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Archiv > Börse > Zertifikate > Rollover DoubleChance-Zertifikate |
Rollover DoubleChance-Zertifikate Eine neue Produktgeneration |
| von Steffen Scheuble, X-markets-Team der Deutsche Bank AG |
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Geldanlage-Brief −
Um dem Trend zu Zertifikaten ohne Laufzeitbegrenzung Rechnung zu tragen, wurde im Sommer des letzten Jahres der Markt für rollierende Endloszertifikate um ein neues Produkt erweitert. Das Rollover DoubleChance-Zertifikat stellt eine Weiterentwicklung der herkömmlichen DoubleChance-Zertifikate dar und bietet dem Anleger eine noch effizientere und bequemere Möglichkeit, auf moderat steigende Kurse zu setzen.
Das Konzept und die Neuanpassung
Durch das Rollover-Prinzip profitieren Anleger dabei von der regelmäßigen Anpassung der Produktausgestaltung an die aktuellen Marktbedingungen und sparen dabei zusätzlich Transaktionskosten. Basierend auf dem DoubleChance-Konzept bieten auch Rollover DoubleChance-Zertifikate die Möglichkeit, doppelte Erträge zu erwirtschaften. Der Cap wird dabei im Dreimonatsrhythmus an die jeweils aktuellen Marktbedingungen angepaßt.
Um das Konzept des Rollover DoubleChance-Zertifikats vereinfacht darzustellen, sollte man sich das Zertifikat als ein Index-Zertifikat vorstellen, wobei sich der Wert des zugrundeliegenden Index durch eine Aneinanderreihung von DoubleChance Zertifikaten mit jeweils einer Laufzeit von drei Monaten errechnet.
Die Funktionsweise ist folgende: Alle drei Monate am dritten Freitag des jeweiligen Monats wird der Anfangsbetrag und der Cap der zugrundeliegenden "synthetischen" DoubleChance-Strategie an die jeweiligen Marktbedingungen neu angepaßt. Der Cap wird immer so festgelegt, dass die aus verschiedenen Optionselementen bestehende DoubleChance-Struktur den gleichen Wert hat wie der Kurs des Basiswertes bei Neuanpassung. Deshalb entspricht der Anfangsbetrag am Anpassungstag dem Kurs des zugrundeliegenden Basiswertes.
Konkret: Nehmen wir als Beispiel an, dass die zugrundeliegende Aktie bei Auflage des Zertifikates bei 100 notiert (= Anfangsbetrag) und dass der Cap bei 108 Prozent festgelegt wurde. Nach drei Monaten notiert die Aktie bei Neuanpassung bei 106, was zu einer theoretischen Auszahlung von 112 führt (2x(106-100)+100). Dieser theoretische Auszahlungsbetrag wird nicht an die Anleger ausgeschüttet, sondern ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 13/2004 (pdf, 180 kB), erschienen am 16.04.2004.
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