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Archiv > Börse > Zertifikate > Nomura Starcommodity Index-Zertifikat |
Nomura Starcommodity Index-Zertifikat Ruhig schlafen dank RICI und RPM |
| Rohstoffe entwickeln sich mehr und mehr zu einem Trend-Investment. War das Thema zunächst fest in Händen von Goldman Sachs, ABN Amro und Société Générale, so steigt nun mit Nomura erstmals eine japanische Bank in das Geschäft mit deutschen Privatanlegern ein. Klar, dass sich ein solcher Markteintritt nicht mit einem "Me too-Produkt" bestreiten lässt. Und so war die Geldanlage-Brief-Redaktion diesmal besonders gespannt. |
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Zins-Alternativen für Ihr Erspartes
Geldanlage-Brief −
Vorweg: Die Strategie der Japaner, Ihnen den Rohstoffmarkt zu erschließen, ist, zumindest bezogen auf den deutschen Markt, einmalig. Sie erinnert ein bisschen an einen Hedge Fonds. Basis des Starcommodity Index-Zertifikates (WKN A0E5LD) bilden nämlich gleich zwei Komponenten. Die eine kennen Sie sicher schon, wenn Sie den Namen Jim Rogers hören.
Jim's RICI bildet die Basis…
Richtig, es ist der Rogers International Commodity Index, kurz RICI. Anders als das Gros der Rohstoffindizes bildet er die Rohstoffmärkte mit derzeit 35 Komponenten am umfassendsten ab. Er enthält auch bislang für Privatanleger nicht direkt investierbare Güter wie etwa Reis, Wolle, Palmöl, Gerste und Seide. Das Wichtigste jedoch: Der RICI orientiert sich am tatsächlichen Verbrauch auf dem Weltmarkt. Da sich dieser ständig ändert, passt das Indexkomitee um Jim Rogers die Gewichtungen alle zwölf Monate den Gegebenheiten an. Lohn der regelmäßig wiederkehrenden Mühe ist eine im Vergleich zu anderen Rohstoffbarometern bessere Performance: Rückgerechnet bis 1998 schaffte RICI ein Plus von gut zweihundert Prozent. Damit ließ er alles, was im Commodity-Sektor Rang und Namen hat(te), weit hinter sich, den volatilen Goldman Sachs Commodity Index (GSCI) ebenso wie den ehedem viel beachteten Commodity Research Bureau Index (CRB).
… und erhält mit RPM eine Veredelung
Nomura setzt dennoch nicht ausschließlich auf RICI. Nach dem Motto "So viel Rogers wie möglich, so wenig Risiko wie nötig", mischen die Japaner anfänglich nur gut fünfzig Prozent RICI ins Depot. Den Rest - und hier kommt nun die eingangs erwähnte Hedge Fonds-Komponente ins Spiel - besorgt die Risk and Portfolio Management AB (RPM) in Stockholm. Geldanlage-Brief-Leser wissen, worum es dabei geht: Der Spezialist für Global Macro- und CTA-Strategien steht immer dann Pate, wenn es um Risikoreduktion im Gesamtportfolio geht. So bereits beim StarHedge AS-Zertifikat der Commerzbank. Und so auch nun bei Nomura. Ziel der Ergänzung um Future-Strategien: Sie sollen Verluste, die es freilich auch im erfolgreichen RICI-Index geben kann, abmildern.
Geringeres Risiko bei (fast) gleicher Performance
In der Rückrechnung von August 1998 bis Mai 2005 hätten die Stockholmer Schwankungen um 25 Prozent geglättet und Einbußen im Schnitt um ein Drittel verringert. Als Preis für die ruhigen Nächte schnitt die Komponente allerdings Performance-Spitzen bei 94 Prozent ab.
Aufs Jahr heruntergebrochen hätte RICI demnach im Schnitt 15,4 Prozent erzielt, der um RPM ergänzte Starcommodity Index "nur" 14,4 Prozent. Deutlicher der Unterschied in punkto ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 12/2005 (pdf, 293 kB), erschienen am 01.07.2005.
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