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Citigroup Absolute Equity Hedgefonds-Zertifikat
Bitte vormerken: Absolute Equity Hedgefonds-Zertifikat

Gerade für Hedgefonds gilt: Viele Köche verderben oft den Brei. Weil viele Gesellschaften auf Dutzende Manager und Investment-Stile setzen, können sie zwar mit unschlagbar geringen Schwankungen prunken. Doch in punkto Rendite scheidet manches Vehikel kaum besser als ein Sparbuch ab.
Geldanlage-Brief − Weniger ist mehr, sagt sich darum jetzt die Citigroup. Und wählt für ihr neues Absolute Equity Hedgefonds-Zertifikat (WKN CG0EBC) genau drei Strategien, je für einen Markt: Goldman Sachs Japanese Strategy, Ascend U.S. Strategy und GLG European Strategy. Jede fließt zu je einem Drittel in die Berechnung des Citigroup Absolute Equity-Index ein. Die Laufzeit ist auf zehn Jahre anlegt. Um auszuschließen, dass der Index während dieser Zeit von einer einzelnen Strategie dominiert wird, setzen die Banker die Gewichtung jeder Komponente Jahr für Jahr auf ein Drittel zurück.

Zuversichtlich stimmt vor allem: Die Strategien sollen sich in ihrer Ausrichtung an bereits existierenden Hedgefonds orientieren. Die Namen, die die Citigroup nennt, beeindrucken: GLG European Long/Short, Ascend Offshore und Goldman Sachs Japan Quantitative Equity Neutraler Markt. Alle drei erzielen seit Jahren Renditen ohne Rücksetzer zwischen 6,9 bis 10,4 Prozent pro Jahr. Und das bei Schwankungen von gut vier bis knapp sieben Prozent. So gesehen: gute Aussichten für das Hedgefonds-Papier. Doch es gibt einen Bruch zwischen den existierenden Fonds und den geplanten Neuen: Für das Zertifikat wollen die Citigroup-Banker ihre Manager an die kurze Leine nehmen. Sie dürfen nur in zuvor bestimmte Produkte, Branchen und Regionen investieren. Auch dürfen sie festgelegte Kredithebel nicht vergrößern. Das Ganze nennt sich Managed Account und soll mehr Transparenz und Kontrolle bringen.

Fazit: Eine sauber arrangierte und zudem noch weithin währungsgesicherte Zusammenstellung zwar. Wie allerdings Erfahrungen zeigen, ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 23/2005 (pdf, 215 kB), erschienen am 02.12.2005.

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