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ING European Food & Beverages
Genüssliche Renditen mit Lebensmitteln

Selbst wenn Sie die Schlagzeilen nur mit einem Auge verfolgen, wird es Ihnen nicht entgangen sein: Aus Furcht vor einer möglichen Rezession flüchten viele Anleger derzeit in den Rentenmarkt. Dabei gibt es auch am Aktienmarkt Werte, die Ihnen ein hohes Maß Krisenresistenz versprechen: die Hersteller von Lebensmitteln.
Geldanlage-Brief − Der Charme: Lebensmittel-Produzenten wachsen langsam aber kontinuierlich. Frei nach dem Motto „Gegessen und getrunken wird immer“ verfügen sie über einen stabilen Basisumsatz. Oben drauf kommt – als Sahnehäubchen – das Wachstum. Es speist sich zumeist aus Produkt-Innovationen. Stichwort „Functional Food“: Probiotische LC1-Joghurts des Schweizer Nahrungsmittelriesen Nestlé sollen nicht nur die Darmflora stimulieren, sie stimulieren auch den Umsatz. Hersteller von Lebensmitteln können daher auch Ihr Depot stärken. Doch vor Ihrem Anlageerfolg steht die richtige Titelauswahl.

Die Bestnote geht an die Fondsgesellschaft der ING
Eine Fondsgesellschaft, die sich darauf bestens versteht, ist ING Investment. Ihr bereits 1998 aufgelegter Fonds European Food & Beverages (WKN 666317) zählt innerhalb der kleinen Vergleichsgruppe von kaum mehr als einem Dutzend Nahrungsmittelfonds zu den erfolgreichsten mit Anlageschwerpunkt Europa und erhält von der unabhängigen Ratingagentur Morningstar in der Analyse über drei Jahre die Bestnote von fünf Sternen.
Erfolgsrezept des Fonds ist seine breite Streuung: Selbst Nestlé, mit einer Kapitalisierung von 116 Mrd. Euro der schwerste Nahrungswert weltweit, kommt nur auf ein Gewicht von gut neun Prozent.
Wenn Sie vor fünf Jahren Anteile am Food & Beverages erworben hätten, lägen Sie heute mit rund 72 Prozent im Plus. Gleichzeitig beträgt die Volatilität (Ihr Anlagerisiko) mit rund acht Prozent kaum die Hälfte dessen, was Sie bei einem Investment in einschlägigen Leitindizes á la Dax, Dow & Co. in Kauf nehmen müssen. Die Kosten: für das Agio zahlen Sie bis zu drei Prozent und im Anschluss eine Managementgebühr von 1,2 Prozent pro Jahr.

Stattdessen in einen Exchange Traded Fund investieren?
Deutlich kostengünstiger erschließen Sie sich den Nahrungsmittelsektor mit einem Exchange Traded Fund. Im August 2006 hat Lyxor einen ETF auf den Euro-Branchenindex Stoxx 600 Food & Beverage aufgelegt (WKN LYXA0R). Der Index enthält 26 europäische Nahrungswerte, birgt aber Klumpenrisiken: Allein Nestlé erreicht ein Gewicht von mehr als 30 Prozent.
Ziel des ETFs: Als passiv gemanagter Fonds soll er den Index möglichst 1:1 abbilden. Und da Lyxor folglich kein Research betreiben muss, fällt die Verköstigung fürs Management mit 0,3 Prozent p.a. niedrig aus.
In punkto Rendite steht der passive Ansatz dem aktiven indes kaum nach: Beide Produkte liegen im Einjahresvergleich mit rund zehn Prozent im Plus. Im Dreijahresvergleich hat hingegen die ING mit einem Wertzuwachs von 63 Prozent die Nase leicht vorn (Lyxor: 59%).

Fazit: Zwei unterschiedliche, in den Ergebnissen aber ähnlich bekömmliche Produkte. Als risikobereiter Anleger, der auf Sicht weniger Jahre investieren möchte, sollten Sie ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 03/2008 (pdf, 252 kB), erschienen am 15.02.2008.

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