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Archiv > Börse > Zertifikate > DWS Go Emerging Markets 3rd Wave |
DWS Go Emerging Markets 3rd Wave Wie weit trägt die dritte Welle? |
| Als Geldanlage-Brief-Leser sind Sie mit dem Kürzel „N11“ sicher bestens vertraut. „N11“ steht für Next Eleven und bezeichnet elf Staaten, denen nach Einschätzung von Goldman Sachs ein ähnlicher Aufschwung wie den BRIC-Staaten bevorstehen dürfte. Und schon gibt es die nächste Namensschöpfung: „3rd Wave“ heißt das Zertifikat. Das Neue: Es bietet Ihnen einen nochmals breiteren Zugang zu Schwellenländern. |
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Geldanlage-Brief −
Dass Schwellenländer bei Investoren derzeit hoch im Kurs stehen, sehen Sie nicht nur an den Indexverläufen. Auch das Absatzvolumen derivativer Anlageprodukte zeigt stramm nach oben. Schätzungen zufolge konnten allein die drei Vietnam-Zertifikate nicht weniger als 200 Mio. Euro einwerben. Wohl auch deshalb legt die Zertifikate-Plattform DWS Go, die erst kürzlich ein eigenes „N11-Papier“ ins Rennen schickte, noch einmal nach.
3rd Wave ist ein Fonds im Zertifikate-Mantel
Das Neue am Emerging Markets 3rd Wave-Zertifikat (WKN DWS0GM): Es basiert auf einem eigenes gegründeten Spezialfonds. Dessen Management genießt bei der Auswahl von Ländern und Titeln weitestgehend freie Hand: Für das Portfolio qualifizieren sich Unternehmen aus Osteuropa ebenso wie aus Asien, dem Mittleren und Nahen Osten sowie Lateinamerika.
Ausschlaggebend für die engere Wahl sind Börsenwert, Liquidität und die Höhe des Streubesitzes. Verglichen mit dem N11-Universum kommt es zwar zu Überschneidungen, doch daneben erhalten Sie auch Zugang zu kleinen, bislang nur über (starre) Länderzertifikate investierbare Märkte. So etwa Kasachstan, Sri Lanka oder Bulgarien. Ein bunter wie ausgesprochen breiter Mix folglich.
Schwellenländer locken mit hohen Wachstumsraten
Ihre Anlagechance kommt in Form stolzer Wachstumsraten daher: Der Internationale Währungsfonds prognostiziert, dass die Schwellenländer in den nächsten Jahren zum Konjunkturmotor der Weltwirtschaft avancieren dürften. Schon in diesem Jahr übertrifft deren Wachstum das der Industrieländer um Längen. Laut Weltbank dürfte das Wachstum in der westlichen Welt selbst mit angesprungenem Konjunkturmotor in Europa kaum über 2,4 Prozent hinaus gelangen. Das Wachstum der Emerging Markets hingegen: stolze 6,4 Prozent.
Ihr Anlagerisiko ist gleichwohl erheblich: Sie kaufen sich gezielt auch in Regionen ein, die im Unterschied zu etablierten Märkten zahlreiche Risiken bergen: diffuse Eigentumsrechte, politisch instabile Strukturen ebenso wie fehlende oder noch im Aufbau befindliche Kontroll- und Regulierungssysteme.
Trader zahlen Strafzoll
Allein daher ist das Zertifikat nichts für den kurzfristigen Trade. Sie sehen es auch an der Gebührenstruktur. DWS Go erhebt ein Agio von drei Prozent, dazu Gebühren von zwei Prozent pro Jahr und eine Spanne von An- zu Verkaufskurs (Spread) von 1,5 Prozent. Hinzu kommt eine so genannte Verwässerungsgebühr von einem Prozent, die der Emittent auf den Spread aufschlägt. Der Erlös des Strafzolls – und das ist das Neue – fließt wertsteigernd in das Fondsvermögen.
Fazit: Das Spezialprodukt kommt ausschließlich für ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 08/2007 (pdf, 343 kB), erschienen am 27.04.2007.
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