|
|
|
|
 |
| Jahrgänge:
2012
2011
2010
2009
2008/2
2008/1
2007/2
2007/1
2006/2
2006/1
2005/2
2005/1
2004/2
2004/1
2003/2
2003/1 |
Archiv > Börse > Zertifikate > Garantie-Zertifikate |
Garantie-Zertifikate Anlegen nach dem Vollkasko-Prinzip |
| von Steffen Scheuble, X-markets-Team der Deutsche Bank AG |
|
Geldanlage-Brief −
Selbst wenn Aktien auf lange Sicht tendenziell steigen, macht gerade die jüngste Vergangenheit auf drastische Art und Weise klar, dass selbst bei einer Anlagedauer von fünf oder mehr Jahren durchaus Verluste auftreten können. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrung ist es nur allzu verständlich, dass viele Investoren bei Neuengagements der Devise "Sicherheit geht vor" folgen - bloß kein weiteres Geld verlieren.
Das Zwei-Komponenten-Prinzip
Das heißt allerdings nicht, dass man nun zwangsläufig auf das Performance-Potenzial der Aktienbörsen verzichten muß. Denn mit Garantie-Zertifikaten lassen sich hundertprozentige Sicherheit und theoretisch unbegrenzte Rendite-Chancen in Einklang bringen. Demzufolge bestehen diese Papiere von der Struktur her stets aus zwei Elementen:
Die Garantiekomponente: Vom beispielsweise 100 Euro ausmachenden Emissionspreis eines Garantie-Zertifikates investiert die Deutsche Bank den Großteil in eine abgezinste Anleihe (Zerobond) - und zwar genauso viel, dass diese Komponente bei Fälligkeit des Zertifikates wieder exakt 100 Euro wert ist, um so die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals sicherzustellen. Bei einer fünfjährigen Laufzeit und einem Zinsniveau von 4,0 Prozent p.a. zum Zeitpunkt der Emission müssen folglich 82,19 Euro (100/1,045) in den Zerobond fließen. Bei einer längeren Laufzeit oder höheren Zinsen fällt dieser Betrag natürlich entsprechend geringer aus.
Die Performance-Komponente: Der Rest (in unserem Beispiel 17,81 Euro) wird am Aktienmarkt angelegt, zumeist in Optionen auf einen Index wie z.B. den EuroStoxx50. Da hier nur noch ein kleiner Teil des Emissionspreises investiert werden kann, ist man - bezogen auf das Investment von 100 Euro - jedoch nur teilweise an Zuwächsen beteiligt. Denkbar ist etwa, dass es nur für einen Partizipationsgrad von fünfzig Prozent reicht. Steigt der Index also von der Emission bis zur Fälligkeit um zwanzig Prozent, macht das Zertifikat also nur zehn Prozent Rendite. Kommt es beim Index per saldo zu Verlusten, verfallen die Optionen natürlich wertlos. Ihrem Kapital kann das freilich nichts anhaben, denn durch die Garantie-Komponente sind Sie vor allen Einbußen geschützt, egal wie tief die Aktien auch fallen mögen.
Flexible Ausgestaltung
Von diesem Grundmodell lassen sich in der Praxis zahlreiche Varianten ableiten. ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 15/2004 (pdf, 267 kB), erschienen am 30.04.2004.
Weitere spannende Investment-Ideen finden Sie im Geldanlage-Brief – jetzt kostenfrei anmelden!
|
|
|
|
Copyright: Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Vervielfältigung und Weiterverbreitung mit Quellenangabe einschließlich Link auf diese Website gestattet. Belegexemplar erbeten.
Haftungshinweise/Disclaimer
|
Jahrgänge:
2012
2011
2010
2009
2008/2
2008/1
2007/2
2007/1
2006/2
2006/1
2005/2
2005/1
2004/2
2004/1
2003/2
2003/1
Partnersites:
Geldanlage
Berufsunfähigkeit / Berufsunfähigkeitsversicherung
Private Krankenversicherung
Altersvorsorge |
|
|
|
Lieber Leser,
nehmen Sie das Thema Geld- anlage selbst in die Hand? Dann informieren auch Sie sich jetzt mit dem Geldanlage-Brief kostenfrei per E-Mail über
- chancenreiche Aktien,
- spannende Zertifikate,
- die besten Investmentfonds,
- geldwerte Steuer-Tipps für
- Privatanleger.
Tragen Sie einfach Ihre E-Mail- Adresse ein und Sie sind dabei!
Ja, ich möchte den Geldanlage- Brief ab der nächsten Ausgabe kostenfrei per E-Mail erhalten. .
PS. Der Geldanlage-Brief wurde mehrfach als 'Best-Newsletter der Kategorie Finanzen' aus- gezeichnet. Melden auch Sie sich jetzt kostenfrei an!
|