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Shedlin Capital
Klinikum in Abu Dhabi verspricht 14,2 Prozent per annum

Die Vereinigten Arabischen Emirate stehen für unermesslichen Reichtum. Doch in punkto Gesundheitsversorgung haben sie gerade einmal das Mittelalter hinter sich gelassen. Jetzt geht in Deutschland der erste geschlossene Fonds an den Start, der den Notstand beheben helfen möchte – mit kurzer Laufzeit und einer Renditeprognose von mehr als 14 Prozent pro Jahr für Sie als Anleger.
Geldanlage-Brief − Hätten Sie es gewusst? Die Emirate rangieren zwar in punkto Bruttoinlandsprodukt (pro Kopf) weltweit auf Platz fünf. Sie verfügen über die prunkvollsten Bauten und sprudelnde Einnahmen aus dem Ölexport. Dennoch gibt es Bereiche, in denen sie der westlichen Hemisphäre um Jahrzehnte hinterher hinken. Ein solcher Bereich ist das Gesundheitswesen. Noch vor fünfzig Jahren gab es in weiten Teilen der Emirate weder Ärzte noch Kliniken. Viel hat sich an diesem Notstand bis heute nicht geändert. Heute zählen die Emirate lediglich siebzig Krankenhäuser. Die Qualifikation des Personals und die Technik befinden sich vielfach noch auf dem Stand der 60er Jahre. Wohlhabende Araber, die es sich leisten können, gehen daher im Krankheitsfall auf „Medizinalreise“. Ihr Ziel: eine ärztliche Behandlung in Deutschland.

Schiebetür auf für das erste deutsche Klinikum in den Emiraten
Auf diese bislang unbediente Nachfrage nach medizinischer Versorgung reagiert der Nürnberger Fondsinitiator Shedlin Capital (ein Ableger der Vermögensberatung My Finance Consulting) nun mit einem Beteiligungsangebot. Shedlin Middle East Health Care 1 heißt der geschlossene Fonds, der bei Ihnen und weiteren Anlegern 48 Mio. Euro einsammeln und das Kapital in den Bau und Betrieb des ersten deutschen Krankenhauses in Abu Dhabi investieren möchte.
Das Projekt besteht aus zwei Einheiten: einem Ärztehaus („German Clinic“) und einem allgemeinen Krankenhaus („German General Hospital“) mit den Fachbereichen Kardiologie, Orthopädie und Innere Medizin. Kapazität: 100 Betten. Während das Hospital erst im Herbst 2009 seine Tore für die ersten Patienten öffnet, soll das Ärztehaus bereits in fünf Monaten den Betrieb aufnehmen und erste Einnahmen generieren. Die Besonderheit: Betrieb und Personal soll das renommierte Klinikum Offenbach, ein akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität Frankfurt am Main, stellen.
Der Medizintourismus ist damit jedoch nicht ganz passé. Komplizierte Fälle wollen die Betreiber auch künftig nach Deutschland vermitteln, was dem geschlossenen Fonds Zusatzeinnahmen (Honorare) von rund 1 Mio. Euro verschaffen soll.

Rückflüsse von 205 Prozent bei überschaubarer Laufzeit
Wenn Sie sich als Anleger unternehmerisch engagieren und sich am ersten deutschen Krankenhaus in den Emiraten beteiligen möchten, müssen Sie mindestens 15.000 Euro in die Hand nehmen. Hinzu kommt ein Agio von fünf Prozent. Die Laufzeit ist mit sieben Jahren überschaubar und die laut Initiator durchweg konservative Renditeprojektion – es kommt kein Fremdkapital zum Einsatz – liegt mit rund 14,3 Prozent hoch auf.
Da die Shedlin Middle East Health Care 1 GmbH zudem als vermögensverwaltend tätige Gesellschaft konzipiert ist, unterliegen zwar Ihre laufenden Gewinne der Abgeltungssteuer, doch die Veräußerungserlöse sind überwiegend steuerfrei. Und an diesem Punkt wird es interessant: Der Planung von Shedlin-Chef Robert Schmidt zufolge könne das Krankenhaus eventuell auch schon vor Ablauf von sieben Jahren verkauft werden: entweder via IPO, durch Veräußerung an eine Klinikgruppe oder Verkauf an das vom Start weg bereits mit zehn Prozent beteiligte Management.

Fazit: Shedlin Capital geht mit einem einmaligen Beteiligungsangebot an den Start, das zudem in punkto Transparenz Maßstäbe setzt: Der Initiator ordnet dem Betreiber ein Expertenteam bei und Shedlin-Chef Schmidt höchst selbst hat bei allen Entscheidungen ein Veto-Recht. Ergebnis der permanenten Kontrolle ist ein monatlicher Report, der Sie über den Fortgang des Projektes informiert. Doch ein Wermutstropfen bleibt: ... Den vollständigen Beitrag finden Sie im Geldanlage-Brief 07/2008 (pdf, 267 kB), erschienen am 09.05.2008.

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