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Archiv > Geldanlage > Alternative Investments > Nordcapital Private Equity Fonds IV |
Nordcapital Private Equity Fonds IV Buy Out: Auf der Suche nach profitablen Unternehmen |
| Jahr für Jahr müssen in Deutschland etwa 2.000 Unternehmen allein deshalb schließen, weil sie ihre Nachfolge nicht rechtzeitig geregelt haben. Kein Wunder: Viele Unternehmen finden schlicht keinen geeigneten Nachfolger und scheuen sich zudem, ihr Lebenswerk der Konkurrenz zu übereignen. Immer mehr entscheiden sich daher für einen dritten Weg - sehr zur Freude der Anleger. |
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Zins-Alternativen für Ihr Erspartes
Geldanlage-Brief −
Ihre Strategie: Sie verkaufen ihr Unternehmen an eine Beteiligungsgesellschaft. "Buy Out", nennen das die Finanzexperten. Heißt: Der Unternehmer entledigt sich der Sorge um die Nachfolge. Im Gegenzug erhält die Beteiligungsgesellschaft in aller Regel ein wertvolles Asset: Typischerweise ist das Unternehmen kein Start Up. Es arbeitet vielmehr profitabel, verfügt über etablierte Marken und generiert einen attraktiven Cash Flow. Wie lukrativ ein solches Geschäft ist, sehen Sie an den Branchendaten: Allein in 2004 wechselten europaweit Werte von 76,6 Mrd. Euro den Besitzer, ein Plus gegenüber 2003 von 22 Prozent. Und: Da ein Buy Out längst nicht mehr nur als Lösung der Nachfolgeproblematik dient, sondern zunehmend als Finanzierungsalternative zum Bankkredit fungiert, dürfte deren Volumen auch in den nächsten Jahren weiter wachsen.
Buy Out schlägt Aktienmarkt
Von diesem Trend können Sie auch als Anleger profitieren. In der historischen Rückrechnung sogar recht ordentlich: Einer Untersuchung von Venture Economists nach brachte es der Durchschnitt der auf Buy Out spezialisierten Fonds von 1993 bis 2003 auf eine Nettorendite von fast 13 Prozent pro Jahr. Das obere Viertel erreichte gar Traumwerte jenseits von vierzig Prozent. Das macht das Buy Out-Segment zu der mit Abstand lukrativsten Beteiligungsform in der Private Equity-Branche. Zum Vergleich: Der Aktienmarkt wirft im einhundertjährigen Schnitt etwa zehn Prozent pro Jahr ab.
Nicht nur für Betuchte
Es gibt da nur ein kleines Problem.Wenn Sie sich an einem Buy Out-Fonds beteiligen möchten, müssen Sie tief in die Tasche greifen. Unter einer Million Euro läuft nichts. Doch es gibt eine Alternative: den Dachfonds. Heißt: Eine Fondsgesellschaft bündelt Ihr Kapital mit dem anderer Anleger und investiert es ihrerseits in ein oder mehrere Beteiligungsfonds - genannt Zielfonds. Im Unterschied zu den meisten Privatanlegern kann sie das Investment somit streuen und so Ihr Anlagerisiko senken.
Buy Out-Offerte von Nordcapital
Ein Fonds, der nach diesem Muster verfährt und unser Gefallen findet, ist der Private Equity Fonds IV des Emissionshauses Nordcapital. Die Gründe: Nordcapital investiert nicht in "ausgesuchte Fonds", wie es vielfach nebulös in den Verkaufsprospekten mancher Anbieter steht, sondern hat die Zielfonds zum Zeitpunkt der Emission bereits ausgewählt und klar benannt: Von den 10 Mio. Euro, die das Emissionshaus insgesamt bei den Anlegern einwerben möchte, fließen 5 Mio. Euro in den Partnerfonds Doughty Hanson & Co. IV und je 2,2 Mio. Euro in das Produkt Carlyle Europe Partners II sowie den Hicks, Muse, Tate & Furst Europe Fund II. Gemeinsamkeit aller: Sie sind jeweils mehrere hundert Millionen Euro schwer und haben ihre Zeichnungsfenster kürzlich geschlossen. In ihren Depots finden Sie bislang elf Beteiligungen, die bis 2008/09 peu à peu ausgebaut werden. Rechnen Sie daher mit nennenswerten Rückflüssen nicht vor 2010. Nordcapital selbst hat die Laufzeit des Dachfonds, dessen Schließung zwischen Dezember 2005 und Juni 2006 erfolgen soll, auf zehn Jahre fixiert. Darüber hinaus gibt es eine Verlängerungsoption um zweimal ein Jahr.
Fazit: Die Ausstattung mag durchaus zu gefallen: Die Zielfonds stehen fest, ein Platzierungsrisiko gibt es nicht, weil Nordcapital eine Zeichnungsgarantie übernimmt und - als entscheidendes Kriterium - ist ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 06/2005 (pdf, 255 kB), erschienen am 08.04.2005.
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