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Archiv > Börse > Fonds > Loys Fonds Trading Strategie |
Loys Fonds Trading Strategie Fondstrading auf hohem Niveau |
| Ein Wertzuwachs von fast achtzig Prozent. Das ist die Performance, die die Loys GmbH aus zwei miserablen Börsenjahren, einem durchschnittlichen und acht Monaten Sägezahnbörse gezogen hat. Das Ungewöhnliche: Die Vermögensverwalter haben dazu weder Derivate noch Einzelaktien bemüht. |
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Geldanlage-Brief −
Die Anlagestrategie des 1995 gegründetes Oldenburger Finanzdienstleistungsinstituts können Sie stattdessen als den Gegenentwurf zum Heavy-Trader betrachten. Sie nennt sich Fonds Trading Strategie, setzt eine Mindestanlage von 10.000 Euro voraus und funktioniert so: Mittels eingeschränkter Vollmacht eröffnet Loys bei einer Fondsgesellschaft auf den Namen des Kunden ein Depot und bestückt es zunächst mit Rentenfonds. Danach kann es passieren, dass für Wochen oder gar Monate nichts geschieht. Sobald sich allerdings am Aktienmarkt Chancen ergeben, werden die Vermögensverwalter aktiv und schichten kurzfristig von Renten- in Aktienfonds um. Ist die Trading-Aktion beendet, ziehen sie das Kapital mitsamt (hoffentlich erzielten) Gewinnen ebenso rasch wieder ab und reinvestieren es in sichere Rentenfonds. Dort verbleibt das Kapital so lange, bis sich am Aktienmarkt abermals Chancen auftun. Und das kann durchaus dauern. Zumal: Das Verhältnis von Aktien- zu Rentenzeiten beträgt typischerweise etwa eins zu zehn. Ergo: eine defensive, eher die Sicherheit betonende Anlagestrategie.
Respektable Renditen
Die Resultate, die man seit dem Start im Januar 2001 erzielte, sind durchaus einen Blick wert: In den Baissejahren 2001 und 2002 schafften die Fondsumschichter deutlich zweistellige Renditen (2001: 24,3%, 2002: 17,5%). Im vorigen Jahr erzielten sie ein Plus von 10,2 Prozent und in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres liegen die Vermögensverwalter mit gut 10,3 Prozent vorn.
Summa summarum wurde während des gesamten Betrachtungszeitraums in drei von vier Monaten Geld verdient. Im besten Monat waren das 9,6 Prozent, im schlechtesten minus 4,8 Prozent und in einem durchschnittlichen plus 1,4 Prozent. Die Erfolgsbilanz zusammen gefasst: 77,6 Prozent plus bzw. mehr als 17 Prozent per annum.
Niedrige Fixkosten, hohe Erfolgsbeteiligung
Auf der ansonsten Gold geränderten Weste gibt es allerdings zwei Flecken. Der erste: Mit einer durchschnittlichen Jahresvolatilität von fast elf Prozent schwankte die Performance fast so stark wie in ruhigen Zeiten der deutsche Aktienmarkt. Der zweite: Bei den veröffentlichten Renditen handelt es sich um Bruttowerte. Von ihnen müssen Sie abziehen: Einen zweiprozentigen Ausgabeaufschlag (mindestens jedoch 500 Euro), eine Managementgebühr von 0,25 Prozent pro Quartal und eine Gewinnbeteiligung von zwanzig Prozent - die allerdings nur bei Erreichen neuer Höchststände (Fachjargon: High-Water-Mark). Außerdem werden auf die innerhalb der Spekulationsfrist getätigten Verkäufe Steuern fällig.
Loys nimmt sich selbst in die Pflicht
Die hohe Erfolgsbeteiligung hat allerdings auch einen positiven Aspekt. Da ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 27/2004 (pdf, 199 kB), erschienen am 24.09.2004.
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