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Archiv > Börse > Zertifikate > Deep-Diskont Zertifikate |
Deep-Diskont Zertifikate Wertpapiere mit hohem Rabatt erwerben |
von Steffen Scheuble, X-markets-Team der Deutsche Bank AG
Diskont-Zertifikate werden aus einem einfachen Grund die Schweizer Taschenmesser der Geldanlage genannt: Sie sind mindestens genauso flexibel einsetzbar wie das allseits bekannte Multiwerkzeug aus dem Nachbarland. Vom konservativen Festgeldersatz bis zur Aktienalternative lassen sich alle Risikobedürfnisse der Anleger abdecken. |
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Geldanlage-Brief −
Die vergangenen Jahre waren für konservative Investoren sehr schwierige Zeiten: Mit dem Einbruch an den Aktienmärkten gingen auch die Zinsen für Sparbücher und Anleihen in den Keller. Waren früher noch Zinsen von sechs Prozent denkbar, so sind Investoren heute froh, wenn sie noch 3 Prozent erhalten. Doch damit nicht genug: Ein Teil der erhaltenen Zinsen wird direkt an Herrn Eichel weitergereicht, so dass Anleger mit einigem Glück noch einen Inflationsausgleich erhalten.
Und genau hier kommen Diskont-Zertifikate ins Spiel. Mit geringem Risiko sind hier erfreuliche Renditen erzielbar.
Strategie
Die Strategie ist denkbar einfach: Es werden Diskont-Zertifikate gekauft, deren Höchstbeträge deutlich unter dem aktuellen Kurs des Basiswertes liegen. Im Beispiel (vgl. Grafik) notiert eine Aktie bei 100 Euro. Der Höchstbetrag des Diskont-Zertifikates beträgt aber nur 80 Euro. Für dieses Diskont-Zertifikat bezahlt der Anleger heute 75 Euro. Der Effekt: Bis zur Fälligkeit ist eine Rendite von 6,7 Prozent erzielbar, da das Diskont-Zertifikat um maximal fünf Euro steigen kann.
Doch ganz ohne Risiko ist diese Investition in Diskont-Zertifikate selbstverständlich hier nicht. Wenn die Aktie einen starken Einbruch erlebt, dann können auch hier Verluste auftreten. Dafür müsste die Aktie innerhalb der Laufzeit um mehr als 25 Prozent sinken.
Investitionsmöglichkeiten
Die mögliche Rendite ist um so höher, je höher die Schwankungsbreite des Basiswertes erwartet wird. Die Renditen von Diskontern auf den DAX sind dementsprechend niedriger als die bei Einzelaktien, dafür aber auch das Risiko. Wer daher auf einen zusätzlichen Kick setzen möchte, der setzt mit dieser Strategie auf ein gut diversifiziertes Portfolio aus Diskont-Zertifikaten auf Einzeltitel. Einzelne Werte schwanken in der Regel stärker als der DAX. Titel, bei denen es besondere Situationen wie Übernahmegerüchte gibt, oder traditionell Technologiewerte, sind aus diesem Grund für diese Strategie geeignet, denn die erzielbaren Renditen sind entsprechend höher. Anleger sollten aber gerade hier auf eine Streuung setzen, denn schnell kann ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 26/2004 (pdf, 202 kB), erschienen am 10.09.2004.
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