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Archiv > Börse > Fonds > DWS Diskont Europa und HSBC Aktienstrukturen Europa |
DWS Diskont Europa und HSBC Aktienstrukturen Europa Attraktiv: Discount-Zertifikate im Fondsmantel |
| Geht es Ihnen auch so und Ihnen fehlt die Zeit, um sich selbst einen ausgewogenen Anlagemix zusammenzustellen und die Positionen permanent zu überwachen? Was liegt da näher, als die Aufgabe an einen Fondsmanager zu delegieren? Seit geraumer Zeit geht das sogar im Bereich der Discount-Zertifikate. |
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Geldanlage-Brief −
Der Reiz: Mit Discount-Zertifikaten erwerben Sie Wertpapiere mit einem Rabatt. Sie kommen günstiger zum Zuge und erhalten somit eine kleine Versicherung gegen Kursverluste. Im Gegenzug nehmen Sie an Kurssteigerungen nur begrenzt teil. Rabattpapiere sind daher wie geschaffen für Sie, wenn an der Börse in Punkto Risiko mit angezogener Handbremse fahren möchten.
Da die Auswahl von derzeit etwa 20.000 Discount-Papieren manch' Anleger überfordert, hat auch die Fondsbranche das Thema "Rabattjagd" für sich entdeckt. Sie wirbt damit, die Auswahl geeigneter Papiere für Sie zu übernehmen. Das Anlageziel: eine aktiennahe Durchschnitts-Performance bei gleichzeitig reduziertem Risiko.
Aktienstrukturen Europa: Rabattfonds in Reinkultur
Ein solcher "Rabattfonds" ist der Aktienstrukturen Europa von HSBC (WKN 724591). Ihn gibt es bereits seit 2002. Seither konnte er Mittel im Volumen von gut 100 Mio. Euro einwerben. Es ist ein Rabattfonds in Reinkultur: Fondsmanager Harald Edele meidet Aktien komplett. Er investiert Ihr Kapital stattdessen vollumfänglich in Discount-Zertifikate: mindestens vierzig Prozent in Rabatt-Titel auf etablierte Börsenindizes à la Dax, MDax oder EuroStoxx. Der überwiegende Rest: Discounter auf ausgewählte Einzeltitel.
Die Besonderheit des über Laufzeiten, Basiswerte und Emittenten streuenden Fonds: Er investiert ausschließlich in konservative Discount-Papiere, bei denen der Cap unter dem Kurs des Basiswertes liegt. Mit Erfolg. Vier Jahre nach dem Start steht der Fonds mit 31 Prozent im Plus. Im Jahresvergleich liegt er mit gut sieben Prozent vorn. Damit kann er den großen Indizes zwar nicht das Wasser reichen, doch dafür beträgt seine Volatilität mit sieben Prozent auch kaum die Hälfte dessen, was Sie bei einer direkten Investition am Aktienmarkt in Kauf nehmen müssen.
Die Kosten: Sie zahlen bis zu fünf Prozent fürs Agio, im Anschluss pro Jahr 1,25 Prozent fürs Management.
Der DWS Diskont Europa mischt auch Optionen bei
Die Nummer zwei im fondsgebundenen Rabattkauf am Aktienmarkt kommt von der DWS. Sie heißt DWS Diskont Europa (WKN 515238) und verfolgt eine etwas großzügigere Anlagestrategie: Das Fondsmanagement beschränkt sich nicht auf konservative Discountpapiere, sondern investiert – abhängig von der Marktlage – ebenso in neutrale und offensive Rabattstrukturen und mischt dem Portfolio darüber hinaus Aktien und Optionen bei. Das Ziel der DWS: Sie visiert eine Rendite von 4,5 bis 6 Prozent pro Jahr an. Dieses Ziel haben die DWS-Manager bislang klar erreicht: Seit Auflage im August 2005 erwirtschafteten sie bei einer im Vergleich zum HSBC-Produkt leicht höheren Schwankungsbreite eine annualisierte Rendite von 5,5 Prozent. Die Vergütung ist gleichwohl fürstlich: Sie zahlen ein Agio von bis zu vier Prozent sowie 1,4 Prozent pro Jahr fürs Management.
Fazit: Zwei Strategien mit einer nur auf den ersten Blick ähnlichen Performance. Tatsächlich haben ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 03/2007 (pdf, 227 kB), erschienen am 16.02.2007.
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