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Archiv > Börse > Fonds > Loys Global MasterHedge |
Loys Global MasterHedge Von diesem Hedge-Fonds dürfen Sie eine gute Performance erwarten |
| Still ist es um Hedge-Fonds geworden. Zu Unrecht: Der Tremont Hedge Fund-Index, Referenz-Barometer der Branche, weist seit April 2005 ein Plus von mehr als 20 Prozent auf. Jetzt steigt auch die Vermögensverwaltung Loys in den Markt ein. Mit einem vielfach ausgezeichneten Fondsmanager. |
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Geldanlage-Brief −
Streng genommen ist der Loys Global MH (WKN A0H08U) vorerst nur auf dem Papier ein Hedge-Fonds. Um das zu verstehen, müssen Sie den Kopf hinter dem Produkt kennen: Dr. Christoph Bruns. Bruns arbeitete von 1994 bis 2002 als Fondsmanager bei Union Investment als Chef des Aktien-Teams. Seine Ergebnisse zählten zu den besten der Welt. Für die Performance erhielt er 1999 den Micropal Award in der Kategorie "bester internationaler Aktienfonds". 2002 verließ Bruns Union Investment, sammelte Hedge-Fonds-Erfahrung beim US-Anbieter Acacia Capital und stieg Anfang 2005 bei der Oldenburger Vermögensverwaltung Loys als Teilhaber ein.
In den Spuren von Warren Buffet unterwegs
Seitdem verantwortet er bei Loys den Aktienfonds Loys Global (WKN 926229). Mit einem Plus von fast 28 Prozent in 2005 verhalf er dem Fonds zu einem beachtlichen Comeback. Und das, obwohl Bruns von Öltiteln die Finger ließ und bis zu 30 Prozent Cash vorhielt. Sein Rezept: Er schwimmt nicht mit der Masse. "High-Beta-Titel", also solche, die nur dann gut laufen, wenn die Börse insgesamt steigt, meidet er eher. Stattdessen sucht Dr. Bruns mit einem eigenen Modell gezielt nach unterbewerteten Titeln. Er prüft deren Vermögensverhältnisse und analysiert die (künftige) Einnahme-Situation, mit besonderem Blick auf den Cashflow. Gekauft wird nur, wenn das Unternehmen mit einem deutlichen Abschlag zum fairen Wert zu haben ist. Ein Ansatz, der an Warren Buffets Value-Strategie erinnert, auf die wir Sie schon im Geldanlage-Brief 25/2004 aufmerksam gemacht hatten.
Mehr Spielraum als klassische Aktienfonds
Bislang allerdings waren Bruns dabei oft die Hände gebunden. Nach den Beschränkungen des Investmentgesetzes dürfen auf Wertpapiere desselben Ausstellers maximal fünf Prozent des Fondsvermögens entfallen. In Ausnahmefällen genehmigt der Gesetzgeber auch zehn Prozent. Bei einem Hedge-Fonds ist das anders: Hier bekommt der Fondsmanager freie Hand, das umzusetzen, was ökonomisch ratsam erscheint - ohne Einschränkungen. Deshalb riefen die Oldenburger den Loys Global MH ins Leben.
Hoch konzentrierte, eher konservative Strategie
Streng genommen ist der Global MasterHedge daher ein Konzentrat des bisherigen, klassischen Aktienfonds von Loys: In punkto Streuung strebt Bruns ein Universum von etwa zwölf Werten an. Gewicht jeweils: um die acht Prozent. Mit mindestens achtzig Prozent des Fondsvermögens verfolgt der 38-jährige eine eher konservative "Long-Strategie". Heißt: Er setzt auf steigende Notierungen. Sofern es die Situation erfordert, kann Bruns allerdings aber auch den Bär geben und bei überbewerteten Titeln mit gezielten Leer-Verkäufen ("Short-Strategie") auf fallende Kurse setzen.
Produkt mit fairer Kostenstruktur
Die Kostenstruktur des Masterhedge ist so angelegt, dass die Kasse bei Loys nur dann richtig klingelt, wenn es tatsächlich etwas zu Feiern gibt: Sie zahlen neben der Management-Gebühr von 1,85 Prozent pro Jahr eine Erfolgsbeteiligung von 15 Prozent - fällig jeweils nur nach Erreichen neuer Höchststände ("High-Water-Mark").
Fazit: Das Produkt basiert auf einem erprobten Vorläufer und einem erfahrenen Manager. Vor allem aber ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 08/2006 (pdf, 168 kB), erschienen am 28.04.2006.
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