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Archiv > Börse > Fonds > DWS Fund World Risk-Master |
DWS Fund World Risk-Master Dieser Fonds passt in keine Schublade |
| Lassen Sie uns heute einmal eine Gesamtrechnung aufmachen. Sagen wir, über die vergangenen zehn Jahre: Sie sichten Ihre Depotauszüge aus dem Jahr 1996 und vergleichen sie mit denen von heute. Das Ergebnis dürfte nicht das schlechteste sein. Doch nun stellen Sie sich vor, Sie hätten die Baisse 2000 bis 2002 komplett ausgespart. Sie rechnen also die Problemjahre heraus... und gelangen zu einem erheblich besseren Ergebnis. |
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Geldanlage-Brief −
Sicher: Im Nachhinein bringen Ihnen Rechnungen dieser Art keinen Cent. Sie zeigen aber, wie lohnend es ist, sich vor Korrekturen und Kursstürzen zu schützen. Noch dazu, wenn Sie sich eher zu den weniger risikobereiten Anlegern rechnen. Genau diese Strategie, nämlich Krisen im eigenen Depot um jeden Preis zu vermeiden, hat nun ein Fonds zur Strategie erhoben: der DWS Fund World Risk-Master (WKN A0H0S0). Es ist der erste Fonds seiner Art. Ziel des noch frischen, im Juni aufgelegten Produktes unter der Regie von Fondsmanagerin Barbara Rega: Er soll Ihnen in kritischen Börsenphasen eine stabile Wertentwicklung bieten und in steigenden oder leicht fallenden Märkten Renditen oberhalb des Rentenmarktes erzielen.
Sieben krisenresistente Märkte
Dazu setzen die "Risk-Master" der DWS auf sieben als hochgradig krisenresistent geltende Märkte: Sie investieren in den Schweizer Geldmarkt, erwerben daneben (über Rentenfonds) auf Euro und Schweizer Franken lautende Anleihen bester Bonität und setzen auf inflationsgeschützte Bonds. Die gesamte Klaviatur des Rentenmarktes also. Zusammen rund siebzig Prozent des Fondsvolumens. Den an hundert fehlenden Rest investiert die DWS schließlich in eine Zertifikate-Komponente, bestehend aus Edelmetall- sowie Energie- und Immobilien-Papieren.
Dynamische Gewichte
Sofern es die Börsenlage erfordert, kann die DWS die Gewichte allerdings auch deutlich verschieben. Dabei gilt: Das Gewicht einer einzelnen Anlageklasse muss jeweils zwischen 5 und 40 Prozent und das der Fondskomponente in Gänze immer im Bereich von 65 bis 85 Prozent liegen.
Die Kosten der breiten, teils über Fonds, teils über Zertifikate realisierten Streuung sind auf den ersten Blick gering: Sie zahlen ein Agio von bis zu drei Prozent und eine "All-in-fee" von 1,1 Prozent pro Jahr. Hinzu kommen allerdings noch die Gebühren-Zurechnungen innerhalb des Dachfonds, deren Höhe sich nach den erworbenen Fonds und Zertifikaten bemisst.
Fazit: Uns gefällt der Ansatz der DWS vor allem deshalb, weil er ein absolutes Novum ist. Der DWS Fund World Risk-Master ist weder ein klassischer Garantiefonds, noch ein echter Dachfonds. Ein Wachstumsfonds ist er auch nicht. Er passt in keine Schublade. Gerade deshalb ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 15/2006 (pdf, 220 kB), erschienen am 04.08.2006.
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