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LBB Vietnam Opportunity und Deutsche Bank Vietnam Top-Select
Chancenreich: Investieren in Vietnam

Wer als Anleger an Asien denkt, meint häufig zuallererst das Reich der Mitte: China ist zum Synonym für den Asienanteil im Depot geworden. Dass das zu kurz greift, zeigt Ihnen indes der Blick nach Vietnam.
Geldanlage-Brief − Das 82-Millionen-Einwohner-Land mit der jüngsten Bevölkerung ganz Asiens hat sich vom Lebensmittel-Importeur zu einem der weltweit größten Exporteure von Pfeffer, Kaffee und Reis entwickelt. Von 2002 bis 2005 stiegen die Ausfuhren um 130 Prozent auf 32 Mrd. US-Dollar. Das Wachstum hält den Vergleich mit Chinas durchaus stand: Die Wirtschaft wächst seit Jahren um gut sieben Prozent. Folge der Investitionsfreude für den Aktienmarkt: Fünf Jahre nach Beginn des Aktienhandels steht der Leitindex VN, der im Juli 2000 mit 100 Punkten startete, schon bei 550 Zählern. Dennoch liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei attraktiven sieben. Das Problem für deutsche Anleger aber: Direkt-Engagements sind kaum möglich und die nicht zugelassenen Vietnam-Fonds mit saftigen Strafsteuern belegt.

Abhilfe schaffen nun gleich zwei Emittenten. Die Landesbank Berlin kommt mit dem Vietnam Opportunity-Zertifikat (WKN LBB1XG) an den Markt. Das Papier orientiert sich am Vietnam Opportunity-Fund und investiert sowohl in notierte als auch nicht gelistete Titel. Die Kosten liegen hoch auf: Sie zahlen Jahresgebühren von einem Prozent, dazu zwei Prozent für die Fondsstruktur sowie eine Performance-Fee. Zweiter im Bunde ist die Deutsche Bank, die ihre Top-Select-Familie um das Vietnam Top-Select-Zertifikat (WKN DB6GSC) ergänzt. Es investiert zunächst in zehn börsennotierte Titel und passt die Auswahl den Marktgegebenheiten regelmäßig an. Die Kosten: 0,9 Prozent pro Jahr.

Fazit: Und wieder ist ein weißer Fleck auf der Investment-Landkarte verschwunden. Im Vergleich haben ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 22/2006 (pdf, 192 kB), erschienen am 10.11.2006.

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