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Archiv > Börse > Zertifikate > Credit Suisse ROCI Globale Zinsdifferenzgewinner |
Credit Suisse ROCI Globale Zinsdifferenzgewinner Reizvoll: Währungsspekulation ohne Risiko |
| Im "Geldanlage-Brief Aktuell" vom 15.01.2007 hatten wir Ihnen mit dem G10 Carry Trade-Zertifikat der Schweizer UBS (WKN UB0G10) eine interessante Währungsstrategie vorgestellt. Sie erinnern sich, doch das Produkt war Ihnen zu risikoreich? Dann könnte es sich für Sie lohnen, einen Blick auf eine Alternative zu richten. |
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Geldanlage-Brief −
Die UBS-Strategie kennen Sie: Anhand eines ausgeklügelten Parametersystems versucht UBS die Risikoneigung am Devisenmarkt zu ermitteln. Signalisiert das System eine normale Marktphase, nimmt UBS in Niedrigzinswährungen Kapital auf und legt es in Hochzinswährungen an. In der Rückrechnung erreichte die Strategie eine Rendite von knapp elf Prozent pro Jahr.
Für risikoscheue Naturen eignet sich das Zertifikat der UBS gleichwohl nur bedingt. Ihm fehlt die Kapitalgarantie, zumindest aber ein Teilschutz. Just in diese Bresche springt nun die Credit Suisse und bietet Ihnen bis zum 13.12.2007 eine ähnliche Währungsstrategie zur Zeichnung an. Sie heißt CS Strategieanleihe ROCI Globale Zinsdifferenzgewinner (WKN CS0R0C), arbeitet nach ähnlichem Grundprinzip, bietet Ihnen aber zur Fälligkeit in 2012 dank eingebauter Kapitalgarantie die Sicherheit – mit Ausnahme des Agio – kein Geld zu verlieren.
Wer zahlt die höchsten Zinsen?
Als Basis des Produktes dient dabei der eigens entwickelte Rolling Optimised Carry Trade-Index, kurz ROCI. Er bildet ein Portfolio aus bis zu 18 Währungen ab, das die Credit Suisse sowohl mit Long- als auch mit Short-Positionen bestückt: In Niedrigzinswährungen nimmt die Bank Kapital auf (short) und legt es in Hochzinswährungen an (long). Welche Währungen nach welchem Verfahren und in welcher Gewichtung zur Auswahl kommen, bleibt Betriebsgeheimnis. Fakt ist: Das Arbitrage-Geschäft (Fachjargon: „Carry Trade“) verspricht Ihnen marktneutrale Gewinne mit nur einem Risiko: Steigt der Kurs der Niedrigzinswährung und/oder fällt derjenige der Hochzinswährung, zehrt die Kursentwicklung den Gewinn auf. Im schlimmsten Fall driftet die Position ins Minus.
Kurze Laufzeiten plus Höchstkurssicherung
Um dieses Risiko gering zu halten und Ihnen zum Laufzeitende eine Kapitalgarantie bieten zu können, setzt die Bank daher auf kurze Laufzeiten: Sie wählt Währungen und Gewichtungen jeden Monat neu.
Mit der monatlichen Anpassung ist zudem eine weitere Annehmlichkeit verknüpft: Erreicht die Strategie an einem solchen Stichtag einen neuen Höchstkurs, „locht“ ihn die Credit Suisse für Sie als Minimalrückzahlung für die Fälligkeit in fünf Jahren ein. Das bedeutet: Gleich wie sich die Strategie in den Folgemonaten auch entwickelt – der Höchstkurs ist Ihnen sicher.
In der Rückrechnung erfolgreich
Das System arbeitet nach rein quantitativen Kriterien. Meinungen der Analysten zur Entwicklung einzelner Währungen fließen folglich nicht ein. Aus diesem Grund kann die Credit Suisse „Roci“ auch zurückrechnen und anhand historischer Daten untersuchen, wie sich das System in der Vergangenheit bewährt hätte. Ergebnis: Seit März 1999 entlockte Roci der internationalen Währungstektonik einen kontinuierlich herausgearbeiteten Zahlungsstrom von im Schnitt gut elf Prozent pro Jahr.
Fazit: Eine Black-Box mit beeindruckenden Resultaten in der historischen Simulation. Ob das System auch künftig eine dem Aktienmarkt überlegene Rendite generiert, kann nur die Zukunft zeigen. Da dem Papier aber ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 24/2007 (pdf, 221 kB), erschienen am 07.12.2007.
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