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Archiv > Geldanlage > Geschlossene Fonds > HCI Private Equity VI |
HCI Private Equity VI So sieht eine solide gestrickte Private Equity-Strategie aus |
| Wer wünscht es sich nicht, schon heute in die Microsoft oder Google von übermorgen investiert zu sein? Das Zauberwort heißt privates Beteiligungskapital, neudeutsch "Private Equity". Bereits vor sieben Jahren legte das Emissionshaus HCI den ersten Private Equity-Fonds auf. Nun steht bei den Hamburgern schon Fonds Nummer Sechs im Produktregal. |
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Geldanlage-Brief −
Das bedeutet: Mittlerweile erhalten Sie einen Überblick über die ersten Rückflüsse. Und die lesen sich so: Summa summarum haben die fünf Vorläufer-Fonds von HCI rund 500 Unternehmen mitfinanziert. Der erste Fonds, der im Jahr 2000 lancierte Private Equity I, konnte bereits 50 Prozent der Anlegergelder zurückführen. Beim Private Equity II (2002) sind es bislang schon 45 Prozent, und auch für Anleger, die erst vor drei Jahren in den Private Equity III investiert haben, summiert sich der Rückfluss bereits auf 20 Prozent.
Der neue Spross nimmt auch Deutschland ins Visier
Jetzt gibt es von HCI einen neuen Spross: den Private Equity-Fonds VI. Wie die Vorgänger ist auch er als Dachfonds konzipiert. Er investiert daher nicht direkt in die Unternehmen, sondern in (acht bis zwölf) Zielfonds, die sich ihrerseits in etwa 150 Unternehmen einkaufen. Vier Fonds stehen bereits fest. Es sind große Namen: Apax Europe, CapVest Equity, Carlyle und Thomas H. Lee.
Mit ihnen und weiteren Zielfonds, die HCI im Laufe der nächsten Monate identifizieren wird, setzt das Emissionshaus auf eine breite Streuung: etwa 30 Prozent will HCI in die Frühphasen-Finanzierung ("Venture Capital") und 70 Prozent in die Spätphasen-Finanzierung ("Private Equity") stecken.
Gemittelt über das geplante Emissionsvolumen von 25 Mio. Euro sollen 25 Prozent des Kapitals in die USA fließen. Den Schwerpunkt der Investitionen bildet jedoch mit einem Anteil von 75 Prozent Europa – unter besonderer Berücksichtigung des deutschen Marktes. Eine kluge Entscheidung. Der deutsche Markt ist jung, auf ihm tummeln sich erst wenige Käufer. Sie sehen das an den Zahlen des Branchenverbandes EVCA: Demnach erreichen Private Equity-Investitionen in Europa einen Anteil von 0,42 Prozent am BIP. In Deutschland sind es dagegen nur 0,25 Prozent. Ergo lassen sich Unternehmensanteile in Deutschland vielfach günstiger erwerben.
Hohe Einstiegshürde, lange Laufzeit
Die Einstiegshürde für Ihren Fuß im Private Equity-Markt liegt gleichwohl hoch auf: Die Mindestbeteiligung beträgt 15.000 Euro plus fünf Prozent fürs Agio, zahlbar in vier Tranchen: 30 Prozent der Investitionssumme 14 Tage nach Zeichnung, weitere 30 Prozent am 30.09.2008 sowie je 20 Prozent am 30.09.2009 und 30.09.2010. Die Laufzeit endet erst Ende 2017.
Wann die ersten Rückflüsse auf Ihrem Konto eingehen, ist grundsätzlich nicht sicher prognostizierbar. Die Zielfonds halten ihre Beteiligungen in der Regel zwischen drei und sechs Jahren. Kalkulieren Sie mit ersten Veräußerungen / Rückflüssen daher nicht vor 2010. Und Ihre Rendite? Sie steht und fällt mit dem Geschick der Zielfonds-Manager. Doch bereits an den Branchendaten sehen Sie das Potenzial: Laut EVCA erreichte die Rendite aus Private Equity-Investitionen in Europa zwischen 1995 und 2005 11,4 Prozent pro Jahr, wobei das oberste Viertel aller Fonds sogar fast 35 Prozent erreicht.
Fazit: Der Private Equity VI streut Ihr Kapital über (viele) Finanzierungsphasen, Regionen und Branchen. Er ist innerhalb der Anlageklasse Private Equity daher ein tendenziell risikoärmeres Investment. Seine Erträge korrelieren zudem kaum mit denen des Aktien- oder Rentenmarktes. Dieses und die ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 07/2007 (pdf, 346 kB), erschienen am 13.04.2007.
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