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Activest US-REITs
Steuerbegünstigt in Immobilien investieren

Für deutsche Anleger waren die vergangenen Jahre eher schwierige Jahre. Weder mit Standard- noch mit Hightech-Titeln ließ sich über längere Zeit hinweg nennenswert Geld verdienen. Indes eine in Deutschland weithin unbekannte Anlageklasse nach wie vor veritable Renditen beschert. Ihr Name: REIT.
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Geldanlage-Brief − REIT steht für Real Estate Investment Trust und bezeichnet eine börsennotierte Immobiliengesellschaft, die von jedweder Ertragssteuer befreit ist. Um in den Genuss der Steuerfreiheit zu gelangen, muss sie allerdings einige Kriterien erfüllen: Sie muss mindestens 75 Prozent ihres Vermögens in Immobilien investieren, einen ebenso hohen Teil ihrer Bruttoerträge aus Vermietung, Verpachtung oder Veräußerung von Immobilien erzielen und ferner mindestens neunzig Prozent ihres Einkommens an die Aktionäre ausschütten.

Starker Aufwärtstrend
Wie attraktiv die Steuerbegünstigung der REITs für deren Aktionäre ist, zeigen Ihnen die Dividendenrenditen. Mit sechs Prozent und mehr liegen sie deutlich oberhalb dessen, was Sie bei festverzinslichen Wertpapieren erwarten können. Hinzu kommen durchaus beeindruckende Kursgewinne: Der REIT-Index von Global Property Research etwa, der die Entwicklung der 250 liquidesten REITs misst, legte von 1990 bis 2000 um satte einhundert Prozent zu. In den vergangenen vier Jahren stieg er abermals um 135 Prozent. Einzelwerte wie die französische Unibail oder die niederländische Corio erreichten im vorigen Jahr gar Zuwächse von dreißig Prozent und mehr.

Strafsteuer passé, Unsicherheiten bleiben
Ärgerlich also, dass insbesondere deutsche Anleger bislang nur Zaungäste sein durften. Grund: Der hiesige Fiskus belegte REIT-Investments mit einer saftigen Strafsteuer. Erst zum Jahreswechsel 2004/05 ordnete das Bundesfinanzministerium an, dass Beteiligungen an ausländischem Immobilienvermögen nicht länger dem Investmentsteuergesetz unterliegen. Folge: Die Strafsteuer entfällt vorerst. Unklar bleibt aber, ob die Finanzämter der Auslegung folgen werden.
Derzeit sieht es jedoch so aus, dass die Tendenz eher pro REIT zeigt. Bereits im März deutete der Gesetzgeber an, REITs ab dem nächsten Jahr auch in Deutschland zulassen zu wollen. Immobilienaktien wie Vivacon, IVG, Deutsche Wohnen oder Colonia Real Estate reagierten prompt: In der Hoffnung der Anleger, dass sie ab 2006 in REITs umfirmieren, schossen deren Kurse bereits ordentlich in die Höhe.
Dennoch: Bisher konnte sich die Arbeitsgruppe von Bund und Ländern noch nicht auf die steuerliche Gestaltung der neuen Anlageform einigen. Das für den Sommer geplante Gesetzgebungsverfahren steht daher noch immer auf wackeligen Beinen.

Fonds als Alternative
Die Alternative zur behördlich verordneten Wartezeit: Sie nehmen einen Umweg über Luxemburg. Um auch deutschen Anlegern ein Investment in REITs zu ermöglichen, hat die Fondsgesellschaft Activest schon vor acht Jahren einen Fonds aufgelegt. Anlageschwerpunkt des Activest US-REITs ist der ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 08/2005 (pdf, 256 kB), erschienen am 06.05.2005.

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