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HSBC AlphaScreen Europe
Spannende Jagd nach Alpha-Renditen

Besser als die Benchmark: Wer träumt nicht davon, mit seiner Aktienauswahl regelmäßig die Benchmark zu überrunden? Heißt: Abschwungphasen weitgehend auszusparen und in der Hausse überdurchschnittlich verdienen.
Geldanlage-Brief − In diesem Kontext hatten wir Sie mehrfach auf die Überlegenheit der Dividenden-Strategie hingewiesen: Jeweils zu Jahresbeginn investieren Sie (zu gleichen Teilen) in die Aktien mit der - relativ zum Kurs - höchsten Ausschüttung und halten mechanisch zwölf Monate lang an der Auswahl fest - bis zur erneuten Aktualisierung. Damit sollten Sie bei hoher Wahrscheinlichkeit besser als der Gesamtmarkt abschneiden, wie Sie etwa am Erfolg des Dax Top Ten-Papier sehen (vgl. Geldanlage-Brief 03/2004).

Dividenden-Strategien sind gut, aber nicht perfekt
Die Sache hat nur einen Schönheitsfehler: In Ihre Auswahl mischen sich regelmäßig auch Unternehmen, deren hohe Dividende als Eintagsfliege daherkommt, beispielsweise in Form einer Sonder-Ausschüttung, womöglich sogar noch aus der Substanz gezahlt. Oder, zweiter Fall: Die Ausschüttung fällt allein deshalb so hoch aus, weil der Kurs zuvor stark gefallen war.

Die 30 besten Euroland-Aktien, ausgewählt anhand von 7 Kennziffern
Was liegt also näher, als die Kriterien zu verfeinern und um weitere Kennziffern zu ergänzen? Etwa um das Gewinnwachstum oder auch die Häufigkeit positiver Gewinnrevisionen. HSBSC macht genau das: Für die Geldanlage institutioneller Kunden analysieren die Banker alle Werte des Stoxx 600 nach nicht weniger als sieben Kriterien. Neben der Dividenden-Rendite schauen sie ebenso aufs Kurs-Gewinn- und Kurs-Buchwert-Verhältnis sowie auf die Marge des Unternehmens. Daneben nehmen sie die Gewinnrevisionen von Analysten unter die Lupe, ziehen die Gewinnprojektionen für die nächsten drei Jahre heran und berücksichtigen sogar deren Verteilung.

Hohes Alpha, sowohl in der Rückrechnung als auch live
Das Ziel des Kennziffernbündels (über dessen genaue Verkettung sich HSBC aus verständlichen Gründen ausschweigt): Die Kunden sollen jederzeit in die dreißig aussichtsreichsten europäischen Unternehmen investiert sein. Was tatsächlich auch gelingt: Die regelbasierte Allokation ist zwar erst seit 2004 im Einsatz, zeigt aber schon in der Rückrechnung bis ins Jahr 2000 beachtliche Qualitäten. Demnach konnte sie den Stoxx 600 bei etwa gleicher Volatilität in jedem Jahr überrunden und vor allem auch in der Baisse von 2000 bis 2003 mit signifikanten Überrenditen zwischen 13 und 27 Prozent glänzen. Per Saldo: Während der Stoxx 600 selbst heute noch unter dem Niveau aus dem Jahr 2000 klebt, generierten die "AlphaScreener" einen Wertzuwachs von mehr als 70 Prozent - nach Kosten. Ihr selbst auferlegtes Ziel einer "deutlichen Outperformance gegenüber dem Stoxx 600" haben die Banker folglich mit Bravour erreicht.

Strategie fortan auch als Fonds handelbar
Dabei freut es natürlich, dass Sie fortan nicht Allianz oder Münchener Rück heißen müssen, um vom AlphaScreen-Konzept profitieren zu können. Seit dem 18. April gibt es die Börsenstrategie unter dem Namen HSBC Trinkaus AlphaScreen auch als Aktienfonds (WKN A0JDCJ). Die Kosten sind allerdings nicht von Pappe: Neben einem Agio von bis zu 5 Prozent und einer jährlichen Management-Gebühr von 1,3 Prozent zahlen Sie eine Erfolgsgebühr, die es in sich hat: Sie beläuft sich auf 20 Prozent der im Vergleich zur Benchmark erreichten Überrendite. Wobei - und das ist das eigentliche Ärgernis - eventuell in Vorjahren erlittene Einbußen bei der Berechnung keinerlei Berücksichtigung finden.

Fazit: Der Selektions-Mechanismus "Growth at a reasonable Price" anhand eines solch' detaillierten Kriterien-Kataloges erhält von uns das Prädikat ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 10/2006 (pdf, 243 kB), erschienen am 24.05.2006.

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