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Goldman Sachs Rolling Turbos
Goldman Sachs lädt zum Investment mit konstantem Hebel

Interessieren Sie sich für spekulative Hebelprodukte? Und wissen Sie, wie ein Knock Out-Zertifikat funktioniert? Dann sollten Sie auch die Weiterentwicklung, den Rolling Turbo, kennen. Denn er bietet Ihnen einige interessante Neuerungen: Insbesondere einen jederzeit konstanten Hebel...
Geldanlage-Brief − Warum das Investmenthaus Goldman Sachs in seiner Infobroschüre den fixierten Hebel als den großen Vorteil der neuen Rolling-Generation herausstreicht, zeigt Ihnen folgendes Beispiel: Nehmen wir an, der Dax steht bei 3.960 Punkten und Sie ordern ein Knock Out-Zertifikat mit einer Basis von 3.000 Zählern. Das Bezugsverhältnis beträgt 1:100, der Hebel 4,06. Zieht der Dax auf 4.200 Zähler (+ 6,06%) an, steigt das KO-Zertifikat von 9,60 auf 12 Euro (+ 25%). So weit, so gewöhnlich. Aber: Klettert der Dax im Anschluss um weitere 6,06 Prozent auf 4.455 Zähler, legt der Turbo nur noch um 21,3 Prozent zu. Wie Sie sehen, verliert der Hebel an Kraft.

Tägliches Nachjustieren inklusive
Nun können Sie sich zwar freuen, auf der richtigen Seite des Marktes gestanden zu haben. Doch besser wäre es freilich, wenn Ihnen der kraftvolle Hebel über die Laufzeit erhalten geblieben wäre. Genau das bieten Ihnen die Rolling Turbos.
Wie bei ihren Namensvettern aus dem Discount-Bereich, passt der Emittent die Scheine börsentäglich an. Jeweils um 17:30 Uhr justiert Goldman Sachs die Stopp-Loss-Schwelle wie auch das Bezugsverhältnis nach. Und zwar so, dass am Ende wieder der zur Emission fixierte Hebel herauskommt.

Aus Knock Out wird Stopp Loss
Daneben warten Rolling Turbos mit einer weiteren Neuerung auf. Anders als beim Turbo-Klassiker führt das Berühren der Stopp Loss-Marke nicht zum sofortigen Verfall: Erreicht der Index das Stopp Loss-Niveau, stellt Goldman Sachs lediglich den Restwert des Scheines fest und friert ihn als handelbaren Kurs ein. Bis 17:30 Uhr nimmt der Schein somit an Kursbewegungen nicht mehr teil. Nachdem die Derivate-Experten das Papier den neuen Gegebenheiten angepasst haben, lebt das Papier ungeniert mit altem Hebel weiter.
Doch Vorsicht: ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 29/2004 (pdf, 201 kB), erschienen am 22.10.2004.

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