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Archiv > Börse > Zertifikate > ABN Amro Maximum Sharpe Ratio |
ABN Amro Maximum Sharpe Ratio Sharpe erhöht Ihre Rendite und senkt Ihr Risiko |
| Wer wünscht es sich nicht, einerseits das Anlagerisiko zu mindern und gleichzeitig die Rendite zu erhöhen? Das Instrumentarium dazu bietet Ihnen die moderne Portfoliotheorie sowie – fernab des Elfenbeinturms – eine neue Indexfamilie der Deutschen Börse. |
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Geldanlage-Brief −
Kennen Sie Harry M. Markowitz? Als Leser des Geldanlage-Briefes dürfte Ihnen der Name inzwischen vertraut sein: Markowitz ist der Begründer der modernen Portfolio-Theorie. Anfang der Fünziger Jahre zeigte er, wie Anleger durch die gezielte Kombination von Wertpapieren das Risiko/Ertragsprofil ihres Portfolios gezielt steuern können. Dafür erhielt er 1990 den Wirtschafts-Nobelpreis.
Die Sharpe-Ratio berücksichtigt Rendite und Risiko
Mindestens ebenso interessant für Ihren Anlageerfolg an der Börse sind die Erkenntnisse eines Kollegen von Markowitz: William F. Sharpe. Für seine Forschung auf dem Gebiet der Preisbildungs-Theorie am Kapitalmarkt erhielt auch er 1990 den Nobelpreis. Sharpe? Ja, richtig, auf ihn geht auch die „Sharpe-Ratio“ zurück – eine Kennzahl, die im Zähler die Überschussrendite einer Anlage zum risikofreien Zins und im Nenner deren Volatilität enthält. Das Sharpe-Ratio erlaubt Ihnen somit einen Vergleich verschiedener Investments sowohl unter Rendite-, als auch unter Risiko-Aspekten.
Ein neuer Index wendet Sharpes Erkenntnisse auf den Dax an
Die Erkenntnisse von Sharpe bilden seit seit kurzem die Basis für eine neue, von der Deutschen Börse in Kooperation mit ABN Amro geschaffene Indexfamilie. Sie heißt DAXplus und ihr Vertreter für den deutschen Aktienmarkt ist der DAXplus Maximum Sharpe Ratio-Index. Er enthält aus der Dreißiger-Auswahl des Dax jene Kombination von Aktien, die die höchste Sharpe-Ratio erreichen, wobei Auswahl, Überprüfung und Gewichtung der Aktien im Turnus von einem Quartal erfolgen. In der Startaufstellung finden Sie elf Werte: An der Spitze stehen mit Gewichten von jeweils mehr als zehn Prozent Henkel, MAN, BASF und Volkswagen. Die Schlusslichter: Siemens und RWE.
Beeindruckende Resultate – in der Rückrechnung
Das Interessante des neuen Barometers ist dessen Rentabilität. Hätten Sie bereits in 2002 begonnen, quartalsweise die nach dem Sharpe-Ratio günstigsten Titel auszuwählen und zu kombinieren, läge die Rendite Ihrer Anlage bei fast 16 Prozent pro Jahr und damit elf Prozentpunkte oberhalb der des Dax. Gleichzeitig senkten Sie mit den Erkenntnissen Sharpes auch die Volatilität Ihres Engagements signifikant um 13 Prozentpunkte auf gut 23 Prozent.
Den „Sharpe-Dax“ gibt es auch als Zertifikat
Das Sharpe-Ratio auf eigene Faust hin anzuwenden, scheidet für Sie als Privatanleger aufgrund des hohen Aufwandes, vor allem aber mit Blick auf die kostenwirksamen Umschichtungen, aus. Wollen Sie Ihre bestehenden Index-Engagements optimieren, müssen Sie in das korrespondierende Index-Zertifikat, das den „gesharpeten Dax“ eins zu eine nachbildet (WKN AA0KF0), investieren. Die Kosten sind nicht gering, aber noch vertretbar: Sie zahlen für die Managementleistung Gebühren von einem Prozent pro Jahr. Hinzu kommt eine Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs von 0,5 Prozent. Im Gegenzug gibt es die volle Anrechnung der Dividenden.
Fazit: Index und Zertifikat folgen klaren und transparenten Regeln. Der Investmentansatz ist zudem wissenschaftlich fundiert und die Wahrscheinlichkeit auch künftiger Überrenditen hoch. Das Papier ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 17/2007 (pdf, 187 kB), erschienen am 31.08.2007.
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