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DrKW Security- und Data Storage-Zertifikat
Mit Sicherheit Gewinne erzielen

Erst Quantität, dann Qualität - so lassen sich die Trends der IT-Industrie beschreiben. Ging es in den Neunzigern um den Aufbau leistungsfähiger Netze, folgt nun deren qualitative Absicherung gegen Gefahren von Außen. IT-Sicherheit gilt daher zurecht als Wachstumsmarkt. Mit einem neuen Zertifikat können Sie sich erstmals direkt in diesen Markt einklinken.
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Geldanlage-Brief − Die Ersten, denen das Auswärtige Amt einen Blick in die Zukunft gewährte, waren Nigerianer. Wollten sie in 2004 ein Langfristig-Visum für Deutschland beantragen, mussten sie gleich zwei Erkennungsmethoden über sich ergehen lassen: die elektronische Gesichtserkennung und den Scan ihrer Fingerabdrücke. Ergebnis: Vierzig Prozent fielen durch. Das System bemerkte, dass sie zuvor schon mit anderem Pass in der Botschaft waren. Nigeria war nur der Probelauf. Demnächst will Fischer den Massenbetrieb testen lassen. Erster Einsatz des Elektronenhirns: die Botschaft in Manila.

Weltweites Aufrüsten, einträgliche Anschlussgeschäfte
In Deutschland finden Sie nicht den einzigen Staat, der den Einsatz biometrischer Erkennungsmethoden vorantreibt. Weltweit rüsten Staaten wie Unternehmen elektronisch auf. Die US-Heimatschutzbehörde etwa lässt sich die Sicherheit der Bürger in diesem Jahr 37 Mrd. US-Dollar kosten. Identifikationssysteme in Form der zur Marktreife gelangten Biometrie sind dabei nur ein Mosaikstein umfassender Sicherheitskonzepte. Bedenken Sie: Unternehmen, die mit Anti-Viren-Software, Firewalls und Angriffsdetektoren ungebetene Gäste, Voyeure und Wirtschaftsspione vom Datenpool ihrer Kunden fernhalten wollen, bilden mittlerweile einen Milliardenmarkt.
Symantec etwa: Der Virenjäger legt beim Gewinn Jahr für Jahr zweistellig zu. Plus seit 2001: 380 Prozent. Die Einträglichkeit des Geschäftes erkennen Sie an einem einfachen Grund: Indem Unternehmen wie Symantec im Kampf gegen Hacker, die pro Jahr 10.000 neue Viren und Würmer kreieren, permanent Updates vorhalten müssen, generieren sie mit fast jedem Kunden lukrative Anschlussgeschäfte. Das macht IT-Sicherheit zum wachstumsträchtigsten Segment der Branche.

Wechselnde Zugpferde, schwierige Aktienauswahl
Die meisten Anbieter kommen aus den USA. Vielfach sind es kleinere Firmen, die sich Innovationen anschicken, die von Umbrüchen gekennzeichnete Branche jeweils aufs Neue umzukrempeln. Umso schwieriger für Sie die Aktienauswahl.
Das muss sich wohl auch Engelbert Hörmannsdorfer gesagt haben, als er die Marktlücke erkannte: Weil ein breites Investment in den Nasdaq 100-Index keinen Sinn macht, um an Spezial-Trends zu partizipieren und nicht in jedem ein IT-Profi schlummert, konzipierte der IT-Experte mit der Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) ein Zertifikat, das zehn aussichtsreiche Player des Marktes für Sie herauspickt und bündelt.

Best Of der Branche im Bundle
Das Ganze nennt sich BetaFaktor Security-Zertifikat (WKN DR0FN2), und basiert auf einer strengen Titel-Allokation mit halbjährlichem Update: In den Korb kommt nur, wer schwarze Zahlen schreibt oder sie im laufenden Jahr erwarten lässt. Um die Abhängigkeit von Modetrends im Consumer-Markt zu reduzieren, sollen die Unternehmen zudem mindestens die Hälfte ihrer Umsätze im Profi-Bereich erzielen ("Business to Business"). Das Zertifikat berücksichtigt zwar "überwiegend Marktführer", mischt aber auch Werte der zweiten Reihe bei. Wer den Sprung in den Korb schaffte, teilt Ihnen Hörmannsdorfer regelmäßig in Quartalsberichten mit. Vom Start weg mit dabei: die Anti-Viren-Spezialisten Symantec, Trend Micro und Computerlinks. Daneben: Die Hoflieferanten der US-Regierung Identix und Viisage Technology (beide Biometrie), Smartcard-Produzent Gemplus sowie Taser International - Hersteller der populären Elektroschock-Pistolen. Was Sie mit diesen Werten zumindest in der Vergangenheit verdienen konnten, zeigt Ihnen die Rückrechnung: Seit 2002 hätte Ihnen der Korb ein Plus von zweihundert Prozent beschert, wohingegen der Nasdaq 100 nur stagnierte.

Zum Sicherheitspaket noch ein Speicherpaket
Zeitgleich begeben DrKW und Hörmannsdorfer ein zweites Zertifikat, das sich einem weiteren Trend verschrieben hat: der Organisation der Datenflut. Der Ansatzpunkt des ebenso zehn Werte umfassenden, ebenso halbjährlich überprüften und nach denselben Kriterien anlegenden Data-Storage-Zertifikates (WKN DR0FN3): Unternehmen hantieren mit immer größer werdenden Datenbeständen, deren Volumen sich jedes Jahr verdoppelt. Damit nicht genug, verpflichtet sie der Gesetzgeber auch dann noch zur Aufbewahrung, wenn die Bestände bereits zu wertlosem Ballast degeneriert sind. Ob mit oder ohne Gesetz: Sie können sich vorstellen, dass im so entstandenen Dickicht nur durchsteigt, wer seine Daten sinnvoll strukturiert. Mit dem Setup eines neuen Backup-Servers ist es da nicht getan: Erstens, weil Anbieter wegen ständig fallender Speicherpreise daran kaum verdienen. Zweitens, weil dem Kunden durch bloßes Mehr an Speicher selten geholfen ist. Gefragt sind intelligente Dokumenten-Management-Systeme. Als Vorstufe zu relationalen Datenbanken á la Oracle zeigen sie Querverbindungen in den Daten auf und sorgen so für maximalen Durchblick.
In Hörmannsdorfers "Speicherkorb" finden Sie die gesamte Wertschöpfung: begonnen mit Anlagenbauer Singulus, über Hardwarespezialist Adaptec, den globalen "Grand Senior" EMC bis hin zu Spezialtiteln wie StorageTek - Anbieter von Tape-Systemen und tätig im margenstarken Beratungsgeschäft.
Im Unterschied zum Security-Papier entwickelten sich die Werte in der Rückrechnung signifikant schwächer. Sie schafften seit 2002 ein Plus von fünfzig Prozent.

Fazit: Zwei Endlos-Papiere, die es so noch nicht gab. Lassen Sie dennoch nicht das Los entscheiden, welchem Papier Sie den Vorzug geben. Wir entscheiden uns klar für ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 15/2005 (pdf, 244 kB), erschienen am 12.08.2005.

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