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LPG-Fonds
Mit LPG-Fonds profitieren Sie direkt vom wachsenden Welthandel

Das Wachstum des Welthandels. Wo könnte man es besser studieren, als im internationalen Schiffsverkehr? 400 Millionen Container schipperten die Reedereien im vorigen Jahr über die Weltmeere – doppelt so viel als noch im Jahr 2000. Mit dem Wachstum rücken nun auch Spezialschiffe ins Blickfeld der Investoren: Flüssiggas-Tanker.
Geldanlage-Brief − Immerhin: Auf sie entfallen inzwischen fast neun Prozent der weltweiten Tonnage. Wobei Sie zwischen zwei Technologien unterscheiden müssen: LPG- und LNG-Tanker. LNG steht für Liquefied Natural Gas und bezeichnet ein höchst aufwändiges Verfahren zum Transport von Erdgas. Das Gas wird auf minus 163° gekühlt und damit verflüssigt. Damit die Tanks beim Transport nicht bersten, müssen LNG-Tanker bestens isoliert sein. Nur wenige Werften beherrschen die nötige Präzisionsarbeit, die Schiffe sind teuer, ihr Bau langwierig und die Risiken für Anleger aufgrund sehr langer Fondslaufzeiten hoch.

LPG – die praktikablere Alternative
Interessanter ist das LPG-Verfahren: Liquefied Petroleum Gas-Tanker transportieren auf minus 48° gekühlte Gase, die bei der Raffinierung von Öl anfallen, in Deutschland auch als Flüssig- oder Autogas bekannt – mit steigenden Benzinpreisen eine günstige und umweltfreundliche Alternative. Der Markt: In 2005 transportierten LPG-Tanker 75,5 Millionen Tonnen Flüssiggas. 2009, so die Prognose von Analysten, sollen es gut 90 Millionen Tonnen sein.

MT „Queen Zenobia“ setzt auf kurze Charterverträge
Ein aktuelles Angebot aus dem LPG-Bereich ist das MT „Queen Zenobia“ der gleichnamigen Schifffahrtsgesellschaft. Der Tanker mittlerer Größe kann neben LP-Gas auch Ammoniak und petrochemische Gase aufnehmen. Das Schiff wurde 2002 von Namura Shipbuilding (Japan) gebaut und im März 2006 durch die Emittentin zum Preis von 61,75 Mio. US-Dollar übernommen. Seitdem erzielt es eine Charterrate von monatlich 0,9 Mio. US-Dollar. Da die Nachfrage nach Gas-Transporten beständig steigt, setzen die Verantwortlichen auf kurze Kontrakte und Einzelfahrten. So nehmen sie Preisanstiege im Chartermarkt zeitnah mit.

Gesamtausschüttung von 160 Prozent
Wenn Sie sich an dem Geschlossenen Fonds beteiligen möchten, müssen Sie gleichwohl auch selbst flüssig sein: Die Mindestbeteiligung liegt bei 25.000 Euro plus drei Prozent Agio, einzuzahlen in drei Tranchen. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre. Erste Ausschüttungen soll es in 2007 geben: Zunächst acht Prozent pro Jahr, dann ansteigend bis 14 Prozent pro Jahr. Die Gesamtausschüttung liegt bei 160 Prozent. Hinzu kommt der Verkaufserlös des Schiffes, wobei sämtliche Erträge lediglich der Tonnagesteuer unterliegen (vgl. Geldanlage-Brief 15/2006).

Fazit: Sie profitieren einerseits vom wachsenden Welthandel, andererseits von der steigenden Nachfrage nach alternativen Energien. Ein Emittenten-Risiko ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 17/2006 (pdf, 207 kB), erschienen am 01.09.2006.

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