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Archiv > Börse > Zertifikate > Credit Suisse Insider Strategy-Zertifikat |
Credit Suisse Insider Strategy-Zertifikat Völlig legal: So werden Sie Börsen-Insider |
| Welcher Anleger wünscht sich nicht, wenigstens ein Mal als erster im Bilde zu sein? Der Reiz: Wenn Sie schon heute wissen, wie morgen die Quartalszahlen der X AG ausfallen, besitzen Sie einen Informationsvorsprung von unschätzbarem Wert. Ein neues Zertifikat verfolgt nun genau dieses Ziel: Es bringt Sie näher an den Puls der Märkte. |
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Geldanlage-Brief −
Vorweg gilt es freilich mit einem Falschinterpretation aufzuräumen: Wer sein Insiderwissen in bare Münze umsetzt, steht quasi mit einem Bein im Gefängnis. Doch natürlich kann man keinem Vorstand oder Mitarbeiter verbieten, Aktien „seines“ Unternehmens zu handeln. An vielen Börsen gibt es daher eine Anzeigepflicht für so genannte Insider-Transaktionen, neudeutsch „Director's Dealings“ – in den USA bereits 1934 eingeführt. Das Schöne daran: Die Insider von heute sind gläsern. Jeder kann ihre Transaktionen einsehen, denn sie werden zeitnah publiziert, etwa bei EDGAR Online.
Ein Informationsvorsprung, den man nutzen kann
Das brachte die Credit Suisse auf eine Idee. Ihre Prämisse: Insider kennen die Geschäftslage „ihres“ Unternehmens meist sehr gut. Sie wissen, wie es um Aufträge und Gewinne bestellt ist. Als Anleger müsste man von ihnen daher einiges lernen können. Gesagt, getan, nahmen die Schweizer sämtliche Insider-Transaktionen unter die Lupe. Ergebnis ihrer Analyse von monatlich 10.000 „Director's Dealings“: Insider-Transaktionen sind besonders dann Erfolg versprechend, wenn sie vier Kriterien genügen: Der Insider sollte eine möglichst hohe Position im Unternehmen bekleiden. Die Richtung der Transaktion (Kauf oder Verkauf) muss in einem definierten Zeitfenster möglichst einheitlich und das Volumen hinreichend groß sein. Zudem sollte der Insider in der Vergangenheit erfolgreich agiert haben.
Die „Director's Dealings“ als Derivat
Im Ergebnis ihrer Analyse legen die Schweizer nun in jedem Quartal eine Liste von dreißig Small- und Midcaps vor, die als besonders chancenreich gelten und bestücken mit den darin enthaltenen Werten den Insider Strategy-Index. Der wiederum dient als Underlying für zwei bis zum 06.09.2011 laufende Zertifikate: ein Insider Strategy-Papier ohne Währungssicherung (WKN CS0AA0) und eine Quanto-Variante (WKN CS0AA1).
Rückrechnung überzeugt nur teils
Und da das Auswahlverfahren als rein quantitativer Prozess daherkommt, präsentieren Ihnen die Schweizer parallel zu den beiden Zertifikaten eine Rückrechnung: Sie reicht bis ins Jahr 2001 und weist für die Insider-Strategie ein Plus von rund fünfzig Prozent aus. Zum Vergleich: Der marktbreite S&P 500 schaffte seither nur ein laues Plus von kaum fünf Prozent.
Allerdings: Auf Euro-Basis nimmt sich das Ergebnis komplett anders aus. Da sich der Greenback in den vergangenen fünf Jahren zum Euro nahezu halbierte, endete Dollar-Variante im Nullsummen-Spiel.
Fazit: Aussichtsreiche Aktien anhand von Insider-Transaktionen zu identifizieren, ist nicht neu. Schon im Juni 2001 ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 18/2006 (pdf, 242 kB), erschienen am 15.09.2006.
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