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Archiv > Börse > Fonds > Genussschein-Fonds |
Genussschein-Fonds Genussscheine sind eine interessante Alternative zu Renten |
| Wenn Sie den Markt aufmerksam beobachtet haben, wird es Ihnen sicher nicht entgangen sein: Die Renditen am Anleihemarkt steigen. Hätten Sie dem Bundesfinanzminister vor sechs Monaten für zehn Jahre Ihr Erspartes geliehen, läge Ihre Rendite bei 3,5 Prozent. Heute indes erzielen Sie bereits wieder knapp vier Prozent. Immer noch zu wenig, meinen Sie? Wir auch. Die Geldanlage-Brief-Redaktion hat sich daher nach Alternativen umgeschaut. Und eine Anlageform gefunden, mit der Sie es durchaus auf das Doppelte bringen können. |
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Zins-Alternativen für Ihr Erspartes
Geldanlage-Brief −
Den Namen dieser zumeist von Banken und Versicherungen begebenen Wertpapiere haben Sie sicher schon einmal gehört. Sie nennen sich wahlweise Genussscheine, Genussrechte oder einfach Genüsse. Ihr wesentliches Merkmal: Sie nehmen zwischen Anleihen und Aktien eine Zwitterstellung ein. Anleiheähnlich sind sie, weil sie Ihnen in der Regel eine laufende Fest- oder Mindestverzinsung bieten und Sie zudem einen Anspruch auf Rückzahlung des Kapitals haben. Aktienähnlich hingegen sind sie, weil sie der Emittent nachrangig bedient. Eine Ausschüttung gibt es nur dann, wenn es der Bilanzgewinn zulässt. Heißt: Sie gehen ein höheres Risiko als etwa bei einer Anleihe ein. Im Gegenzug erhalten Sie jedoch auch eine deutlich attraktivere Rendite. Weiterer Vorzug: Genussscheine sammeln im Gegensatz zu Anleihen ihre unterjährigen Erträge ("Stückzinsen") im Kurs an. Folge: Sie können aufgelaufene Ausschüttungsansprüche nach Ablauf der zwölfmonatigen Spekulationsfrist de facto als steuerfreien Kursgewinn verbuchen.
Kein Schein wie der andere
Das ist dann auch schon alles, was Sie als Gemeinsamkeiten von Genüssen ausführen können. Da die Ausgestaltung von Genussscheinkapital keinen gesetzlichen Vorschriften unterliegt, gleicht kaum ein Schein dem anderen. Manche Emittenten entscheiden sich für einen Mindestzins, andere für den Festzins, wieder andere koppeln die Höhe der Ausschüttung an die Dividendenzahlungen für Aktionäre. Entscheidend ist daher einzig die jeweilige Genussscheinbedingung des Emittenten. Eine komplexe Materie folglich.
Mit Fonds im Vorteil
Dass sich die Beschäftigung mit ihr aber lohnt, zeigen Ihnen die einschlägigen Genussscheinfonds. Sie haben sich darauf spezialisiert, den heterogenen Genussscheinmarkt für Privatanleger aufzuschließen, denen entweder die Zeit zum Wälzen von Verkaufsprospekten oder das nötige Wissen fehlt. Ihre Anlageergebnisse können sich fast ausnahmslos sehen lassen. In der Regel liegen ihre Renditen deutlich über dem Niveau von Hochzinsanleihen.
Zu den Besten ihrer Art zählen der ADIG Genussscheinfonds (WKN 978691) von Cominvest sowie der Fonds Genüsse International INKA (WKN 975656) von HSBC Trinkaus. Die Unterschiede zwischen beiden ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 05/2005 (pdf, 203 kB), erschienen am 24.03.2005.
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