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Private Equity
Investieren Sie in die Microsoft von Morgen!

Es muss nicht immer die Börse sein. Im Gegenteil: Wenn Sie Ihrem Depot auch andere Anlageformen beimischen, bringen Sie meist nicht nur Ihre Rendite voran, sondern senken gleichzeitig auch Ihr Anlagerisiko.
Besonders attraktiv, weil über lange Zeiträume signifikant rentabler als Aktien: der Private Equity-Markt.
Apple, Nokia oder Intel?
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Geldanlage-Brief − Worum es dabei geht, wissen Sie als Geldanlage-Brief-Leser freilich nicht erst seit gestern. Bereits im Geldanlage-Brief 06/2005 hatten wir Ihnen das Konzept erläutert: Private Equity-Investoren werben von Ihnen und anderen Anlegern Kapital ein, bündeln es und investieren in nicht börsennotierte Unternehmen. Mit unterschiedlichem Ansatz: Einige greifen Start Up-Companys unter die Arme, andere begleiten die Expansion gewachsener Unternehmen, wieder andere haben sich auf Ausgliederung oder Übernahme von Unternehmensteilen spezialisiert. Ziel so oder so: der profitable Verkauf des Investments, üblicherweise nach fünf bis zehn Jahren. Oft im Wege eines Börsenganges.

Basis steiler Börsenkarrieren
Vielleicht gehören ja auch Sie zu den Aktionären ehemals durch Private Equity groß gewordener Unternehmen. Beispiele finden Sie jedenfalls viele. Sie heißen Amazon, Google, Intel. Oder auch: Wincor Nixdorf und Premiere. Ohne Unterstützung durch privates Beteiligungskapital gäbe es die Unternehmen in ihrer heutigen Form, ihrem Börsenwert und ihrer vielfach beeindruckenden Kursentwicklung schlicht nicht. Und im Fall Premiere würde wohl statt der ersten schwarzen Zahlen nur noch eine Aktennotiz beim Insolvenzgericht von den PayTV-Aktivitäten in Deutschlanden künden.

Mindestanlage schrumpft
Sich an den "Google's von Morgen" zu beteiligen, war bis vor fünf Jahren Großinvestoren vorbehalten. Mindestanlage in der Regel: eine Million Euro aufwärts. Umso erfreulicher, dass sich nun mit der ABN Amro die erste Bank bequemt, das interessante Thema auch schmaleren Geldbörsen zugänglich zu machen. Lassen Sie sich von dem sperrigen Produktnamen LPX Private-Equity Open End Zertifikat (WKN ABN93H) daher bitte nicht den Blick verstellen. Das Produkt ist nicht nur ein Meilenstein für die Branche, sondern auch für Sie als Anleger jede Beschäftigung wert.

Erste Branchenbarometer verfügbar
LPX steht für die LPX GmbH, Basel. In Kooperation mit Finanzwissenschaftlern um Prof. Dr. Heinz Zimmermann von der Uni Basel hat sie die ersten Branchenindizes für den Private Equity-Markt aus der Taufe gehoben. Das Unternehmen beobachtet rund 300 börsennotierte Private Equity-Gesellschaften, von denen sie die fünfzig größten und liquidesten im LPX 50 Index bündelt. Daraus destillieren die Baseler wiederum halbjährlich die 15 führenden Beteiligungsgesellschaften. Das so entstandene Konzentrat heißt LPX Major Market-Index, steht für Börsenwerte von rund 30 Mrd. Euro und zugleich für mehr als 1.000 Direktinvestitionen in Unternehmen. Bei ABN Amro ist es zudem Grundlage für das erste Private Equity-Zertifikat, das Sie seit dem 3. August über die Börse kaufen können.
Besonderheit des LPX Major Market-Index: Er ist kein Kurs-, sondern ein Performance-Barometer. Das heißt: In seine Berechnung fließen auch Dividendenzahlungen der Private Equity-Gesellschaften ein. Zwar nicht in Gänze, sondern nur zu 75 Prozent. Doch verglichen mit dem Gros der Zertifikate anderer Bereiche, bei denen vielfach Kursindizes als Basiswert herhalten, bietet Ihnen das LPX-Papier somit schon rein markttechnisch einen kleinen Rendite-Vorsprung. Das relativiert auch die auf den ersten Blick hohen Gebühren von 1,65 Prozent pro Jahr fürs Management

Renditekönig "Buy Out"
Wenn Sie noch fokussierter investieren möchten, werden Sie unterdessen aktuell wieder bei Nordcapital fündig. Das Emissionshaus öffnete vor geraumer Zeit das Zeichnungsfenster für den neuen Private Equity V-Fonds. Die Besonderheit der als Kommanditbeteiligung angelegten Offerte: Die Hamburger konzentrieren sich ausschließlich auf das Subsegment Buy Out. Das nicht ohne Grund.
Der Buy Out-Bereich lieferte Ihnen in der Vergangenheit die mit Abstand höchsten Renditen. Anders als bei der Frühphasen-Finanzierung zielen Buy Out-Spezialisten auf die mehrheitliche Beteiligung an gestandenen Unternehmen. Entsprechend gering das Risiko von Fehlinvestitionen. Ziel der Investoren ist weniger, den Unternehmenswert zu steigern, als vielmehr anteilig an den meist hohen Gewinnen der Unternehmen zu partizipieren. Welche Chancen Ihnen der Spezialmarkt Buy Out bietet, haben wir Ihnen detailliert im Geldanlage-Brief 06/2005 dargelegt.

Best of Buy Out
Das Dachfondskonzept und die Vorzüge, die Sie daher bereits vom Vorgängerfonds kennen, gelten auch für das neue Produkt: Nordcapital beteiligt Sie am Who is Who der Branche. Von den 26,6 Mio. Euro, die die Hamburger bis zur Schließung des Fonds einwerben wollen, investieren sie je 10 Mio. Euro in den KKR European Fund II und in den Candover Fund 2005. Weitere 5 Mio. Euro fließen in den Fonds Apax Europe VI. Der Restbetrag geht auf das Konto Konzeption und Verwaltung. Die drei Fonds zählen zum Besten, was die Private Equity-Branche derzeit aufzubieten hat. Sie sind quasi ständige Mitglieder in den oberen 25 Prozent ("Top Quartile").
Nordcapital plant mit einer Fondslaufzeit bis Ende 2016. Das ist das Zeitmaß, das es zum langfristigen Investieren braucht. Rückflüsse kann es aber schon deutlich früher geben. Ein Beispiel: Der Nordcapital Private Equity Fonds I, geschlossen Ende 2001, schüttete bis heute schon 13,5 Prozent aus. Kalkulieren Sie aber bitte dennoch mindestens sechs bis acht Jahre ein.

Fazit: Eine hochinteressante Branche, die von immer mehr Anlegern entdeckt wird. Allein im zweiten Quartal wuchs das Volumen der Branche in Europa um vierzig Prozent. Stand nun: fast 34 Mrd. Euro.
Welchen der beiden Marktzugänge Sie wählen, hängt in erster Linie von ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 17/2005 (pdf, 256 kB), erschienen am 09.09.2005.

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