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Archiv > Börse > Zertifikate > Morgan Stanley Smart Money Equity-Zertifikat |
Morgan Stanley Smart Money Equity-Zertifikat Outperformance-Strategie mit historischem Erfolg |
| Es gibt viele Strategien, die Ihnen eine Überrendite (neudeutsch: Outperformance) versprechen. Nun kommt eine neue hinzu. Sie bietet Ihnen, sofern die Zukunft hält, was die Vergangenheit verspricht, eine gute Chance auf attraktive Überrenditen. |
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Geldanlage-Brief −
Die Idee ist dabei verblüffend einfach. Anstatt selbst auf die Pirsch nach günstig bewerteten Titeln zu gehen, heftet sich die Investmentbank Morgan Stanley an die Fersen von Hedgefonds-Managern. Freilich geschieht das nicht in aller Heimlichkeit. Um zu erfahren, in welche Aktien die Hedge Funds investieren, wertet Morgan Stanley vielmehr öffentlich zugängliche Mitteilungen an die US-Wertpapierbehörde SEC aus. Die Sichtung und Auswertung der Daten übernimmt ein eigens entwickeltes Analysetool, das auf Basis quantitativer und somit faktenbasierter und nachvollziehbarer Kriterien arbeitet.
Vierstufiges Auswahlverfahren
In Stufe eins definiert Morgan Stanley das Auswahluniversum: In Frage kommen ausschließlich Aktien aus dem marktbreiten S&P 500-Index. In Stufe zwei erstellt das System eine Rangliste der Unternehmen, die sich in den Händen von Hedgefonds befinden. Dabei gilt: Je höher deren Beteiligungsquote, desto höher die Positionierung der korrespondierenden Aktie in der Rangliste. In Stufe drei schließlich schaut Morgan Stanley pro Unternehmen nach der Zahl der beteiligten Hedgefonds, die Anteile halten. Ziel der Filterung ist es, diejenigen Unternehmen zu finden, deren Anteile möglichst konzentriert in nur wenigen Händen liegen.
Dann folgt Stufe vier: die Gewichtung der Hedgefonds-Favoriten nach deren frei handelbarer Marktkapitalisierung. Liegt das Gewicht über zehn Prozent, schneidet es Morgan Stanley auf die Kappungsgrenze von zehn Prozent zurück.
Die so gewonnenen Werte finden schlussendlich Eingang in den hauseigenen, täglich berechneten und quartalsweise angepassten Smart Money Equity (TR)-Index, an dessen Wertentwicklung Sie als Anleger eins zu eins via Zertifikat partizipieren können (WKN MS2UV4). Für diesen Aufwand zahlen Sie eine Managementgebühr von 1,2 Prozent, im Gegenzug erhalten Sie die volle Dividendenanrechnung – eine faire Struktur folglich.
Eine Überrendite von gut 50 Prozentpunkte in fünfeinhalb Jahren
In der Vergangenheit hat sich der Aufwand der Investmentbanker mehr als gelohnt. Da das Smart-Money-System auf quantitativen Kriterien fußt, konnte Morgan Stanley den Anlageerfolg über mehrere Jahre zurückrechnen. Ergebnis: Hätte es den Hedgefonds-Verfolger bereits in 2002 gegeben, so könnten sich Investoren heute, nach fünfeinhalb Jahren, über einen kontinuierlich herausgearbeiteten Wertzuwachs von mehr als 100 Prozent freuen. Zum Vergleich: Der S&P 500-Index brachte es in der selben Zeit auf kaum 50 Prozent. Kratzer bekommt die Glanzleistung allerdings, wenn Sie das Ergebnis in Euro umrechnen. Da der US-Dollar seit 2002 etwa 35 Prozent an Wert eingebüßt hat, stellt sich die (simulierte) Performance für Euro-Anleger nur noch auf 65 Prozent.
Fazit: Morgan Stanley bringt mit dem Smart Money-Zertifikat eine Spezialstrategie zu akzeptablen Kosten, die Sie als risikobereiter Anleger mit mindestens verhalten positiver Meinung zum Greenback Ihrem Depot durchaus beimischen können. Bevor Sie die Kauftaste drücken, sollten Sie ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 13/2007 (pdf, 181 kB), erschienen am 06.07.2007.
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