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Union Investment UniSector GenTech
Stehen Biotech-Aktien vor der Wiederentdeckung?

Wann haben Sie sich eigentlich das letzte Mal mit dem Thema Biotechnologie beschäftigt? Nein, winken Sie nicht ab. Die Kurse laden zwar augenscheinlich nicht zum Kauf ein. Sie sehen es am Nasdaq Biotech-Index, der seit Jahren unter hoher Volatilität nur seitwärts tendiert. Doch das dürfte sich bald ändern.
Geldanlage-Brief − Denn am Bedarf neuer, innovativer Wirkstoffe hat sich seit dem Absturz der Biotech-Aktien vor sechs Jahren nichts geändert. Im Gegenteil: Allein in der westlichen Welt – Stichwort Überalterung – erkranken jährlich 3,5 Millionen Menschen an Krebs. Hinzu kommen immer häufiger auftretende Alterserkrankungen wie Alzheimer. Die Pharmaindustrie hingegen setzt in weiten Teilen nach wie vor auf traditionelle Wirkstoffe. Tatsächliche Innovationen gibt es selten. Vor allem aber läuft in den nächsten Jahren der Patentschutz vieler erfolgreicher Medikamente aus.
Gesetzt den Fall, Sie hießen mit Nachnamen Roche, Pfizer oder gar AstraZeneca – wie sähe Ihre Strategie aus, um den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen und dem Wegfall großer Umsatzanteile wirkungsvoll entgegen zu treten?

Für Biotech-Unternehmen greift „Big Pharma“ tief in die Tasche
Pfizer macht es Ihnen vor: Der US-Pharmakonzern schluckte vor zwei Jahren Vicuron Pharmaceuticals – und zahlte den Aktionären des jungen Biotech-Unternehmens einen satten Aufschlag von mehr als achtzig Prozent auf den Marktpreis. Pfizer, ein Einzelfall? Mitnichten: In 2006 ließ sich die Pharmaindustrie Übernahmen im Biotech-Sektor rund 30 Mrd. US-Dollar kosten, um neue Wirkstoffe hinzuzukaufen. Zum Vergleich: In 2001, dem bisherigen Rekordjahr, waren es 22 Mrd. US-Dollar.

Ein guter Fonds ist besser als riskante Einzelwetten
Um von dieser Entwicklung zu profitieren, gibt es für Sie zwei Möglichkeiten. Sie stellen sich eine Auswahl aussichtsreicher Werte selbst zusammen. Etwa den Antikörper-Spezialisten MorphoSys oder die in der Krebsforschung mit dem interessanten Wirkstoff Satraplatin tätige GPC Biotech. Besser: Sie delegieren die ohnehin schwierige Selektion an einen Fondsmanager. Ein solcher Mann vom Fach mit ausgewiesenem Erfolg ist Markus Mann, Fondsmanager bei Union Investment und zuständig für den UniSector GenTech (WKN 602092).

Der beste Fonds seiner Klasse ist der UniSector GenTech
Der Fonds investiert weltweit in Unternehmen der Gentechnologie. Und obwohl er den Schwerpunkt auf die USA legt und daher erhebliche Währungsrisiken birgt, erwirtschaftete er im Drei-Jahres-Vergleich ein konkurrenzloses Plus von 42 Prozent. Das Erfolgsrezept: Für Mann steht die Einzeltitel-Auswahl im Vordergrund. Die Kriterien lauten Wachstumsstärke, Innovationsfähigkeit, Wettbewerbsposition und Gewinnperspektive. Um sie zu beurteilen, arbeitet das Fondsmanagement mit einem eigens entwickelten Modell zur Beurteilung der Medikamenten-Pipeline potenzieller Investment-Kandidaten, wobei auch historische Zulassungs-Wahrscheinlichkeiten einzelner Wirkstoffgruppen Berücksichtigung finden.
Im Portfolio des Fonds finden Sie aktuell große Werte wie Amgen (Anteil: 8,9%), Gilead Sciences (7,2%) und Genentech (5,7%) ebenso, wie viele kleinere Biotechs aus Europa, etwa die deutsche AAP Implantate, Curasan oder der „Branchenausstatter“ Qiagen.
Die Kosten der Basisarbeit, die Union Investment für Sie übernimmt, sind gleichwohl hoch: Neben einem Agio von bis zu vier Prozent zahlen Sie pro Jahr Gebühren von bis zu 1,75 Prozent.

Fazit: Bester seiner Klasse und das nach schwierigen Jahren. Mit dem UniSector GenTech können Sie sich guten Gewissens antizyklisch in die Biotech-Branche einkaufen. Der Fonds ist eine gleichwertige Alternative zu ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 09/2007 (pdf, 171 kB), erschienen am 11.05.2007.

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