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Strategie-Zertifikate
Outperformance mit System

von Florian Brechtel, X-markets-Team der Deutsche Bank AG
Geldanlage-Brief − Es ist der alte Wettkampf der Kulturen: Auf der einen Seite das passive Management, das sich rein auf transparente und kostengünstige Index-Investments konzentriert, mithin nie besser und nie schlechter abschneidet als der Markt. Auf der anderen die aktiven Anleger, die durch subjektive Auswahl der vermeintlich besten Aktien ("Stock Picking") eine bessere Wertentwicklung erwirtschaften wollen als der Index ("Outperformance") - ein Unterfangen, das freilich allzu oft scheitert.

Die "goldene Mitte": Quantitative Investment-Strategien
Dabei gibt es für dieses Dilemma eine einfache Lösung, so genannte quantitative Investment-Strategien. Diese verbinden die Transparenz und Objektivität einer Index-Anlage mit der Outperformance-Chance des aktiven Managements. Denn die Aktienauswahl basiert hier nicht auf der menschlichen Subjektivität, sondern auf nachvollziehbaren mathematischen Parametern. Ein Beispiel dazu: Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Aktien mit einer hohen Dividendenrendite sich langfristig besser entwickeln als der Markt (siehe auch Textkasten: "Die wichtigsten Strategien"). Ein Anleger, der diesen Ansatz etwa auf europäische Aktien anwenden will, investiert somit nicht in ein EURO STOXX 50-Zertifikat, sondern ordert von den 50 EURO-STOXX 50-Werten nur die 15 mit der höchsten Dividendenrendite. Da die Marktverhältnisse sich ändern, muss er sein Portfolio natürlich regelmäßig - etwa alle sechs oder zwölf Monate - entsprechend der jeweils aktuellen Rangliste neu zusammensetzen.

Geldanlage wird berechenbar
Der Vorteil dieser Methode liegt auf der Hand: Da die Auswahl rein mechanisch erfolgt, lässt sich die Strategie für die Vergangenheit zurückrechnen. Anhand dieser Rückberechnung kann man prüfen, ob der gewählte Ansatz langfristig einen Mehrwert brachte - in Form höherer Renditen und/oder geringerer Schwankungen (Volatilitäten) als beim Index.

Manuelle Umsetzung ist sehr aufwändig
Problematisch gestaltet sich indes die Umsetzung: Schon bei ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 17/2004 (pdf, 319 kB), erschienen am 14.05.2004.

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