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Archiv > Börse > Zertifikate > ABN Amro Alpha-Index |
ABN Amro Alpha-Index So polieren Sie mit geschicktem Timing Ihre Performance auf |
| An der Statistik gibt es nichts zu Deuteln: Jahr für Jahr schafft es jeweils nur eine kleine Zahl von Fondsmanagern, ihre Benchmark zu übertreffen. Handelssysteme, die besser als der Index abschneiden, gehören daher seit jeher zu den am heißesten diskutierten Themen. So die Dividendenstrategie, bei der Sie in die ausschüttungsfreudigsten Unternehmen investieren, so auch streng gehütete Handelssysteme vom Schlage Global XL (vgl. Geldanlage-Brief 19/2005). Seit geraumer Zeit gibt es einen weiteren, wie sich zeigt, äußerst Erfolg versprechenden Ansatz. |
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Geldanlage-Brief −
In einer groß angelegten Marktuntersuchung analysierte die niederländische Bank ABN Amro die Zeitreihen von Aktienindizes, taggenau und teils zurück bis ins Jahr 1910. Ihre Frage: Verbergen sich in den Datenreihen Muster, Auffälligkeiten und Besonderheiten, durch deren Nutzung Anleger mehr als nur die Marktrendite erzielen können?
Resultat: ABN Amro fand gleich zwei viel versprechende Auffälligkeiten, die zur Umsetzung in eine Handelsstrategie einladen: Sowohl der Monatswechsel als auch die Zeit vor und nach Feiertagen versprechen in der Regel signifikant höhere Renditen. Wer nur in diesen Zeiten investiert und sein Kapital ansonsten im Geldmarkt parkt, übertrifft mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur die Benchmark, sondern geht auch geringere Risiken als bei einem Dauerinvestment ein.
Beachtliche Überrenditen bei Dax und S&P 500
Beispiel S&P 500: Wer in den vergangenen 80 Jahren in den marktbreiten US-Aktienindex dauerhaft investiert gewesen wäre, hätte pro Jahr eine Rendite von 6,9 Prozent erzielt. Wenn Sie dagegen jeweils einen Handelstag vor Monatsende kaufen und vier Handelstage nach Monatsanfang wieder verkaufen, und dieselbe Strategie ebenso auf Feiertage anwenden, liegt Ihre Rendite mit 11,8 Prozent fast doppelt so hoch. Ein beachtliches Ergebnis.
Eindrucksvoll auch die Anwendung auf den Dax, die ABN Amro bis 1985 simulierte: Hier warf die Strategie 16,3 Prozent ab, wogegen dem Dax selbst eine Rendite von "nur" neun Prozent pro Jahr gelang. Gleichzeitig sank die Schwankungs-Intensität von knapp 23 Prozent (Dauerinvestment) auf gut zwölf Prozent (Teilzeit-Investment).
Hohe Alpha-Renditen sind keine Hexerei
Die Gründe des jeweils hohen "Alpha", wie Experten Erträge oberhalb der Benchmark-Rendite nennen, sind durchaus keine Hexerei, noch sind sie die Addition von Zufälligkeiten: Vor Feiertagen stellen professionelle Investoren, die zuvor mit geliehenen Aktien auf sinkende Kurse spekuliert haben, ihre Position durch Kauf und Rückgabe der Papiere glatt, um das Risiko nicht durch die Feiertage tragen zu müssen. Und im Fall des Monatswechsels sind es vornehmlich die Pensionskassen und Investmentfonds, deren Käufe allein deshalb die Märkte bewegen, weil sich ihre Investment-Entscheidungen oft an der kalendarischen Taktung des Jahres orientieren.
ABN Amro widmet jeder Strategie ein Zertifikat
Für Privatanleger stellt sich nun aber die Frage nach der Umsetzbarkeit einer solchen Strategie. Wenn Sie den Alpha-Ansatz selbst nachbilden wollen, müssen Sie freilich Ihre Transaktionskosten abziehen. Unter dem Strich dürfte die zuvor glänzende Rendite-Rechnung daher um einiges nüchterner ausfallen. Da trifft es sich gut, dass ABN Amro für jede einzelne Strategie je ein (Alpha)-Zertifikat geschnürt hat, dessen Kosten mit einer Managementgebühr von einem Prozent p.a. durchaus das Prädikat konkurrenzlos günstig verdienen. Zur Verfügung stehen Ihnen 15 Zertifikate. Begonnen mit dem niederländischen Aktienindex AEX, über den Dax (WKN ABN2GB), Hang Seng und Nikkei bis hin zum marktbreiten amerikanischen Börsenbarometer S&P 500 (WKN ABN2GF).
Fazit: Besonders gut gefallen uns die Alpha-Strategien auf den deutschen und den amerikanischen Aktienmarkt. Das Alpha-Papier auf den EuroStoxx50 würden wir ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 01/2006 (pdf, 221 kB), erschienen am 20.01.2006.
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