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Archiv > Börse > Fonds > Veritas ETF-Dachfonds |
Veritas ETF-Dachfonds Mit Veritas' ETF-Dachfonds bleiben Sie hoch flexibel |
| Knapp neun Monate ist es her, als die Société Générale-Tochter Veritas einen Dachfonds der besonderen Art auflegte: Statt in gewöhnliche Publikumsfonds zu investieren, nutzt der EFT-Dachfonds die Transparenz und den Kostenvorteil von Exchange Traded Funds – mit Erfolg. |
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Geldanlage-Brief −
Was ein Exchange Traded Fund ist, wissen Sie: ETFs sind börsennotierte, zumeist passive, Fonds. Ihr Ziel ist es, ein etabliertes Börsenbarometer, etwa einen Aktien- oder Rentenindex, möglichst punktgenau nachzubilden. Die Kosten für Sie als Anleger sind dabei gering. Meist bewegen sie sich um oder unter 0,5 Prozent pro Jahr. Ein weiterer Pluspunkt aus Sicht institutioneller Anleger: ETFs sind hoch liquide Instrumente, ihr Handelsvolumen ist sehr hoch. Ergo können Fondsmanager blitzschnell auch große Positionen auf- und ebenso schnell wieder abbauen, ohne den Markt nennenswert zu beeinflussen.
Basis der Anlageentscheidung bildet ein Computermodell
Aus diesem Grund setzt Veritas-Fondsmanager Markus Kaiser ausschließlich auf ETFs. Am Beginn des Investmentprozesses steht dabei ein trendbasiertes Computermodell. Es scannt die Kapitalmärkte, zeigt dem Fondsmanager Trends auf und hilft bei Selektion und Gewichtung der Märkte. Auf Basis dieser Analysen wählen die Verantwortlichen die korrespondierenden ETFs, wobei sie zwei Komponenten unterscheiden: einer strategischen zur Nutzung langfristiger Trends und einer taktischen, mit der man auf kurz- und kürzerfristige Bewegungen reagiert.
Hohe Flexibilität stellt hohe Anforderungen an den Fondsmanager
Ein Alleinstellungsmerkmal ist dabei die Flexibilität des – in der Regel breit streuenden – Fonds: Je nach Marktlage kann er zwischen null und einhundert Prozent in den Aktienmarkt investieren. Gegenwärtig ist der ETF-Dachfonds (WKN 556167) eher konservativ aufgestellt. Nachdem er im April mit einer hohen Aktienquote startete, nahm Kaiser im Zuge der Korrekturen am Aktienmarkt schon im Juli den Aktienanteil deutlich auf unter zwanzig Prozent zurück – und erwirtschaftete für die Anteilseigner seit Auflage im April 2007 einen Wertzuwachs von gut 3,5 Prozent.
Die Aufstellung ist zurzeit eher konservativ
In seinem Portfolio finden Sie auch „alte Bekannte“. Vorn an steht mit einem Gewicht von 18,5 Prozent per 30.11.2007 der EONIA-Geldmarktfonds der Deutschen Bank, dessen Funktionsweise wir Ihnen in Ausgabe 19/2007 vorgestellt hatten. Auf den Plätzen zwei, drei und vier folgen ETFs auf Euro-Staatsanleihen (7,4%), Lyxors ETF, der den MSCI Europe nachbildet sowie ein ETF auf US-Renten (beide 5,8%).
Was uns besonders gefällt: Die Volatilität des (auch sparplanfähigen) ETF-Dachfonds bewegt sich bei unter vier Prozent. Nehmen Sie als Vergleich den erst im August gestartete ETF-Dachfonds Vitreo ETF-Global von Axxion (WKN A0JM0N): Er nutzt ebenfalls das Anlageuniversum ETF und erreicht fünf Monate nach dem Start bei ähnlichem Wertzuwachs eine hohe Schwankungsbreite von fast zehn Prozent.
Fazit: Veritas lässt seinem Fondsmanager große Freiheiten. Der Erfolg ist somit in besonderem Maße von dessen Geschick und Gespür abhängig. Genau dies hat Markus Kaiser bislang bewiesen. Allein die Kosten werfen Fragen auf. Angesichts einer hohen Gebührenlast von 1,5 Prozent p.a. plus Erfolgsbeteiligung von 15 Prozent auf einen fünf Prozent p.a. übersteigenden Ertrag, verbleibt der Kostenvorteil von Exchange Traded Funds leider beim Emittenten. Gut für die Aktionäre der Veritas-Mutter Société Générale, schlecht für Sie als Anleger. Doch die Erfolgsbeteiligung hat ...
Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 01/2008 (pdf, 239 kB), erschienen am 18.01.2008.
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