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Lloyd Flottenfonds X
So profitieren Sie vom Fortbestand der Tonnagesteuer

2006 wird das Jahr der Neuausrichtung in die Geschichte der Geschlossenen Fonds eingehen", schreibt das Research-Haus Scope Media. Zumal: Die Möglichkeiten von Verlustzuweisungen sind weitestgehend abgeschafft. Ein Objekt bietet allerdings nach wie vor hohe steuerliche Anreize: das Containerschiff.
Geldanlage-Brief − Wenn Sie sich an einem Frachter beteiligen, genießen Sie bei vielen Initiatoren auch weiterhin die Vorteile der günstigen Tonnagesteuer, bei der der steuerliche Gewinn pauschal nach der Schiffsgröße ermittelt wird. Somit realisieren Sie quasi steuerfreie Ausschüttungen - in einem Markt, der wie kaum ein zweiter vom wachsenden Welthandel profitiert.
Doch wie findet man einen aussichtsreichen Fonds? Unser Ratschlag: Schauen Sie sich bitte ausschließlich unter den großen Anbietern um. Je länger deren Erfolgsbilanz und je höher deren platziertes Volumen, umso höher ist in aller Regel die Chance, dass der Initiator die prospektierten Renditen auch tatsächlich erreicht - oder überbietet.
Ein Flaggschiff unter den Initiatoren, wenn Sie so wollen, ist Lloyd Fonds. Das Unternehmen hat bislang 62 Schiffsfonds mit einem Gesamtvolumen von 2,6 Mrd. Euro initiiert und an 20.000 Anleger vertrieben. Unabhängige Rating-Agenturen stellen den Hamburgern dabei regelmäßig Bestnoten aus.

Der Flottenfonds X investiert in zwei Schiffe
Aktuell in der Zeichnung bei Lloyd: der Flottenfonds X. Er besteht aus zwei Containerschiff-Neubauten der Panamax-Klasse: die MS "Newark" mit 3.400 TEU, die bereits im Dezember vom Stapel laufen soll, sowie die MS "Miami" mit 5.100 TEU, die Lloyd im Januar 2008 übernehmen will. Beide Vollcontainer-Schiffe sind im Voraus fest für eine Laufzeit von mindestens acht Jahren verchartert: Die MS "Miami" geht für 31.875 US-Dollar pro Tag an A.P. Møller-Mærsk, die MS "Newark" für 25.950 US-Dollar am Tag an APL Bermuda - zwei Charterer, denen die unabhängige holländische Rating-Agentur Dynamar Spitzennoten erteilt.
Insgesamt will Lloyd 52,5 Mio. Euro bei Anlegern einwerben und überdies Fremdkapital im Volumen von zirka 78,5 Mio. Euro aufnehmen. Die Laufzeit liegt bei voraussichtlich 19 Jahren, wobei Lloyd von Beginn an für die Tonnagesteuer optieren möchte. Erste Auszahlungen des mit einer Mindestbeteiligung von 15.000 Euro konzipierten Fonds soll es ab 2007 geben.

Lloyd prospektiert Rückflüsse von gut 232.000 Euro
Die prospektierte Gesamtrechnung für Anleger mit höchster Steuer-Progression, der sich mit 100.000 Euro beteiligt, liest sich so: Sie zahlen inklusive Agio und gestaffelt über vier Termine 105.000 Euro ein. Aus dem laufenden Betrieb erhalten Sie 169.000 Euro, dazu bei Veräußerung der Schiffe einen anteiligen Erlös von 64.777 Euro. Abzüglich der Tonnagesteuer von 1.346 Euro errechnet sich unterm Strich ein Gesamtrückfluss von 232.431 Euro.

Fazit: Lloyd streut Ihr Kapital über zwei Schiffe unterschiedlicher Größe. Sie erhalten aufgrund der hohen Bonität der Charterer ein hohes Maß an Einnahmesicherheit. Kritisch wird es erst, wenn die Anschlusscharter zur Verhandlung ansteht. Für deren Höhe kalkuliert Lloyd mit Abschlägen von 5,6 beziehungsweise 7,5 Prozent. Inwiefern das ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 15/2006 (pdf, 220 kB), erschienen am 04.08.2006.

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