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Das richtige Anlageinstrument
Mehrrendite durch Wahl des passenden Anlageinstruments

von Florian Brechtel, X-markets-Team der Deutsche Bank AG

Wie viel Rendite erwarten Aktienanleger? Jeder erhofft sich, dass sich seine Wertpapiere so schnell wie möglich verdoppeln oder gar verdreifachen. Doch dieses Szenario ist sehr unwahrscheinlich. Die Hausse am Ende der 90er Jahre gab viele Beispiele, doch diese Marktphasen sind sehr selten und die Überhitzung wird üblicherweise früher oder später wieder abgebaut.
Geldanlage-Brief − In "normalen" Marktphasen benötigt der Investor ein gutes Gespür für unterbewertete Titel. Immerhin geht er davon aus, dass er bessere Informationen als der Markt besitzt, wenn er auf eine Outperformance einer Aktie setzt. Doch eine Verdopplung kommt sehr selten und dann meist bei kleineren und damit volatileren Papieren vor. Investoren in Blue Chips rechnen wohl eher mit Renditen um zehn bis 15 Prozent im Jahr. In diesem Teil der Serie über Diskont-Zertifikate vergleichen wir ein Investment mit einem Kursziel im Basiswert mit der Direktanlage im Basiswert.

Vor der Anlageentscheidung steht die Informationssuche. Das Portfolio wird strukturiert und es werden Schwerpunkte nach Risiko- und Ertragsaussichten gesetzt oder bestimmte Branchen, Länder, Kontinente sowie Sektoren über- bzw. untergewichtet. Wenn die Wahl des Basiswertes getroffen wurde, stehen verschiedene Analystenmeinungen zum Kursziel der Aktie zur Verfügung. Alternativ bildet sich der Anleger auch seine eigene Meinung. Angenommen eine Aktie kostet 100 Euro und das Kursziel des Anlegers liegt bei 115 Euro auf Jahressicht. Trifft dieses Szenario ein, realisiert der Aktien-Anleger einen Gewinn von 15 Euro bzw. eine Performance von 15 Prozent. Alternativ kann der Investor allerdings auch in ein Diskont-Zertifikat auf diesen Basiswert investieren. Bei einem Höchstbetrag (Cap) von 115 Euro kostet es vielleicht nur 90 Euro und bringt dem Anleger bei oben genanntem Szenario einen Wertzuwachs von 25 Euro, respektive eine annualisierte Wertentwicklung von 27,8 Prozent. Nicht schlecht, wenn man dies mit der Direktanlage vergleicht.

Aber auch andere Szenarien sind denkbar. ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 28/2004 (pdf, 216 kB), erschienen am 08.10.2004.

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