigeren Preises hat, muss man als Anleger auf der anderen Seite einen Teil des Gewinnpotenzials aufgeben. Das klingt zwar wie ein Nachteil, muss aber keiner sein.
In der folgenden Grafik wird das charakteristische Auszahlungsprofil der Diskontzertifikate verdeutlicht. Angenommen, eine Aktie notiert bei 100 Euro und das entsprechende Diskontzertifikat wird beispielsweise mit einem Preis von 80 Euro emittiert - also mit einem Rabatt von 20 Prozent gegenüber der Aktie. Der Höchstbetrag (Cap) wird mit 110 Euro festgelegt. Sollte am Ende der Laufzeit die Aktie bei knapp über 110 Euro notieren, so wird dem Anleger der Cap-Betrag ausbezahlt. Folglich hat er über die Laufzeit mit seinem Diskontzertifikat eine maximale Rendite von 37,5 Prozent erzielt. Hätte er stattdessen in die Aktie direkt investiert, so hätte er etwas über zehn Prozent Kursgewinn mit der Aktie verbuchen können. Der Renditevorteil eines Diskontzertifkates in bestimmten Marktsituationen ist offensichtlich.
Wie verhält sich das Wechselspiel zwischen Diskont und Cap? Allgemein kann man sagen: Je höher der Cap, also je höher das Gewinnpotenzial des Diskontzertifikates, desto niedriger der Diskont und umgekehrt.
Was passiert aber, wenn die Aktie bei Verfall unterhalb des Caps notiert? In diesem Fall bekommt der Anleger ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 10/2004 (pdf, 229 kB), erschienen am 19.03.2004.
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